Need For Speed Most Wanted Blacklist Fahrzeugscheine Xbox 360

Erinnerst du dich an die Zeit, als du dich gefühlt hast, als ob du der König der Straße warst? Die Neonlichter, die röhrenden Motoren, der Adrenalinrausch, wenn du die Cops abgehängt hast? Ja, ich rede von Need For Speed: Most Wanted auf der Xbox 360! Und ja, ich rede auch von diesem einen ganz bestimmten Albtraum: den Fahrzeugscheinen.
Lass uns ehrlich sein. Die Blacklist-Rennen waren das Salz in der Suppe. Jeder Boss hatte seinen eigenen Stil, seine eigenen Tricks, und natürlich seinen eigenen Wagen, den du unbedingt haben wolltest. Das Problem? Du musstest diesen Boss nicht nur schlagen, sondern auch noch Fahrzeugscheine ergattern, um seinen Boliden dein Eigen nennen zu können.
Klingt einfach, oder? Falsch! Es war ein Glücksspiel. Ein verdammtes Glücksspiel! Manchmal bekamst du direkt alle drei. Manchmal aber... nun ja, manchmal war es, als würdest du versuchen, einem Chamäleon auf einem Smartie-Haufen Farbe beizubringen. Es passierte einfach nicht.
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Die Tragödie der fehlenden Fahrzeugscheine
Ich erinnere mich an einen Freund, nennen wir ihn mal "Markus". Markus war ein NFS: Most Wanted-Besessener. Er kannte jede Kurve, jeden Abkürzer, jeden Trick. Aber er litt. Er litt unter dem Fluch der fehlenden Fahrzeugscheine.
Er hatte Razor, den Oberschurken, besiegt. Er hatte ihn in Grund und Boden gefahren. Er hatte ihm gezeigt, wer der wahre König der Straße war. Und was war seine Belohnung? Ein mickriger Fahrzeugschein. Einer! Er rannte gefühlt hundert Mal gegen Razor, nur um die restlichen zu bekommen. Seine Nerven lagen blank. Seine Freundin drohte ihm, die Xbox aus dem Fenster zu werfen. Es war eine dunkle Zeit.

Wir lachten ihn natürlich aus. Was sind Freunde denn sonst da? Aber tief im Inneren fühlten wir mit ihm. Wir alle kannten diesen Schmerz. Dieses Gefühl der Ungerechtigkeit, wenn man einen Boss dominiert hatte, aber die blöden Fahrzeugscheine einfach nicht droppen wollten.
Es gab sogar Gerüchte. Wilde Theorien über Algorithmen, die entscheiden, wer "würdig" war. Einige schworen, dass man bessere Chancen hatte, wenn man bestimmte Tuningteile benutzte. Andere glaubten, dass es etwas mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun hatte. Aber im Endeffekt war es wohl einfach nur Zufall. Ein sadistischer Zufall, der uns den letzten Nerv raubte.

Der Mythos der perfekten Strategie
Und dann gab es die Strategien. Jeder hatte seine eigene Methode, um die Fahrzeugscheine zu "farmen". Manche fuhren immer die gleichen Rennen, immer und immer wieder. Andere versuchten, den Boss so schnell wie möglich zu besiegen. Wieder andere versuchten, den Boss möglichst oft zu rammen. Es gab sogar Leute, die behaupteten, dass es half, den Controller im Kreis zu drehen, während man auf den Knopf für das Rennen drückte. Verrückt, ich weiß.
Am Ende des Tages war es aber egal, welche Strategie man verfolgte. Die Fahrzeugscheine kamen oder kamen eben nicht. Es war wie beim Angeln. Manchmal beißt der Fisch sofort an, manchmal wartet man stundenlang vergeblich.
Aber genau das machte den Reiz von Need For Speed: Most Wanted aus. Es war nicht nur das rasante Gameplay, die atemberaubende Grafik oder die coole Musik. Es war auch dieser Kampf gegen das System. Dieser Kampf gegen den Zufall. Dieser Kampf um die verdammten Fahrzeugscheine!

Und wenn man es dann endlich geschafft hatte, den Wagen des Bosses in seiner Garage zu parken, dann war es ein Gefühl, das man so schnell nicht vergisst. Ein Gefühl der Genugtuung. Ein Gefühl des Triumphes. Ein Gefühl, das all die Frustration, all die schlaflosen Nächte und all die kaputten Controller wert war.
Also, falls du jemals wieder Need For Speed: Most Wanted auf deiner Xbox 360 spielst, denk an Markus. Denk an seinen Kampf. Denk an die Fahrzeugscheine. Und sei gewarnt: Der Zufall ist ein Biest. Aber die Freude am Sieg ist umso größer.
