free web page hit counter

Muss Man Beim Vorstellungsgespräch Sagen Dass Man Krankgeschrieben Ist


Muss Man Beim Vorstellungsgespräch Sagen Dass Man Krankgeschrieben Ist

Stell dir vor, du stehst vor einem wichtigen Date. Du hast dich herausgeputzt, bist nervös, aber voller Hoffnung. Ähnlich ist es mit einem Vorstellungsgespräch. Du willst den besten Eindruck hinterlassen, aber da nagt diese eine Frage: Soll ich erwähnen, dass ich krankgeschrieben war? Uff, schwierige Kiste, oder?

Warum das überhaupt wichtig ist?

Ganz einfach: Ehrlichkeit währt am längsten. Aber eben nicht immer und überall. Stell dir vor, du erzählst beim ersten Date von all deinen Ex-Freunden und deren Macken. Wäre vielleicht nicht der beste Gesprächsaufhänger, oder? So ähnlich ist es auch hier. Es geht darum, die richtige Balance zu finden.

Wenn du es verschweigst und es kommt später raus, könnte das einen schlechten Beigeschmack haben. Andererseits, wenn du es ungefragt sofort auf den Tisch knallst, wirkst du vielleicht, als hättest du etwas zu verbergen. Es ist ein bisschen wie ein Tanz auf rohen Eiern!

Die Krux mit der Krankmeldung: Wann erwähnen, wann lieber nicht?

Grundsätzlich gilt: Wenn die Krankheit keinen Einfluss auf deine jetzige Leistungsfähigkeit hat und in der Zukunft auch nicht haben wird, dann musst du sie nicht erwähnen. Stell dir vor, du hattest einen gebrochenen Arm, bist aber wieder topfit. Brauchst du das erzählen? Wahrscheinlich nicht. Das ist wie die Narbe von einem Sturz mit dem Fahrrad in der Kindheit. Interessiert im Job kaum jemanden.

Aber, und jetzt kommt das große ABER: Wenn die Krankheit direkt mit der Stelle zusammenhängt oder deine Fähigkeit, die Aufgaben zu erledigen, beeinträchtigt, dann solltest du ehrlich sein. Sagen wir, du bewirbst dich als Bauarbeiter, hattest aber einen Bandscheibenvorfall. Das könnte relevant sein.

Vorstellungsgespräch von A bis Z: Was du beim Gespräch beachten
Vorstellungsgespräch von A bis Z: Was du beim Gespräch beachten

Beispiele aus dem echten Leben:

Szenario 1: Du hattest Burnout und bist jetzt wieder voll im Saft. Du hast gelernt, besser auf dich zu achten und deine Grenzen zu kennen. In diesem Fall könntest du im Gespräch erwähnen, dass du in der Vergangenheit Herausforderungen hattest, die dich aber stärker gemacht haben und dass du jetzt Tools und Strategien hast, um mit Stress umzugehen. Klingt doch viel besser als "Ich war wegen Burnout krankgeschrieben!", oder?

Szenario 2: Du hattest eine längere Krankheit und bist noch nicht ganz so belastbar wie früher. Hier ist Ehrlichkeit wichtig. Du könntest sagen: "Ich bin auf dem Weg der Besserung und kann bereits [Anzahl] Stunden pro Tag arbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass sich meine Belastbarkeit in den nächsten Wochen weiter verbessern wird." So zeigst du, dass du transparent bist und aktiv an deiner Genesung arbeitest.

Wie sag ich's bloß? Die Formulierung macht's!

Die Art, wie du etwas sagst, ist genauso wichtig wie das, was du sagst. Vermeide Dramatik und Selbstmitleid. Versuche, positiv und lösungsorientiert zu sein. Betone, was du gelernt hast und wie du dich weiterentwickelt hast.

Welche Fragen beim Vorstellungsgespräch stellen? Bewerbung
Welche Fragen beim Vorstellungsgespräch stellen? Bewerbung

Statt "Ich war total fertig und konnte gar nichts mehr", sag lieber "Ich habe eine schwierige Zeit durchgemacht, die mir aber wichtige Erkenntnisse gebracht hat. Ich habe gelernt, besser auf meine Gesundheit zu achten und meine Prioritäten neu zu setzen."

Rechtliche Aspekte: Was darf der Chef überhaupt fragen?

Dein zukünftiger Chef darf dich nicht nach Krankheiten fragen, die keinen direkten Bezug zur Stelle haben. Es gibt aber Ausnahmen. Wenn die Stelle beispielsweise eine bestimmte körperliche Konstitution erfordert, darf er nachfragen, ob du diese erfüllst.

Unzulässige Fragen im Vorstellungsgespräch - Starke Jobs
Unzulässige Fragen im Vorstellungsgespräch - Starke Jobs

Wenn du unsicher bist, wie du auf eine Frage reagieren sollst, kannst du sagen: "Ich bin mir nicht sicher, ob diese Frage für die Stelle relevant ist. Könnten Sie mir bitte erklären, warum Sie das fragen?"

Fazit: Sei ehrlich, aber strategisch!

Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, ob du im Vorstellungsgespräch erwähnen solltest, dass du krankgeschrieben warst. Es hängt von der Art der Krankheit, der Stelle und deiner persönlichen Situation ab. Sei ehrlich, aber wähle deine Worte mit Bedacht. Konzentriere dich auf deine Stärken und zeige, dass du trotz der Herausforderungen motiviert und leistungsfähig bist.

Denk daran: Ein Vorstellungsgespräch ist eine Chance, dich von deiner besten Seite zu zeigen. Nutze sie! Und wenn du unsicher bist, lass dich von einem Karriereberater oder Coach beraten. Die können dir helfen, die richtige Strategie zu entwickeln und selbstbewusst ins Gespräch zu gehen. Viel Erfolg!

10 psychologische Tricks, die Ihnen beim Vorstellungsgespräch helfen 10 Tipps fürs Vorstellungsgespräch 📈💼 Das musst du fürs Lügen im Vorstellungsgespräch: Diese sind erlaubt! Vorstellungsgespräch: Tipps, Fragen, Checklisten Der erste Eindruck entscheidet. Innerhalb von drei Sekunden fällen wir Top 9 Fragen im Vorstellungsgespräch: Tipps von HR-Experten Vorstellungsgespräch Vorbereitung: Checkliste + Fragen

You might also like →