Soundtrack Fifty Shades Of Grey Teil 3

Hach ja, Fifty Shades Freed. Der dritte Teil. Die Hochzeit. Die Baby-Gerüchte. Der ganze Wahnsinn. Aber mal ehrlich, neben dem ganzen Grey-Drama und den doch recht... speziellen... Freizeitaktivitäten, die die beiden so treiben, hat der Soundtrack echt was zu bieten. Er ist wie ein heimliches Guilty Pleasure, das man mit niemandem teilen will, aber innerlich total abfeiert.
Mehr als nur Peitschenknallen: Die Musik, die überrascht
Klar, man erwartet vielleicht dröhnende Bässe und schmachtende Balladen, die perfekt zu Mr. Greys dunkler Vergangenheit und Anastasias anfänglicher Naivität passen. Und ja, die gibt es auch. Aber der Soundtrack ist viel vielfältiger als man denkt. Er ist wie ein Cocktail aus Pop, R&B und sogar ein bisschen Indie, der irgendwie trotzdem zusammenpasst.
Erinnert sich noch jemand an das erste Mal, als man zu "Capital Letters" von Hailee Steinfeld & BloodPop® abgegangen ist? Zugegeben, vielleicht nicht gerade beim Bügeln, aber heimlich im Auto, mit dem Fenster runtergekurbelt und der Sonne im Gesicht, war das Lied der perfekte Soundtrack für einen kleinen persönlichen Feel-Good-Moment. Und genau das macht den Soundtrack so besonders: Er fängt Stimmungen ein, die über das reine "Ich liebe dich, ich brauche dich, ich besitze dich" hinausgehen.
Must Read
Dann ist da noch "For You (Fifty Shades Freed)" von Liam Payne und Rita Ora. Mal ehrlich, wie viele Leute haben dieses Lied auf Dauerschleife gehört, ohne sich eingestehen zu wollen, dass es ihnen gefällt? Es ist catchy, es ist eingängig, und es passt irgendwie perfekt zu der – sagen wir mal – etwas übertriebenen Romantik des Films.
Die heimlichen Helden des Soundtracks
Aber es sind nicht nur die großen Namen, die den Soundtrack ausmachen. Es sind die kleinen, feinen Nuancen, die überraschen. Bands und Künstler, die man vielleicht noch nicht auf dem Radar hatte, die aber perfekt zu den jeweiligen Szenen passen. Sie geben dem Film eine gewisse Tiefe und lassen ihn nicht nur auf die offensichtlichen Reize reduzieren.

Und wer hätte gedacht, dass Julia Michaels mit "Heaven" so einen Ohrwurm landet? Ein Song, der gleichzeitig zerbrechlich und kraftvoll ist, und die inneren Konflikte von Anastasia perfekt widerspiegelt. Es ist ein Lied, das man auch ohne den Film im Hintergrund genießen kann.
Nicht zu vergessen, "Are You Mine?" von Walking on Cars. Ein Indie-Song, der sich perfekt in die emotionalen Momente einfügt und eine gewisse Melancholie verbreitet. Man ertappt sich dabei, wie man mitwippt und über die komplizierten Beziehungen im eigenen Leben nachdenkt. Ups!

Der Soundtrack: Ein Spiegelbild der "Grey"-Welt
Der Fifty Shades Freed Soundtrack ist wie ein Spiegelbild der Welt, die E.L. James erschaffen hat: ein bisschen übertrieben, ein bisschen kitschig, aber trotzdem irgendwie fesselnd. Er ist wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle, von den tiefsten Tiefen der Unsicherheit bis zu den höchsten Höhen der Ekstase.
Er ist nicht perfekt, aber er ist ehrlich. Er ist ein Soundtrack, der sich nicht scheut, auch die dunklen Seiten der Liebe und des Begehrens zu zeigen. Und genau das macht ihn so faszinierend.

"Musik ist die Sprache der Leidenschaft,"
sagte einst Richard Wagner. Und wenn man den Fifty Shades Freed Soundtrack hört, dann spürt man diese Leidenschaft in jeder Note. Egal, ob man nun ein Fan der Filme ist oder nicht, die Musik hat definitiv etwas zu bieten.
Also, das nächste Mal, wenn der Soundtrack im Radio läuft, einfach mal zuhören. Vielleicht entdeckt man ja ein neues Guilty Pleasure. Oder erinnert sich an einen alten Lieblingssong, den man schon fast vergessen hatte. Denn eines ist sicher: Der Fifty Shades Freed Soundtrack ist mehr als nur Hintergrundmusik. Er ist ein Erlebnis.
Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon mal beim Tanzen zu "Love Me Like You Do" von Ellie Goulding vorgestellt, von Christian Grey gehalten zu werden? Ok, vielleicht war das jetzt zu ehrlich...
