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Non Defining And Defining


Non Defining And Defining

Stell dir vor, du stehst auf einem Markt, umgeben von leuchtenden Farben und einem Wirrwarr an Gerüchen. Du suchst nach Tomaten. Nicht irgendwelche, sondern die saftigsten, rotleuchtendsten Exemplare, die du finden kannst. Da gibt es aber einen Haufen Tomaten. Einige sind klein, andere riesig, manche fleckig, andere makellos. Nun, in der Welt der Sprache gibt es etwas Ähnliches wie diese Suche nach der perfekten Tomate – nur geht es hier um Sätze.

Der entscheidende Unterschied: Brauchen oder nicht brauchen?

Manchmal siehst du eine Tomate, die einfach aus der Masse heraussticht. Du sagst vielleicht: "Die Tomate, die dort in der Ecke liegt, sieht fantastisch aus!" Der Teil "die dort in der Ecke liegt" ist entscheidend! Ohne ihn wüsstest du nicht, welche Tomate gemeint ist. Das ist wie bei einem definierenden Relativsatz. Er ist wie ein roter Faden, der dich genau zu der Sache führt, über die du sprichst. Ohne ihn wäre alles unklar. Er definiert, grenzt ein, macht die Sache speziell.

Ein definierender Relativsatz ist also unentbehrlich für das Verständnis. Er ist wie das Salz in der Suppe – ohne ihn schmeckt’s einfach nicht richtig. Manchmal ist er so eng mit dem Hauptsatz verwoben, dass man ihn gar nicht mehr wahrnimmt, aber wehe dem, der ihn weglässt! Dann bricht das ganze Kartenhaus zusammen. Zum Beispiel: "Der Mann, der den Hut trägt, grüsst mich immer." Wer ist der Mann? Na, der mit dem Hut! Weglassen geht nicht.

Die nette Zugabe: Schön, aber nicht lebensnotwendig

Aber was ist mit der anderen Art von Tomate? Stell dir vor, du siehst eine besonders schöne Tomate, die leuchtend rot und makellos ist. Du kennst den Verkäufer schon lange und weisst, dass alle seine Tomaten von hoher Qualität sind. Du sagst: "Diese Tomate, die so prall und saftig aussieht, nehme ich!" Hier ist der Teil "die so prall und saftig aussieht" eigentlich nicht wirklich nötig. Du hättest auch einfach sagen können: "Diese Tomate nehme ich!" Die Information ist nett, beschreibt die Tomate näher, aber sie ist nicht lebensnotwendig, um zu verstehen, welche Tomate du meinst. Das ist wie ein nicht-definierender Relativsatz.

Non defining&defining (a simple explanation) | PPT
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Ein nicht-definierender Relativsatz ist wie das Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Schön, lecker, aber der Kuchen wäre auch ohne ihn noch Kuchen. Er gibt uns zusätzliche Informationen, macht den Satz vielleicht etwas lebendiger, aber er verändert nicht seine grundlegende Bedeutung. Er ist wie eine kleine Anekdote, ein kleines Detail, das man weglassen könnte, ohne dass der Sinn verloren geht. Zum Beispiel: "Mein Bruder, der in Berlin wohnt, besucht mich am Wochenende." Dass dein Bruder in Berlin wohnt, ist eine nette Zusatzinfo, aber nicht entscheidend, um zu wissen, wer dich besucht.

Das Komma-Geheimnis

Der Clou ist, dass du diese "Sahnehäubchen"-Informationen oft durch Kommas erkennst. Sie sind wie kleine Pausen, die signalisieren: "Achtung, hier kommt eine nette Zusatzinfo, die du aber auch ignorieren könntest!" "Meine Katze, die ein Faible für Wollknäuel hat, schläft gerade." Die Kommas um den Teil "die ein Faible für Wollknäuel hat" zeigen, dass es eine nicht-definierende Information ist. Wenn es keine Kommas gäbe, wäre es eine definierende Information und würde bedeuten, dass du mehrere Katzen hast und nur diejenige, die Wollknäuel mag, schläft.

Defining and non-defining relativ…: English ESL worksheets pdf & doc
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Die praktische Anwendung: Missverständnisse vermeiden

Warum ist das alles wichtig? Weil es Missverständnisse verhindern kann! Stell dir vor, du sagst: "Die Studenten, die fleissig lernen, bekommen gute Noten." Ohne Kommas bedeutet das, dass nur die fleissigen Studenten gute Noten bekommen. Aber wenn du sagst: "Die Studenten, die fleissig lernen, bekommen gute Noten," (mit Kommas!) dann bedeutet es, dass alle Studenten (vorausgesetzt, sie sind fleissig) gute Noten bekommen. Ein kleiner Unterschied mit grosser Wirkung!

Also, das nächste Mal, wenn du einen Satz liest, achte auf die kleinen Helferlein – die Kommas. Sie verraten dir, welche Informationen wirklich unerlässlich sind und welche nur nette Zugaben. Und denk dran: Manchmal ist es wie bei der Tomate – die eine ist einfach unverzichtbar, die andere nur das i-Tüpfelchen auf einem sowieso schon perfekten Gericht.

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