Soziale Arbeit Th Köln
Okay, Leute, lasst uns mal ehrlich sein. Wir reden über Soziale Arbeit an der TH Köln. Und ich habe da so ein paar… unpopuläre Meinungen.
Es ist ja nicht so, dass ich irgendwas gegen soziale Arbeit hätte. Im Gegenteil! Die Welt braucht mehr nette Leute, die sich kümmern. Aber diese Studiengänge… manchmal denke ich, die sind wie ein riesiger, wohlmeinender, aber eben auch sehr chaotischer WG-Abend.
Also, hier meine erste gewagte These: Manchmal, ganz heimlich, glaube ich, dass die Hälfte der Leute in Sozialer Arbeit an der TH Köln da nur gelandet ist, weil sie nicht wussten, was sie sonst studieren sollen. Nicht böse gemeint! Aber irgendwer muss es ja sagen.
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Und die Seminare? Oh Gott, die Seminare. Jeder hat eine Meinung. Jeder will reden. Und am Ende sind alle erschöpft, aber keiner hat wirklich eine Lösung für irgendwas. Kennt ihr das?
Ich meine, klar, Gruppendiskussionen sind wichtig. Empathie ist wichtig. Aber manchmal wünschte ich mir, es gäbe ein Fach: "Effektives Handeln in der realen Welt". Stattdessen reden wir drei Stunden über ein ethisches Dilemma, das in der Praxis sowieso anders aussieht.
Und dann die Praktika! Ja, super wichtig, keine Frage. Aber wer von euch hat nicht schon mal in einem Praktikum gesessen und sich gefragt: "Was mache ich hier eigentlich? Kaffee kochen und Formulare ausfüllen?". Ich sag's ja nur.

Versteht mich nicht falsch. Es gibt bestimmt ganz viele engagierte und brillante Studierende der Sozialen Arbeit an der TH Köln. Leute, die die Welt wirklich verändern wollen. Hut ab vor denen! Aber es gibt eben auch… andere.
Die, die den ganzen Tag über Gendersternchen diskutieren, aber noch nie einem Obdachlosen geholfen haben. Die, die sich über Kapitalismuskritik auslassen, aber das Bafög dankend annehmen. Ihr wisst, wen ich meine.
Ein weiterer Punkt: Die ganze Theorie! Psychologie, Soziologie, Pädagogik… Alles wichtig, ja, ja. Aber manchmal frage ich mich, ob all dieses Wissen wirklich hilft, wenn man vor einem Jugendlichen steht, der gerade seine ganze Wut rauslassen will. Da hilft dir keine Freud-Analyse, sondern einfach nur ein offenes Ohr und ein bisschen Menschlichkeit.

Und dann die Dozenten! Manche sind unglaublich inspirierend und engagiert. Andere… naja, sagen wir mal, sie sind schon etwas länger im Geschäft und haben die Realität ein bisschen aus den Augen verloren.
Ich erinnere mich an einen Dozenten, der uns erzählt hat, wie wir "systemische Lösungen" für Armut finden sollen. Als ob Armut ein Systemfehler wäre, den man mit ein paar cleveren Diagrammen beheben könnte. Sorry, aber so einfach ist es eben nicht.
Ich will ja nicht alles schlechtreden. Die Soziale Arbeit an der TH Köln hat sicher auch ihre guten Seiten. Aber ich glaube, wir müssen mal ein bisschen ehrlicher miteinander sein. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht.

Vielleicht brauchen wir weniger Theorie und mehr Praxis. Weniger Ideologie und mehr Pragmatismus. Weniger Selbstbeweihräucherung und mehr Selbstkritik.
Denn am Ende geht es ja darum, Menschen zu helfen. Und das ist eine verdammt wichtige Aufgabe. Aber vielleicht sollten wir uns fragen, ob wir wirklich die besten Werkzeuge dafür haben. Oder ob wir uns nicht manchmal in unseren akademischen Elfenbeintürmen verirren.
Und noch ein kleiner, vielleicht ketzerischer Gedanke: Könnte es sein, dass manchmal ein guter Handwerker, ein verständnisvoller Busfahrer oder eine aufmerksame Supermarktverkäuferin mehr soziale Arbeit leistet als ein Sozialarbeiter mit Masterabschluss?

Ich weiß, das ist provokant. Aber ich wollte es einfach mal gesagt haben. Vielleicht denkt ja der ein oder andere jetzt mal darüber nach. Und vielleicht können wir ja beim nächsten WG-Abend mal ein bisschen weniger über Gendersternchen und ein bisschen mehr über echte Probleme reden.
Denn die Welt da draußen, die wartet nicht auf unsere akademischen Debatten. Sie braucht Hilfe. Und zwar jetzt. Also, lasst uns anpacken!
P.S.: Und falls ihr euch jetzt angegriffen fühlt, liebe Studierende der Sozialen Arbeit an der TH Köln, dann nehmt es mit Humor. Denn Humor ist ja bekanntlich die beste Waffe gegen die Absurdität des Lebens. Und davon gibt es in der Sozialen Arbeit ja bekanntlich genug.
Oder, wie Konfuzius (oder war es Nietzsche?) gesagt hätte: "Wer nicht lacht, hat den Ernst der Lage noch nicht erkannt."
