Schwitzige Hände Und Füße Krankheit

Okay, Hand aufs Herz: Wer von euch kennt das nicht? Ein wichtiges Meeting steht an, der Händedruck soll souverän und selbstbewusst sein, und dann… patsch! Feuchte Hände. Wie ein eiskalter Fisch. Ich erinnere mich an eine Präsentation vor Jahren, bei der ich fast mein Mikrofon fallen gelassen hätte. Peinlich! Und ja, die roten Flecken im Gesicht kamen natürlich auch noch dazu. Seufz.
Das ist mehr als nur Nervosität. Es könnte Hyperhidrose sein. Klingt fancy, ist aber im Grunde die übermäßige Schweißproduktion, die eben nicht nur bei Anstrengung oder Hitze auftritt. Und ratet mal, wo sie sich besonders gerne austobt? Genau, an den Händen und Füßen! (Und manchmal auch unter den Achseln, aber darum geht's heute nicht primär.)
Was ist Hyperhidrose überhaupt?
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Stellt euch vor, eure Schweißdrüsen sind ein bisschen zu eifrig. Sie produzieren Schweiß, obwohl es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt. Keine Hitze, keine Anstrengung, kein nervenaufreibendes Bewerbungsgespräch (naja, vielleicht doch ein bisschen ;-)). Sie machen einfach ihr eigenes Ding. Warum? Das ist die große Frage!
Es gibt verschiedene Formen der Hyperhidrose:
* Primäre Hyperhidrose: Hier ist die Ursache meist unbekannt. Es wird vermutet, dass es etwas mit der Steuerung der Schweißdrüsen durch das Nervensystem zu tun hat. Oft tritt sie schon in der Kindheit oder Jugend auf. Das ist die, über die wir hauptsächlich reden. Also, die, die einfach so da ist, ohne erkennbaren Grund. Ärgerlich, oder?

* Sekundäre Hyperhidrose: Diese Form wird durch eine andere Erkrankung oder durch Medikamente verursacht. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes oder bestimmte neurologische Erkrankungen können Auslöser sein. Also, wenn ihr plötzlich vermehrt schwitzt, obwohl ihr das vorher nicht hattet, lasst euch lieber mal durchchecken!
Schwitzige Hände und Füße – Mehr als nur ein Schönheitsfehler
Klar, es ist unangenehm, wenn man ständig feuchte Hände hat. Man vermeidet Händeschütteln, fühlt sich unwohl im Kontakt mit anderen und hat Angst, Spuren zu hinterlassen. (Denkt an die Computertastatur oder das geliebte Buch!). Aber es geht um mehr als nur Ästhetik. Es kann auch zu psychischem Stress führen. Man fühlt sich beobachtet, schämt sich und zieht sich zurück. Und wer will das schon?
Aber hey, Kopf hoch! Es gibt Möglichkeiten, das Problem in den Griff zu bekommen. Gott sei Dank!

Was kann man gegen schwitzige Hände und Füße tun?
Zuerst mal: Redet mit eurem Arzt! Das ist wichtig. Er kann die Ursache feststellen und euch die passende Behandlung empfehlen. Es gibt verschiedene Optionen:
* Antitranspirante: Nicht nur für die Achseln! Es gibt spezielle Antitranspirante mit Aluminiumchlorid, die man auf die Hände und Füße auftragen kann. Sie verengen die Schweißdrüsen und reduzieren die Schweißproduktion. Aber Achtung: Können die Haut austrocknen und reizen. Also vorsichtig sein und lieber erstmal testen!
* Iontophorese: Dabei werden die Hände oder Füße in ein Wasserbad getaucht, durch das dann leichter Strom fließt. Klingt komisch, soll aber helfen. Ich hab's noch nicht ausprobiert, aber vielleicht ist das ja was für euch. Berichtet mir dann, ja?
* Botox: Ja, das Botox, das man auch gegen Falten spritzt! Es kann auch die Schweißdrüsen lahmlegen. Hält aber nicht ewig und ist natürlich mit Kosten verbunden.

* Medikamente: Es gibt Medikamente, die die Nervenimpulse zu den Schweißdrüsen blockieren. Aber die haben oft Nebenwirkungen. Also gut abwägen!
* Operation: In seltenen Fällen, wenn alles andere nicht hilft, kann man die Schweißdrüsen operativ entfernen lassen. Aber das ist natürlich ein großer Eingriff und sollte gut überlegt sein.
Was ihr selbst tun könnt:
* Fußbäder: Lauwarmes Wasser mit Salbei oder Eichenrinde kann helfen, die Schweißproduktion zu reduzieren.

* Baumwollsocken und atmungsaktive Schuhe: So können eure Füße besser atmen.
* Stress vermeiden: Leichter gesagt als getan, ich weiß! Aber Stress kann die Schweißproduktion verstärken.
Fazit:
Schwitzige Hände und Füße sind lästig, aber kein Grund zur Verzweiflung! Es gibt viele Möglichkeiten, das Problem in den Griff zu bekommen. Sucht euch professionelle Hilfe, probiert verschiedene Dinge aus und findet heraus, was für euch am besten funktioniert. Und vergesst nicht: Ihr seid nicht allein! Es gibt viele Menschen, die das gleiche Problem haben. Also, Kopf hoch und lasst euch nicht unterkriegen!
