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Score Eine Geschichte Der Filmmusik


Score Eine Geschichte Der Filmmusik

Okay, Leute, mal ehrlich. Filmmusik. Manchmal liebe ich sie. Manchmal...nun, manchmal sitze ich im Kino und denke: "Ist das jetzt wirklich nötig?"

Die Stille: Mein heimlicher Favorit

Ich weiß, ich weiß. Das ist wahrscheinlich eine unpopuläre Meinung. Aber erinnert ihr euch an diesen einen Moment in "2001: Odyssee im Weltraum"? Der Weltraum. Völlige, absolute Stille. Gänsehaut pur! Keine Geigen, keine Pianos, einfach…nichts. Und es war perfekt. Warum muss immer irgendwas dudeln?

Klar, Hans Zimmer ist ein Genie. Keine Frage. Der König. Aber selbst der König darf mal Urlaub machen, oder? Brauchen wir wirklich für jede Szene epische Chöre? Manchmal übertönen die Chöre die Dialoge, und dann sitze ich da und rate, ob sie "Rette die Welt!" oder "Ich brauche Popcorn!" singen. Entscheidend wichtig!

Wenn die Musik zu viel will

Es gibt diese Filme, da versucht die Musik einem vorzuschreiben, was man fühlen soll. Eine traurige Szene? Riesige Streicher! Ein spannender Moment? Trommeln, die sich anhören, als würden sie mein Herz in Stücke reißen! Ich verstehe es ja. Sie wollen uns helfen. Aber manchmal ist es einfach…too much.

Ich bin doch nicht blöd! Ich sehe doch, dass der Protagonist gerade seinen Hund verloren hat. Ich fühle das auch so! Ich brauche keine Geigen, die mir das noch extra unter die Nase reiben!

Score - Eine Geschichte der Filmmusik Bilder, Poster & Fotos
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Die Magie des Understatements

Versteht mich nicht falsch. Es gibt Filmmusik, die ist einfach grandios. Denkt an Ennio Morricone. Seine Musik für die Italowestern. Minimalistisch, ikonisch, und sie erzählt eine ganze Geschichte, ohne ein einziges Wort. Oder an John Williams – unbestritten eine Legende. Aber selbst da gibt es Momente, in denen ich mir denke: "Weniger wäre manchmal mehr gewesen".

Ich liebe es, wenn die Musik subtil ist. Wenn sie die Emotionen verstärkt, ohne sie zu übertreiben. Wenn sie einfach im Hintergrund webt und die Geschichte unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das ist die wahre Kunst!

Score - Eine Geschichte der Filmmusik - Apple TV (DE)
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Die Macht der Stille… nochmal

Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich glaube, es ist wichtig. Die Stille ist ein unglaublich mächtiges Werkzeug. Sie kann Spannung aufbauen, Emotionen verstärken und uns erlauben, die Geschichte wirklich aufzusaugen. Sie kann uns zwingen, uns auf das zu konzentrieren, was auf der Leinwand passiert. Und manchmal ist das genau das, was ein Film braucht.

Also, liebe Filmmusikkomponisten: Ich liebe eure Arbeit! Wirklich! Aber vielleicht… nur vielleicht… gebt uns ab und zu mal eine kleine Pause. Lasst die Stille sprechen. Wir versprechen, wir gucken trotzdem zu!

Score – Eine Geschichte der Filmmusik (2018) - Film | cinema.de
Score – Eine Geschichte der Filmmusik (2018) - Film | cinema.de

Meine persönliche Top 3 (total subjektiv)

Nur, damit ihr wisst, dass ich nicht nur meckere:

  1. "Spiel mir das Lied vom Tod" (Ennio Morricone). Unschlagbar. Punkt.
  2. "Drive" (Cliff Martinez). Cool, minimalistisch, perfekt.
  3. Irgendwas ohne Musik. Ich muss noch drüber nachdenken.

So, das war's. Jetzt steinigt mich. Oder stimmt mir zu. Vielleicht ist es ja doch nicht so eine unpopuläre Meinung, wie ich dachte.

Und noch ein letzter Gedanke: Gibt es eigentlich eine Musik für Leute, die keine Musik mögen? Ein Paradoxon!

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