Objektive Für Canon Eos 7d Mark Ii

Okay, Leute, lasst uns über Objektive für die Canon EOS 7D Mark II schnacken. Stell dir vor, deine Kamera ist wie ein Schweizer Taschenmesser. Super vielseitig, aber ohne das richtige Werkzeug (also das Objektiv) kriegst du halt auch keine Dose Ravioli auf. Die 7D Mark II ist ein echtes Arbeitstier, aber das richtige Objektiv macht den Unterschied zwischen "okayes Foto" und "Wow, das druck ich mir auf Leinwand!".
Die 7D Mark II ist ein APS-C Sensor-Kamera. Das bedeutet, im Vergleich zu einer Vollformatkamera, ist der Sensor etwas kleiner. Was bedeutet das für dich? Im Grunde, dass deine Objektive eine Art "Crop-Faktor" haben. Stell dir vor, du guckst durch ein Fernglas, das schon ein bisschen reinzoomt. Der Crop-Faktor der 7D Mark II ist ungefähr 1.6x. Das ist wichtig, wenn du die Brennweite wählst.
Allrounder für den Alltag: Das Suppenzoom
Jeder braucht ein Objektiv, das man einfach draufschrauben und loslegen kann. So wie eine bequeme Jogginghose, die man einfach immer anziehen kann. Dafür eignen sich sogenannte "Suppenzooms". Das sind Objektive mit einem großen Brennweitenbereich, z.B. 18-135mm oder 18-200mm. Sie sind perfekt, wenn du nicht ständig Objektive wechseln willst, und für Reisen sind sie Gold wert. Klar, die Bildqualität ist vielleicht nicht ganz so atemberaubend wie bei teureren Festbrennweiten, aber hey, nobody's perfect, oder?
Must Read
Ich erinnere mich an meinen ersten Urlaub mit der 7D Mark II und einem 18-200mm. Ich dachte, ich wäre super vorbereitet. Bis ich dann im Zoo vor einem brüllenden Löwen stand und merkte, dass 200mm doch nicht SO nah dran sind, wie ich dachte. Trotzdem: Für den Anfang ist so ein Suppenzoom eine fantastische Option.
Scharf wie ein Samurai-Schwert: Die Festbrennweite
Festbrennweiten sind wie der Unterschied zwischen einem Fertiggericht und einem 3-Gänge-Menü vom Sternekoch. Sie haben nur eine Brennweite, aber dafür ist die Bildqualität unglaublich. Stell dir vor, du hast eine 50mm 1.8. Das ist das Brot-und-Butter-Objektiv für Porträts. Die offene Blende sorgt für ein wunderschönes Bokeh (also diesen verschwommenen Hintergrund), der deine Motive richtig hervorhebt.

Ich hab mal versucht, mit meiner 50mm 1.8 ein Eichhörnchen zu fotografieren. Ende vom Lied: Das Eichhörnchen war weg, bevor ich überhaupt scharf stellen konnte. Festbrennweiten sind super, wenn du genau weißt, was du tust, und wenn du bereit bist, dich zu bewegen, um den perfekten Bildausschnitt zu finden.
Die Superhelden der Tierfotografie: Teleobjektive
Du willst Tiere in freier Wildbahn fotografieren, ohne ihnen auf die Pelle zu rücken? Dann brauchst du ein Teleobjektiv. Denk an Brennweiten von 70-200mm, 100-400mm oder sogar noch länger. Teleobjektive sind wie eine Zauberwaffe, um weit entfernte Motive ganz nah heranzuholen.

Ich hab mal versucht, mit meinem 70-300mm einen Eisvogel zu fotografieren. Ich stand stundenlang am Flussufer, aber der kleine Kerl wollte einfach nicht posieren. Aber als er dann endlich kam, war der Moment magisch. Teleobjektive erfordern Geduld, aber die Ergebnisse sind es wert.
Nicht zu vergessen: Makro-Objektive
Willst du die Welt der kleinen Dinge entdecken? Dann ist ein Makro-Objektiv dein bester Freund. Damit kannst du Insekten, Blumen und andere winzige Details in atemberaubender Schärfe festhalten. Stell dir vor, du siehst die Staubfäden einer Blüte so deutlich, als würdest du sie mit einer Lupe betrachten.

Worauf du beim Kauf achten solltest
Bevor du jetzt dein ganzes Geld für neue Objektive ausgibst, ein paar Tipps: Achte auf die Lichtstärke (je kleiner die Zahl, desto besser), die Bildqualität und natürlich den Preis. Und vergiss nicht: Das beste Objektiv ist das, das du auch wirklich benutzt! Also, raus mit dir und knips drauf los! Und keine Sorge, wenn nicht jedes Bild perfekt ist – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
Viel Spaß beim Fotografieren!
