Stechender Schmerz Links Unter Der Brust

Also, Leute, stellt euch vor: Ich sitze da, ganz gemütlich, schlürfe meinen Latte Macchiato (extra Schaum, versteht sich!), und plötzlich… BANG! Ein Stich. Links. Unter der Brust. Nicht so ein "Och, ich hab Hunger"-Stich, sondern ein "Ruft den Notarzt! Oder zumindest meine Mama!"-Stich. Kennt ihr das?
Ich sag euch, in dem Moment rast das Kopfkino. Herzinfarkt? Tumor? Alien-Ei, das sich gerade ausbrütet? Man googelt natürlich. Großer Fehler! Google ist wie ein Panik-Barometer. Da steht dann sofort: "Sie haben noch 24 Stunden zu leben. Testament regeln!" Danke, Google. Sehr hilfreich.
Aber bevor ihr jetzt auch in Panik ausbrecht, lasst uns mal ein bisschen Licht ins Dunkel dieser mysteriösen linken Brustkorb-Attacke bringen. Denn, Spoiler Alert: Es ist meistens harmloser, als einem die innere Drama-Queen (oder der Drama-King) einreden will.
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Was kann das denn sein, dieser fiese Stich?
Okay, also, die linke Seite unseres Körpers ist ja bekanntlich die sensible Seite. Da wohnt das Herz. Das ist wie mit der besten Freundin: Immer Drama. Aber hey, bevor ihr jetzt alle eure Herz-Emojis an euren Arzt schickt, lasst uns erstmal andere Verdächtige unter die Lupe nehmen. Es gibt nämlich 'ne ganze Gang an Übeltätern:
Muskelverspannungen: Jaaa, die guten alten Muskeln! Oft ist's einfach nur ein verspannter Muskel zwischen den Rippen. Habt ihr's übertrieben beim Sport? Falsch gelegen beim Schlafen? Zu lange am Schreibtisch gesessen wie ein Fragezeichen? Das rächt sich! Das ist wie mit dem Kuchen: Zuviel davon und du hast Bauchweh. Nur halt im Brustkorb.
Rippenprellung oder -bruch: Autsch! Ok, das ist nicht so witzig. Habt ihr euch gestoßen? Oder seid ihr so ungeschickt wie ich und rennt regelmäßig gegen Türklinken? (Ich schwöre, die Dinger verfolgen mich!) Dann könnte es eine Rippenprellung sein. Oder im schlimmsten Fall ein Bruch. Das ist dann wie ein gebrochenes Herz, nur halt… am Knochen.

Interkostalneuralgie: Klingt kompliziert, ist aber "nur" eine Reizung der Nerven zwischen den Rippen. Das kann richtig fies pieksen! Stell dir vor, deine Rippen geben dir immer wieder kleine Stromschläge. Nicht schön.
Sodbrennen: Ja, auch das! Die Speiseröhre liegt halt nun mal da in der Nähe. Wenn die Magensäure hochkommt, kann das auch mal in den Brustkorb ausstrahlen. Das ist wie wenn dein Magen dir sagt: "Hey, das Chili war keine so gute Idee!"
Panikattacke: Jetzt wird's psychologisch. Panikattacken können sich echt fies anfühlen und auch Brustschmerzen verursachen. Das ist, als ob dein Gehirn dir einen Streich spielt und "Herzinfarkt!" schreit, obwohl alles in Ordnung ist. Gemein, oder?

Und natürlich… das Herz: Ok, wir kommen nicht drumrum. Es KÖNNTE auch vom Herzen kommen. Aber bevor ihr jetzt hysterisch werdet: Das ist eher selten die Ursache, wenn ihr jung und gesund seid. Und selbst wenn, gibt's viele Herzprobleme, die gut behandelbar sind. Also, nicht gleich das Schlimmste denken!
Wann sollte ich zum Arzt?
So, genug Panikmache! Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen man wirklich zum Arzt sollte. Und zwar dann, wenn:
- Der Schmerz sehr stark ist und plötzlich auftritt.
- Der Schmerz in den Arm, Kiefer oder Rücken ausstrahlt.
- Du Atemnot hast oder dir schwindelig wird.
- Du zusätzlich noch schwitzt, übel ist oder dich erbrichst.
- Du eine Vorerkrankung hast, z.B. Herzkrankheit oder Diabetes.
Merkt euch das! Lieber einmal zu viel zum Arzt, als einmal zu wenig. Der Arzt kann euch abtasten, abhören, ein EKG machen und euch sagen, was Sache ist. Und selbst wenn's "nur" 'ne Muskelverspannung ist, ist es doch beruhigend, das zu wissen, oder?

Was kann ich selbst tun?
Ok, angenommen, ihr habt jetzt nicht die Symptome eines drohenden Weltuntergangs, sondern "nur" ein bisschen Pieksen und Zwicken. Dann könnt ihr erstmal Folgendes probieren:
Wärme: Ein warmes Bad, eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen können Wunder wirken bei Muskelverspannungen. Das ist wie 'ne Umarmung für deine Rippen!
Schmerzmittel: Ibuprofen oder Paracetamol können helfen, den Schmerz zu lindern. Aber nicht übertreiben! Das ist wie mit dem Wein: Zu viel davon ist auch nicht gut. (Obwohl…)

Dehnübungen: Sanfte Dehnübungen können die Muskeln lockern. Aber bitte nicht ruckartig! Sonst macht's "Knack" und dann habt ihr das nächste Problem. Das ist wie mit dem Yoga: Entspannung, nicht Verrenkung!
Entspannung: Stress kann Muskelverspannungen verschlimmern. Also, atmet tief durch, meditiert (oder guckt einfach eure Lieblingsserie, ist auch Entspannung!) und versucht, euch nicht zu sehr reinzusteigern. Das ist wie mit dem Leben: Einfach mal locker lassen!
So, und jetzt? Abwarten und Tee trinken! (Am besten Kamillentee, der beruhigt die Nerven.) Und wenn's nicht besser wird: Ab zum Arzt! Aber hey, Kopf hoch! Meistens ist's wirklich nur 'ne Kleinigkeit. Und selbst wenn nicht: Es gibt für fast alles 'ne Lösung. Also, genießt euren Latte Macchiato und lasst euch nicht von jedem kleinen Stich aus der Ruhe bringen!
