Prävention Primär Sekundär Tertiär

Okay, Leute, mal ehrlich. Wir reden viel über Gesundheit. Über richtig viel. Aber verstehen wir eigentlich, wovon wir reden? Ich meine, klar, "gesund leben" ist das Ziel. Aber wie kommen wir dahin? Und was ist, wenn's schon zu spät ist?
Da kommen diese drei komischen Wörter ins Spiel: Prävention, Primär, Sekundär, Tertiär. Klingt nach 'ner Geheimsprache für Ärzte, oder? Ist es aber gar nicht. Eigentlich.
Primärprävention: Das ist doch langweilig!
Primärprävention. Das ist der langweiligste Teil. Sorry, aber es ist so. Es geht darum, dass etwas gar nicht erst passiert. Zähneputzen, damit keine Karies entsteht. Sport machen, damit man nicht dick wird. Nicht rauchen, damit man keine Lungenkrebs bekommt. Jep, genau die Sachen, die uns unsere Eltern schon immer gesagt haben.
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Unpopuläre Meinung: Ich glaube, wir ignorieren Primärprävention so gerne, weil es uns zu sehr an unsere Sterblichkeit erinnert. Wer will schon darüber nachdenken, dass man krank werden könnte? Viel cooler ist es doch, erstmal die Pizza zu essen und dann morgen mit dem Sport anzufangen. Oder übermorgen. Oder...naja, ihr wisst, was ich meine.
Und mal ehrlich: Ein bisschen ungesund leben macht doch auch Spaß, oder? Nur nicht übertreiben, ne?

Sekundärprävention: Jetzt wird's spannend (naja, fast)!
Okay, Sekundärprävention. Hier sind wir schon einen Schritt weiter. Jetzt ist das Problem vielleicht schon da, aber noch nicht richtig schlimm. Denkt an die Krebsvorsorge. Oder an den Check beim Zahnarzt, wenn man schon ein kleines Loch hat. Oder an die Blutdruckmessung, wenn er leicht erhöht ist.
Sekundärprävention ist so ein bisschen wie Schadensbegrenzung. Man hat Mist gebaut (oder einfach Pech gehabt), aber jetzt versucht man, die Folgen so gering wie möglich zu halten. Ist eigentlich ganz vernünftig, oder?

Unpopuläre Meinung: Ich finde, Sekundärprävention ist total unterschätzt. Klar, es ist nicht so aufregend wie 'ne Notoperation, aber es kann einem echt viel Ärger ersparen. Warum warten, bis der Zahn raus muss, wenn man das kleine Loch für 'nen Fuffi füllen lassen kann?
Und ja, ich weiß, zum Arzt zu gehen ist doof. Aber manchmal muss man eben in den sauren Apfel beißen.

Tertiärprävention: Die Rettung in letzter Not (oder so)!
So, jetzt wird's ernst. Tertiärprävention. Hier ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die Krankheit ist da, und jetzt geht es darum, die Folgen so gut wie möglich zu lindern. Reha nach einem Herzinfarkt. Physiotherapie nach einer Knie-OP. Psychotherapie nach einem Burnout.
Tertiärprävention ist wie Aufräumen nach einer Party. Es ist anstrengend, es ist oft teuer, und man wünscht sich, man hätte die Party am besten gar nicht erst gefeiert. Aber es muss halt sein.

Unpopuläre Meinung: Ich glaube, Tertiärprävention wird oft romantisiert. Klar, es ist toll, dass es sie gibt, aber es ist doch viel besser, wenn man gar nicht erst so weit kommt, oder? Also, Leute, denkt an die Primär- und Sekundärprävention! Das spart euch 'ne Menge Leid (und Geld!).
Und noch was: Lasst uns ehrlich zueinander sein. Wir alle machen Fehler. Wir essen zu viel Zucker, wir bewegen uns zu wenig, wir stressen uns zu sehr. Aber hey, nobody is perfect! Hauptsache, wir versuchen, es besser zu machen. Und wenn wir mal Mist bauen, dann wissen wir ja jetzt, was Prävention, Primär, Sekundär und Tertiär bedeuten.
Also, dann mal ran an die Buletten – aber vielleicht doch lieber mit 'nem Salat als Beilage, oder?
