Orange Is The New Black Staffel 4

Hach, Orange Is The New Black. Wer erinnert sich nicht an die Zeiten, als Litchfield für uns alle ein bisschen wie ein verrückter, orangefarbener Freizeitpark war? Staffel 4, meine Freunde, ist...anders. Sagen wir mal so: Wenn die ersten Staffeln ein bisschen wie "Girls Camp: Prison Edition" waren, dann ist Staffel 4 eher "Game of Thrones: Mit Haargel und Knast-Klamotten".
Der Ton wird rauer!
Erinnert ihr euch noch, als Piper Chapman's größte Sorge war, ob ihr Kerkerseife-Business genug Gewinn abwirft, um sich neue Schuhe zu kaufen? Tja, diese Zeiten sind vorbei! In Staffel 4 wird’s richtig ernst. Die neuen Insassinnen bringen nicht nur frische Gesichter, sondern auch jede Menge Konfliktpotential mit. Und die alten Hasen? Die haben sich nicht gerade in Engel verwandelt.
Stellt euch vor, ihr seid in einer WG. Bisher war es vielleicht ein bisschen chaotisch, aber im Großen und Ganzen harmonisch. Und dann zieht plötzlich eine neue Gruppe von Leuten ein, die nicht nur eure Küchenregeln missachten, sondern auch noch die Lautstärke des Radios aufdrehen, während ihr versucht, euer Nickerchen zu halten. Genau so fühlt sich Staffel 4 an. Nur eben mit mehr Haaren, die einem abrasiert werden. Ihr wisst, so metaphorisch und auch ein bisschen wortwörtlich!
Must Read
Mehr als nur Zoff in der Dusche!
Aber keine Sorge, es geht nicht nur um Zoff. Natürlich gibt es den klassischen OITNB-Humor, die schrägen Charaktere und die unerwarteten Freundschaften, die diese Serie so besonders machen. Aber Staffel 4 traut sich auch, ernstere Themen anzusprechen. Es geht um Machtmissbrauch, um Rassismus und um die Frage, wie Menschen unter extremen Bedingungen überleben. Klingt schwer? Ist es auch. Aber Orange Is The New Black wäre nicht Orange Is The New Black, wenn es nicht gleichzeitig zum Nachdenken anregen und blendend unterhalten würde.

"Das ist wie, wenn man eine Tüte Chips öffnet. Du denkst, du isst nur ein paar, und dann ist die ganze Tüte leer und du fragst dich, was gerade passiert ist. Nur dass die Tüte Chips hier eine Staffel OITNB ist und die 'Chips' aus Intrigen, Drama und unerwarteten Wendungen bestehen."
Die Charaktere: Alte Bekannte und neue Gesichter!
Natürlich dürfen wir unsere Lieblingsinsassinnen nicht vergessen! Piper Chapman ist immer noch... nun ja, Piper Chapman. Irgendwie liebenswert-nervig, immer auf der Suche nach dem nächsten großen Ding (das meistens in einer Katastrophe endet). Suzanne "Crazy Eyes" Warren bringt uns wieder zum Lachen und zum Weinen. Und Red Reznikov? Nun, Red ist Red. Sie ist immer für eine Überraschung gut, ob es nun ein verstecktes Messer oder ein Weisheitswort ist.
Aber auch die neuen Charaktere sind absolut sehenswert. Sie bringen frischen Wind (und frische Konflikte) in den Knastalltag. Manche sind zum Lieben, manche zum Hassen, aber alle sind unvergesslich.

Und dann ist da noch das Personal. Caputo versucht, den Laden irgendwie zusammenzuhalten (was ihm mehr oder weniger gut gelingt). Und dann sind da noch die neuen Wärter, die... sagen wir mal, nicht unbedingt die hellsten Kerzen auf der Torte sind. Aber hey, das sorgt ja erst für die richtig lustigen (und manchmal auch erschreckenden) Momente.
Warum du Staffel 4 unbedingt (nochmal) gucken solltest!
Also, warum solltest du dir Orange Is The New Black Staffel 4 (nochmal) ansehen? Weil sie dich zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken bringt. Weil sie dich an deine eigenen WG-Erfahrungen erinnert (hoffentlich ohne die kriminellen Elemente). Und weil sie dich daran erinnert, dass hinter jeder Uniform, hinter jedem Vorurteil, hinter jedem Straftäter eine Geschichte steckt.
Und mal ehrlich: Wer braucht schon eine Therapie, wenn er eine Staffel Orange Is The New Black hat? Okay, vielleicht doch eine Therapie. Aber die Staffel ist auf jeden Fall ein guter Anfang! Also, ab auf die Couch, Popcorn bereitstellen und eintauchen in die orangefarbene Welt von Litchfield! Ihr werdet es nicht bereuen. Versprochen!
