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Orale Phase Kind 5 Jahre


Orale Phase Kind 5 Jahre

Na, erinnert ihr euch noch an eure eigenen Kindergartenzeiten? An das Gefühl, die Welt mit großen Augen zu entdecken und alles in den Mund zu nehmen? (Okay, vielleicht nicht mehr alles! 😉) Aber genau darum geht's heute: Um die sogenannte "orale Phase" bei unseren 5-jährigen Rackern. Und keine Sorge, das hat nix mit Zahnarztphobien zu tun, sondern mit ganz normalen, wichtigen Entwicklungsschritten.

Was ist das überhaupt, diese orale Phase? Im Grunde ist es eine Phase, in der Kinder – und das fängt schon viel früher an, mit dem Nuckeln und Lutschen im Babyalter – die Welt vor allem durch ihren Mund erkunden. Fühlt sich gut an? Schmeckt gut? Ist es interessant? All das wird mit vollem Körpereinsatz getestet. Und mit 5 Jahren ist das, was vom Babyalter übrig geblieben ist, immer noch ein bisschen da.

Warum sollten wir uns dafür interessieren?

Ganz einfach: Weil es hilft, unsere Kinder besser zu verstehen! Wenn wir wissen, was in ihren kleinen Köpfen und Körpern vor sich geht, können wir sie besser unterstützen und ihnen helfen, sich gesund und glücklich zu entwickeln. Stellt euch vor, ihr versteht, warum euer Kind plötzlich wieder an seinem Daumen lutscht, obwohl es das schon lange nicht mehr getan hat. Dann könnt ihr liebevoll reagieren und ihm vielleicht sogar helfen, eine bessere Bewältigungsstrategie für Stress zu finden. Und das ist doch Gold wert, oder?

Und mal ehrlich, wer hat als Kind nicht irgendwelche komischen Angewohnheiten gehabt? Ich erinnere mich gut an meinen Cousin, der am liebsten an seinen Ärmeln gekaut hat. War das eklig? Vielleicht ein bisschen. Aber es war seine Art, sich zu beruhigen und sich geborgen zu fühlen. Und genau das ist der Punkt: Die orale Phase kann auch eine Form der Selbstberuhigung sein.

Orale Phase bei 5-Jährigen: Was ist noch drin?

Auch wenn der Fokus nicht mehr so stark auf dem Mund liegt wie im Babyalter, kann sich die orale Phase bei 5-Jährigen auf verschiedene Arten zeigen:

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* Kauen und Nuckeln: Am Daumen, an Stiften, an Haaren, an der Jacke… Die Liste ist endlos! * Viel reden und quatschen: Kinder in diesem Alter lieben es, zu erzählen, Geschichten zu erfinden und einfach nur Blödsinn zu machen. Der Mund ist also nicht nur zum Essen da, sondern auch zum Kommunizieren und Entdecken der eigenen Stimme. * Experimentieren mit Essen: Erinnerst du dich, wie dein Kind als Baby alles in den Mund gesteckt hat? Die gleiche Entdeckungsfreude kann sich jetzt darin äußern, dass es verschiedene Geschmacksrichtungen ausprobiert oder Essen in ungewöhnlichen Kombinationen isst. (Gurke mit Nutella, anyone?) * Vorlesen lieben: Das Zuhören von Geschichten, die vorgelesen werden, ist eine sensorische Erfahrung, die mit der oralen Phase in Verbindung steht. Es geht nicht nur um das Verständnis der Geschichte, sondern auch um den Klang der Stimme und die Verbindung zur Vorlesenden Person.

Warum machen sie das? Oft ist es eine Mischung aus Neugierde, Entspannung und Stressbewältigung. Stell dir vor, dein Kind ist im Kindergarten überfordert oder hat Streit mit einem Freund. Da kann es schon mal vorkommen, dass es wieder zum alten Daumenlutschen zurückkehrt. Das ist quasi wie eine kleine Umarmung für die Seele.

Was können wir als Eltern tun?

Das Wichtigste ist: Keine Panik! Die orale Phase ist normal und gehört zur Entwicklung dazu. Hier sind ein paar Tipps, wie du damit umgehen kannst:

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* Akzeptanz und Verständnis: Schimpfe nicht mit deinem Kind, wenn es an etwas kaut oder nuckelt. Versuche stattdessen, die Ursache dafür zu verstehen. Ist es gestresst? Langweilt es sich? * Alternativen anbieten: Wenn das Daumenlutschen zum Problem wird (z.B. wegen der Zähne), kannst du deinem Kind Alternativen anbieten, wie z.B. einen Beißring, einen Kuscheltier oder einfach eine Umarmung. * Beschäftigung suchen: Langeweile kann dazu führen, dass Kinder wieder alte Gewohnheiten aufnehmen. Sorge für ausreichend Beschäftigung und Abwechslung. Spiele, Basteln, Vorlesen – alles, was Spaß macht und die Aufmerksamkeit lenkt. * Vorbild sein: Kinder lernen durch Nachahmung. Wenn du selbst gestresst bist und z.B. an deinen Nägeln kaust, ist es wahrscheinlicher, dass dein Kind das auch tut. Versuche, selbst entspannt zu bleiben und positive Bewältigungsstrategien zu zeigen. * Lob und Anerkennung: Lobe dein Kind, wenn es alternative Bewältigungsstrategien findet. Das stärkt sein Selbstbewusstsein und motiviert es, weiterzumachen.

Denk daran, jedes Kind ist anders. Manche Kinder durchlaufen die orale Phase intensiver als andere. Das ist völlig normal. Wichtig ist, dass du auf die Bedürfnisse deines Kindes eingehst und ihm liebevoll zur Seite stehst. Und wenn du dir Sorgen machst, sprich mit deinem Kinderarzt oder einem Erziehungsberater. Die können dir weitere Tipps und Ratschläge geben.

Also, das nächste Mal, wenn du dein Kind an seinem Pulli kauen siehst, denk daran: Es ist wahrscheinlich nur auf der Suche nach ein bisschen Geborgenheit und Entspannung. Und mit ein bisschen Verständnis und Liebe können wir ihm helfen, diese Bedürfnisse auf gesunde Art und Weise zu befriedigen. 😉

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