free web page hit counter

Rhesusprophylaxe Abort Ab Welcher Schwangerschaftswoche


Rhesusprophylaxe Abort Ab Welcher Schwangerschaftswoche

Okay, stellt euch vor: Ich sitze beim Frauenarzt, nervös, weil Routineuntersuchung und man ja nie weiß. Und dann sagt die Ärztin ganz locker: "Ach ja, wegen Ihrer Blutgruppe, wir machen dann ab der 28. Woche die Rhesusprophylaxe." Ich so: Rhesus-was? Klang nach 'ner neuen hippen Yoga-Art, aber mit komischem Nachgeschmack. Und ehrlich gesagt, hab ich nur genickt und gelächelt, um nicht dumm dazustehen. Zuhause hab ich dann erstmal gegoogelt. Und siehe da, ein ganzes Universum an Infos tat sich auf!

Genau das ist der Punkt: Viele Frauen (und auch Männer!) haben keine Ahnung, was die Rhesusprophylaxe überhaupt ist. Und vor allem, ab wann sie nach einem Abort relevant wird. Lasst uns das mal aufdröseln, ganz ohne Fachchinesisch.

Was ist der Rhesusfaktor überhaupt?

Ganz simpel: Der Rhesusfaktor ist ein Merkmal auf unseren roten Blutkörperchen. Entweder man hat ihn (Rhesus-positiv, Rh+), oder eben nicht (Rhesus-negativ, Rh-). Ca. 85% der Bevölkerung sind Rh+. Kein Grund zur Panik, wenn ihr zu den restlichen 15% gehört, ist nur 'ne Info, die wichtig werden könnte.

Wichtig: Wenn Mama Rh- ist und das Baby Rh+, kann es zu Problemen kommen. Muss nicht, kann aber. Und deswegen gibt's die Rhesusprophylaxe!

Das Drama: Rhesus-Inkompatibilität

Stellt euch vor, die Mama ist Rh- und trägt ein Rh+ Baby. Während der Schwangerschaft (oder eben auch bei einem Abort) können kleinste Mengen kindlichen Blutes in den mütterlichen Kreislauf gelangen. Das Immunsystem der Mama erkennt das Rh+ Blut als fremd und bildet Antikörper dagegen. Diese Antikörper sind wie kleine Killer-Kommandos, die Rh+ Zellen angreifen.

Ab wann wächst der Babybauch? Die verschiedenen Phasen der
Ab wann wächst der Babybauch? Die verschiedenen Phasen der

Beim ersten Kind passiert meistens noch nichts Schlimmes, weil die Antikörperbildung Zeit braucht. Aber bei einer Folgeschwangerschaft mit einem Rh+ Baby können diese Antikörper über die Plazenta in den kindlichen Kreislauf gelangen und dort die roten Blutkörperchen des Babys zerstören. Das kann zu einer schweren Blutarmut beim Baby führen. Autsch!

Kleiner Tipp: Falls ihr unsicher seid, ob ihr Rh+ oder Rh- seid, einfach mal euren Mutterpass checken. Steht alles drin! Und falls ihr keinen habt, wird's Zeit für 'nen Arztbesuch!

Missed Abort? 6+0 Fruchthöhle mit Dottersack zu sehen, aber kein Embryo
Missed Abort? 6+0 Fruchthöhle mit Dottersack zu sehen, aber kein Embryo

Die Lösung: Rhesusprophylaxe

Die Rhesusprophylaxe ist eine Impfung mit Anti-D-Immunglobulin. Diese Immunglobuline fangen die Rh+ Blutkörperchen des Babys im mütterlichen Kreislauf ab, bevor das mütterliche Immunsystem überhaupt Antikörper bilden kann. Quasi ein präventiver Schutzwall.

Die Prophylaxe wird standardmäßig in der 28.-30. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Und zusätzlich nach Ereignissen, bei denen kindliches Blut in den mütterlichen Kreislauf gelangen könnte, wie zum Beispiel:

  • Abort (Achtung, hier wird's relevant!)
  • Eileiterschwangerschaft
  • Äußere Wendung des Kindes in der Schwangerschaft
  • Fruchtwasseruntersuchung
  • Stürze oder Bauchverletzungen

Rhesusprophylaxe nach Abort: Ab welcher Schwangerschaftswoche?

So, jetzt kommen wir zum Knackpunkt! Ab welcher Schwangerschaftswoche ist die Rhesusprophylaxe nach einem Abort notwendig? Die Antwort ist: Ab der 12. Schwangerschaftswoche.

In welcher SSW ist Missed Abort am häufigsten
In welcher SSW ist Missed Abort am häufigsten

Warum? Weil ab der 12. Woche die Wahrscheinlichkeit steigt, dass kindliche Blutkörperchen in den mütterlichen Kreislauf gelangen könnten. Vor der 12. Woche ist das Risiko sehr gering, daher wird in der Regel keine Prophylaxe durchgeführt.

Aber Achtung: Auch wenn das Risiko gering ist, solltet ihr im Zweifelsfall immer mit eurem Arzt sprechen. Es gibt auch individuelle Umstände, die eine Prophylaxe vor der 12. Woche rechtfertigen können.

In welcher SSW ist Missed Abort am häufigsten
In welcher SSW ist Missed Abort am häufigsten

Was tun im Fall der Fälle?

Wenn ihr Rhesus-negativ seid und einen Abort hattet (oder habt), ist es super wichtig, dass ihr euren Arzt darauf ansprecht! Er oder sie wird dann entscheiden, ob eine Rhesusprophylaxe notwendig ist. Keine Scheu, fragt nach! Lieber einmal zu viel gefragt als einmal zu wenig.

Und denkt dran: Die Rhesusprophylaxe ist eine sehr sichere und effektive Maßnahme, um Rhesus-bedingte Komplikationen in Folgeschwangerschaften zu verhindern. Also keine Angst, sondern lieber gut informiert sein!

Abschließend: Das hier ist keine medizinische Beratung. Ich bin nur eine neugierige Schreiberin, die versucht, komplizierte Themen verständlich zu machen. Bei Fragen wendet euch bitte an euren Arzt oder eure Hebamme!

USA: Trump lehnt landesweites Abtreibungsverbot ab Die Entwicklung deines Babys: Ab welcher Schwangerschaftswoche bis zur

You might also like →