Pickel An Lippe Was Tun

Ach, der Pickel an der Lippe. Ein ungeliebter Gast, der immer dann auftaucht, wenn man ihn am wenigsten gebrauchen kann. Ein Date steht vor der Tür? Wichtige Präsentation im Büro? Bingo! Pickelalarm!
Manchmal denke ich, die Dinger haben ein Radar. Ein Radar für Peinlichkeit. Und die Lippe? Die ist natürlich das VIP-Parkhaus für diese kleinen Terroristen.
Was tun? Die Frage aller Fragen. Und ganz ehrlich? Mein erster Impuls ist immer: DRAUFDRÜCKEN! Ich weiß, ich weiß. Hautärzte schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Kosmetikerinnen fallen in Ohnmacht. Aber Hand aufs Herz: Wer von uns hat's noch nicht getan?
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Ich stehe dazu. Es ist befriedigend. Ein bisschen wie Popcorn platzen lassen, nur eben... am Gesicht. Natürlich mit sauberen Fingern, versteht sich. Und danach? Desinfizieren. Wichtig. Sonst hat man gleich die nächste Party für Pickelchen eröffnet.
Die sanfte Tour (für alle, die besser sind als ich)
Okay, okay. Ich gebe zu. Die sanfte Methode ist wahrscheinlich... klüger. Also, was tun die Vernünftigen? Da gibt's ja dieses ganze Arsenal an Mittelchen. Pickel-Patches zum Beispiel. Kleine Klebchen, die über Nacht Wunder wirken sollen. Ich sage "sollen", weil bei mir meistens...naja...sie fallen halt ab. Und der Pickel lacht mich morgens frech an.

Dann gibt es da noch Teebaumöl. Das Wundermittel der Natur. Riecht ein bisschen wie Wald, brennt ein bisschen wie Hölle (wenn man zu viel erwischt), aber soll angeblich helfen. Ich persönlich finde, es riecht eher nach Sauna-Aufguss gescheitert. Aber hey, probieren geht über studieren.
Und nicht zu vergessen: die Heilerde. Matsch ins Gesicht schmieren und hoffen, dass der Pickel die Flucht ergreift. Ich muss sagen, das Gefühl ist schon...interessant. Ein bisschen wie im Schlammbad, nur eben ein bisschen weniger entspannend und ein bisschen mehr "hoffentlich sieht mich jetzt keiner".

Make-up: Die Kunst der Tarnung
Für den schnellen Einsatz gibt es natürlich noch Make-up. Der beste Freund jeder Frau (und jedes Mannes, der es wagt, einen Pickel zu verdecken). Concealer, Foundation, Puder... alles, was das Herz begehrt, um das kleine Biest verschwinden zu lassen. Bis zum Abschminken zumindest.
Aber seien wir ehrlich: Manchmal sieht man den Pickel trotzdem. Egal wie viel man draufschmiert. Er ist wie ein trotziges Kind, das einfach nicht ins Bett gehen will. Und dann? Dann muss man ihn eben akzeptieren. Kurz durchatmen und denken: "Hey, ich bin trotzdem toll!"
Ich finde ja, Pickel sind wie kleine Mutproben. Sie zwingen uns, selbstbewusst zu sein, auch wenn wir uns am liebsten unter einer Decke verstecken würden. Und ganz ehrlich? Manchmal ist es auch einfach egal. Die Welt dreht sich weiter, auch mit einem Pickel an der Lippe.

Der Disclaimer (weil's sein muss)
Bevor jetzt alle losrennen und ihre Pickel bearbeiten: Das hier ist nur meine bescheidene Meinung. Ich bin weder Hautärztin noch Kosmetikerin. Wenn ihr wirklich Probleme mit eurer Haut habt, geht bitte zu einem Profi. Und lasst euch nicht von meinen (zugegebenermaßen etwas unkonventionellen) Methoden inspirieren. Es sei denn, ihr wollt es. Dann aber auf eigene Gefahr!
Und was ist meine unpopuläre Meinung? Manchmal... finde ich... Pickel...gar...nicht...SO...schlimm. Ja, ich habe es gesagt! Sie sind ein Zeichen dafür, dass man lebt. Dass der Körper arbeitet. Dass man...menschlich ist.

Okay, ich nehme alles zurück, wenn der Pickel direkt auf meiner Nase sitzt. Aber an der Lippe? Da kann man ihn ja noch irgendwie...weglächeln.
Also, Kopf hoch! Egal was ihr gegen euren Lippen-Pickel unternehmt. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei (oder zumindest ertragt es mit Würde). Und denkt dran: Ihr seid toll, mit oder ohne Pickel.
Und wenn alles nichts hilft? Einfach Lippenstift drüber! Problem gelöst. (Oder zumindest kaschiert.)
