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Sehr Geehrte Damen Und Herren Gendergerecht


Sehr Geehrte Damen Und Herren Gendergerecht

Okay, legen wir los! Warum reden wir über "Sehr geehrte Damen und Herren" und gendergerechte Alternativen? Weil Sprache lebendig ist und sich ändert! Und weil wir alle – ob Anfänger, Familien oder Leute mit Hobbys, die mit Kommunikation zu tun haben – davon profitieren, wenn wir uns verständlich und respektvoll ausdrücken können. Es geht darum, wie wir andere ansprechen und dabei alle mitnehmen.

Warum ist das wichtig? Stell dir vor, du schreibst eine E-Mail an einen Verein, dessen Geschlechterzusammensetzung dir nicht bekannt ist. Oder du organisierst eine Veranstaltung und möchtest alle Menschen ansprechen, unabhängig von ihrem Geschlecht. Die klassische Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" klingt da vielleicht etwas verstaubt und schließt möglicherweise sogar Menschen aus. Und genau hier kommen gendergerechte Alternativen ins Spiel.

Für Anfänger: Es geht darum, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Sprache nicht neutral ist. "Sehr geehrte Damen und Herren" ist zwar grammatikalisch korrekt, aber eben nicht unbedingt inklusiv. Einfache Alternativen sind zum Beispiel: "Guten Tag," gefolgt vom Namen des Ansprechpartners (falls bekannt) oder "Liebe Kolleginnen und Kollegen," wenn es sich um eine interne Kommunikation handelt.

Für Familien: Sprecht darüber! Redet darüber, wie Sprache wirkt und wie man respektvoll miteinander umgeht. Kinder lernen schnell und passen sich neuen Sprachgewohnheiten oft leichter an als Erwachsene. Diskutiert, wie ihr in euren Familien-E-Mails oder Einladungen eine inklusive Sprache verwenden könnt.

Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern

Für Hobbyisten, die z.B. einen Blog betreiben oder Newsletter verschicken: Nutzt die Chance, eure Leserinnen anzusprechen und zu zeigen, dass ihr Wert auf Vielfalt und Inklusion legt. Ihr könnt zum Beispiel schreiben: "Hallo zusammen," "Liebe Community," oder einfach nur "Hallo [Name]," wenn ihr die Namen eurer Leserinnen kennt. Auch hier gilt: Einfach anfangen! Niemand erwartet Perfektion.

Hier ein paar Beispiele und Variationen:

Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
Sehr geehrte Damen und Herren! – Geschickt gendern
  • "Sehr geehrte Damen und Herren" (klassisch, aber weniger inklusiv)
  • "Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name]" (individuell, aber setzt voraus, dass man den Namen und das Geschlecht kennt)
  • "Guten Tag," (neutral und immer passend)
  • "Liebe [Name], liebe/r [Name]" (wenn man mehrere Ansprechpartnerinnen hat und deren Namen und Geschlechter kennt)
  • "Liebe Kolleginnen," (mit Gendersternchen, um alle Geschlechter einzuschließen)
  • "Sehr geehrte Menschen," (ungewöhnlich, aber inklusiv)

Praktische Tipps für den Anfang:

  1. Bewusstwerden: Achte darauf, wie du selbst sprichst und schreibst.
  2. Experimentieren: Probiere verschiedene Anreden aus und schau, was sich für dich und deine Zielgruppe am besten anfühlt.
  3. Austauschen: Sprich mit anderen darüber und lerne von ihren Erfahrungen.
  4. Offen sein: Sei offen für Feedback und bereit, deine Sprachgewohnheiten anzupassen.

Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, bewusster mit Sprache umzugehen und zu versuchen, alle Menschen einzubeziehen. Und das kann sogar Spaß machen! Denn Sprache ist ein Werkzeug, mit dem wir die Welt gestalten können. Also, probier es aus und entdecke die Vielfalt der Möglichkeiten!

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