Staffel 3 Folge 6 Game Of Thrones

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Staffel 3, Folge 6 von Game of Thrones. "Der Aufstieg". Sie ist... okay. Aber ist sie wirklich so genial, wie alle immer tun?
Robb Stark: Irgendwie ein Weichei?
Ich weiß, ich weiß. Verrat, Krieg, blablabla. Aber mal ehrlich, Robb? Du hast einen Krieg angezettelt. Du hast deine Verlobung gebrochen. Und dann wunderst du dich, dass alles den Bach runtergeht? Sorry, aber ein bisschen Eigenverantwortung, bitte!
Ich sage nicht, dass er ein schlechter Kerl war. Nur, dass er vielleicht nicht der hellste Stern am Himmel war. Und dieses ständige "meine Ehre, meine Ehre..." wurde langsam auch ein bisschen anstrengend. Vielleicht hätte er einfach mal Jaime Lannister hinrichten sollen, dann wäre vieles einfacher gewesen! Unpopuläre Meinung, ich weiß. Aber ich stehe dazu.
Must Read
Manchmal denke ich, Robb hat einfach einen guten PR-Berater gebraucht. #RobbStarkNeedsHelp
Daenerys: Die ewige Befreierin
Daenerys, unsere Khaleesi. Ich liebe sie ja. Aber ihr "Ich befreie alle!"-Ding wurde in dieser Folge auch ein bisschen... repetitiv. Okay, Sklaven befreit. Gut gemacht. Aber wie wäre es mal mit einem Plan für danach? Soziale Reformen? Infrastruktur? Irgendwas?

Ich meine, ich weiß, sie hat Drachen. Aber Drachen sind halt keine Lösung für alle Probleme. Stell dir vor, du sitzt im Stadtrat von Meereen und musst Daenerys erklären, dass die Kanalisation verstopft ist. Viel Spaß!
Tywin Lannister: Der wahre MVP
Okay, hier kommt meine wirklich unpopuläre Meinung: Tywin Lannister war in dieser Folge der absolute Star. Der Mann konnte einfach alles. Er hat Cersei ins Gebet genommen, er hat Tyrion mit Bronn verheiratet (naja, fast), und er hat Joffrey im Griff gehabt. Ein wahrer Stratege!

Ich meine, klar, er war ein fieser Kerl. Aber wenigstens war er kompetent. Und er hatte einen Plan. Im Gegensatz zu manch anderen Charakteren in dieser Folge.
Die Hochzeit: Ein Vorgeschmack auf das Rote
Die Hochzeit von Tyrion und Sansa? Unangenehm. Einfach nur unangenehm. Ich meine, Sansa tut mir ja leid. Aber diese ganze Situation war einfach nur gruselig. Und ein bisschen langweilig, ehrlich gesagt. Ich weiß, es war wichtig für die Handlung. Aber ich war froh, als es vorbei war.

Apropos unangenehm: Joffrey war mal wieder unerträglich. Dieses widerliche Grinsen, diese sadistischen Kommentare... ich konnte ihn einfach nicht ausstehen. Aber gut, das ist ja auch der Sinn der Sache, oder?
Fazit: Nicht die beste Folge, aber trotzdem gut
Insgesamt? "Der Aufstieg" ist eine solide Folge. Aber sie ist meiner Meinung nach nicht so herausragend, wie sie oft dargestellt wird. Es gibt ein paar gute Momente. Tywin Lannister stiehlt die Show. Und es gibt ein paar Vorboten für das, was noch kommen wird (Stichwort: Rote Hochzeit).

Aber insgesamt? Irgendwie ein bisschen überbewertet. Oder was meint ihr?
Ich weiß, einige von euch werden jetzt wahrscheinlich wütend sein. Aber hey, das ist ja der Sinn einer unpopulären Meinung, oder? Lasst uns diskutieren!
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir dringend die nächste Folge ansehen. Vielleicht ist die ja besser.
