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Romane Von Franz Kafka


Romane Von Franz Kafka

Also, hört mal zu, Leute, ich erzähl' euch 'ne Story. Setzt euch hin, bestellt euch 'nen Kaffee (am besten schwarz, ganz Kafka-like!) und lasst uns über Liebesgeschichten reden. Und zwar nicht irgendwelche, sondern die von Franz Kafka. Ja, DER Kafka! Der Mann, der uns "Die Verwandlung" und "Der Prozess" beschert hat. Ihr wisst schon, die Bücher, bei denen man sich fragt: "Was zum Teufel hat der Typ geraucht?"

Aber hey, auch Kafka war ein Mensch. Ein Mensch mit… komplizierten Beziehungen. Und wenn ich kompliziert sage, meine ich: So kompliziert, dass sogar Freud 'nen Burnout bekommen hätte, wenn er versucht hätte, das zu analysieren.

Kafka war, sagen wir mal, nicht der geborene Casanova. Er war eher der Typ, der sich im Hintergrund hält, während alle anderen tanzen. Er war der, der über die Sinnlosigkeit des Tanzens nachdenkt, während er 'nen doppelten Espresso runterkippt. Aber, überraschenderweise, hatte er einige romanische Verwicklungen.

Felice Bauer: Die Verlobung mit Briefen

Da ist zuerst Felice Bauer. Felice war sowas wie Kafkas Korrespondenz-Verlobte. Die beiden haben sich fast nur durch Briefe kennengelernt. Stellt euch das mal vor: Ihr verliebt euch in jemanden, ohne ihn richtig zu kennen, nur anhand von ellenlangen Briefen! Das ist wie 'ne Dating-App aus dem 19. Jahrhundert, nur mit noch mehr Drama und noch weniger Selfies.

Die Briefe waren natürlich voll von Kafkas typischem Grübeln über das Leben, die Arbeit, die Existenz und natürlich die Liebe. Felice muss eine Heilige gewesen sein, so geduldig wie sie war. Sie muss gedacht haben: "Okay, er ist ein bisschen deprimierend, aber vielleicht krieg' ich ihn ja hin!"

Die Romane. Amerika / Der Prozeß / Das Schloß. von Kafka, Franz [1883
Die Romane. Amerika / Der Prozeß / Das Schloß. von Kafka, Franz [1883

Die Verlobung wurde dann auch zweimal aufgelöst. Ja, zweimal! Das ist wie ein Beziehungs-Yo-Yo. Hoch, runter, hoch, runter… bis einem schwindelig wird. Am Ende war's dann aber doch vorbei. Vielleicht hat Felice einfach genug von den endlosen Briefen über die Sinnlosigkeit des Daseins gehabt. Wer kann's ihr verdenken?

Milena Jesenská: Die leidenschaftliche Übersetzerin

Dann gab's Milena Jesenská. Milena war ganz anders als Felice. Sie war eine unabhängige Journalistin, eine Rebellin, eine Frau mit Feuer. Sie war quasi das Gegenteil von Kafka. Vielleicht hat er das ja an ihr so spannend gefunden. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, oder wie der Volksmund sagt: "Gleich und gleich gesellt sich gern, aber ungleich macht's interessant, und Kafka brauchte es verdammt noch mal interessant!"

die romane amerika von franz kafka, Erstausgabe - ZVAB
die romane amerika von franz kafka, Erstausgabe - ZVAB

Milena hat Kafkas Werke ins Tschechische übersetzt. Und während sie seine düsteren Geschichten übersetzte, haben sie sich ineinander verliebt. Es war eine leidenschaftliche Affäre, voller intensiver Gefühle und natürlich… Komplikationen. War ja klar, ist ja Kafka.

Die beiden haben sich auch viele Briefe geschrieben. Aber im Gegensatz zu den Briefen an Felice waren diese Briefe viel offener, ehrlicher und auch ein bisschen verzweifelter. Es war eine toxische Beziehung, wie man heute sagen würde. Aber hey, immerhin war's unterhaltsam (zumindest für uns Zuschauer!).

Franz Kafka - die Erzählungen (deutsch) im Kanton Aargau - tutti.ch
Franz Kafka - die Erzählungen (deutsch) im Kanton Aargau - tutti.ch

Dora Diamant: Die Hoffnung am Ende

Und schließlich gab es Dora Diamant. Dora war eine junge Frau, die Kafka in seinen letzten Lebensjahren kennenlernte. Mit Dora hatte Kafka, so scheint es, endlich ein bisschen Glück gefunden. Sie lebten zusammen in Berlin, und Kafka konnte endlich mal ein bisschen aus seinem Schneckenhaus herauskommen.

Dora war eine grosse Unterstützung für Kafka, gerade weil er sehr krank war. Sie hat sich um ihn gekümmert und ihm geholfen, seine letzten Arbeiten zu schreiben. Es war eine zarte und liebevolle Beziehung, ein Lichtblick am Ende eines dunklen Tunnels.

Erzählungen und Romane – Franz Kafka – Circlestones Books Blog
Erzählungen und Romane – Franz Kafka – Circlestones Books Blog

Das Fazit: Kafka war eben Kafka

Also, was lernen wir daraus? Erstens: Kafka war nicht der einfachste Mensch, mit dem man eine Beziehung führen konnte. Zweitens: Briefe können romantisch sein, aber vielleicht sollte man die Person doch mal persönlich treffen, bevor man sich verlobt. Und drittens: Selbst der depressivste Schriftsteller kann Liebe finden, auch wenn sie kompliziert und schmerzhaft ist.

Kafka war eben Kafka. Ein Genie, ein Grübler, ein Mann voller Widersprüche. Und seine Liebesgeschichten waren genauso verrückt und faszinierend wie seine Bücher. So, und jetzt bestellt euch noch 'nen Kaffee, und denkt mal drüber nach: Wer von uns ist eigentlich der Kafka in seiner eigenen Beziehung?

Prost!

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