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Sehr Geehrte Damen Und Herren Auf Französisch


Sehr Geehrte Damen Und Herren Auf Französisch

Der holprige Weg zum perfekten "Bonjour"

Wisst ihr, manchmal stolpert man so richtig in die Welt einer neuen Sprache. Man plant einen eleganten Auftritt, will höflich und weltgewandt wirken, und dann... Peng! Landet man im Fettnäpfchen. So ähnlich ging es mir mit dem französischen Äquivalent zu unserem steifen, aber korrekten "Sehr geehrte Damen und Herren".

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich dachte, ich hätte den Dreh raus. Ich schrieb eine E-Mail an eine französische Firma, in der Hoffnung auf ein lukratives Geschäft. Ich recherchierte gewissenhaft und dachte, ich hätte die perfekte Anrede gefunden: "Mesdames, Messieurs". Klingt doch gut, oder? Elegant, formell, professionell. Dachte ich zumindest.

Die Antwort kam prompt. Und sie war... sagen wir mal, interessant. Der französische Geschäftspartner bedankte sich für meine E-Mail, merkte aber humorvoll an, dass "Mesdames, Messieurs" zwar korrekt sei, aber in der heutigen Zeit doch ein bisschen... altbacken wirke. Es sei, als würde man im Deutschen noch "Hochwohlgeboren" verwenden. Autsch!

Da stand ich nun, mit meinem vermeintlich perfekten Französisch, und fühlte mich wie ein Tourist mit Socken in Sandalen. Was war passiert? Wo war mein Fehler?

Nun, wie sich herausstellte, ist die Welt der französischen Anreden ein Minenfeld voller Nuancen und Fettnäpfchen. "Mesdames, Messieurs" ist zwar grammatisch korrekt, wird aber heutzutage eher selten in E-Mails verwendet. Es klingt einfach zu formell und distanziert.

Sehr geehrte Damen und Herren: 5 Tipps & 4 Alternativen zur Anrede
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Mein französischer Freund Jean-Pierre erklärte mir dann, dass es viel modernere und freundlichere Alternativen gibt. Zum Beispiel "Bonjour Madame, Monsieur". Das ist sozusagen das französische "Guten Tag", nur eben ein bisschen eleganter. Oder, wenn man den Namen des Ansprechpartners kennt, ist "Madame Dupont" oder "Monsieur Dubois" immer eine gute Wahl. Das zeigt, dass man sich die Mühe gemacht hat, den Namen herauszufinden, und wirkt persönlicher.

Und dann gibt es noch die etwas informelleren Varianten, die aber trotzdem professionell klingen. "Cher Monsieur" oder "Chère Madame" sind zum Beispiel sehr beliebt. Das ist so ähnlich wie im Deutschen "Sehr geehrter Herr" oder "Sehr geehrte Frau", nur eben mit einem Hauch von französischer Lässigkeit.

Aber das Schwierigste ist, die richtige Balance zu finden. Man will ja nicht zu steif und formell wirken, aber auch nicht zu locker und flapsig. Man muss den Ton des Unternehmens oder der Person treffen, an die man schreibt. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe aus meinem Fehler gelernt. Seitdem recherchiere ich noch gründlicher, bevor ich eine E-Mail auf Französisch verfasse. Ich achte auf den Stil der Website des Unternehmens, lese andere E-Mails, die ich von der Firma erhalten habe, und frage im Zweifelsfall meine französischen Freunde um Rat.

Und was ist aus dem lukrativen Geschäft geworden? Nun, das hat leider nicht geklappt. Aber ich habe eine wertvolle Lektion gelernt: Sprache ist mehr als nur Grammatik und Vokabeln. Es geht auch um Kultur, Nuancen und den richtigen Ton. Und manchmal ist ein kleiner Fauxpas der beste Weg, um etwas Neues zu lernen.

Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrte Damen und Herren

Also, das nächste Mal, wenn ihr eine E-Mail auf Französisch schreibt, denkt an meine Geschichte. Vermeidet das altbackene "Mesdames, Messieurs" und versucht, den Ton zu treffen, der am besten passt. Und wenn ihr trotzdem mal ins Fettnäpfchen tretet, nehmt es mit Humor. Denn am Ende des Tages ist es ja nur eine Sprache. Und Lachen ist bekanntlich die beste Medizin – auch gegen sprachliche Peinlichkeiten.

Und wer weiß, vielleicht landet ihr ja am Ende doch noch einen lukrativen Geschäftsabschluss. Oder zumindest eine lustige Anekdote, die ihr euren Freunden erzählen könnt.

P.S.: Falls ihr euch jetzt fragt, wie man "Sehr geehrte Damen und Herren" auf Französisch wirklich zeitgemäß sagt: Es gibt nicht die eine perfekte Übersetzung. Aber "Bonjour Madame, Monsieur," gefolgt von einer präzisen Betreffzeile, ist oft ein guter Anfang. Und wenn ihr unsicher seid, fragt lieber einen Muttersprachler! Die helfen euch gerne weiter.

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