Kennst du das Gefühl? Du krabbelst todmüde ins Bett, die Schläfen hämmern einen wilden Rhythmus. Kopfschmerzen! So ein Mist! Du hoffst inständig, dass sich der Schmerz im Schlaf einfach in Luft auflöst. Motto: Augen zu und durch – vielleicht wacht man ja wie neugeboren auf.
Und dann… das Erwachen. Ein zögerliches Öffnen der Augen, ein vorsichtiges Abtasten des Kopfes. Und… BÄM! Da ist er wieder! Der verdammte Kopfschmerz! Nicht weg, sondern höchstens ein bisschen müder vom nächtlichen Kampf. Es ist, als hätte der Schmerz ein kleines Zelt im Kopf aufgeschlagen und beschlossen, hier zu campieren.
Manchmal fühlt es sich an wie ein schlechter Witz. Die ganze Nacht hat man sich hin und her gewälzt, gehofft, dass der Schlaf die Wunderheilung bringt. Aber nein. Stattdessen begrüßt dich am Morgen ein pochendes, drückendes Etwas, das dich daran erinnert, dass das Leben manchmal einfach unfair ist. So unfair wie eine Pizza, die runterfällt und natürlich mit der Belagseite auf dem Teppich landet.
Besonders lustig wird es, wenn man versucht, mit dem Kopfschmerz zu verhandeln. "Okay, Kopfschmerz", flüsterst du leise, während du versuchst, dich nicht zu bewegen, "ich hab dir doch nichts getan! Warum tust du mir das an? Können wir nicht einen Deal machen? Ich trinke einen Kaffee und du verschwindest einfach?"
Meistens antwortet der Kopfschmerz natürlich nicht. Stattdessen verstärkt er seinen Angriff. Es ist wie bei einem schlechten Telefonat: "Hallo? Hörst du mich? Hallo?!… Verdammt!"
Aufwachen mit Kopfschmerzen - Michèle Stocco-Dolder
Manchmal, ganz selten, klappt es aber doch. Der Kaffee wirkt, die Schmerztablette tut ihren Dienst und der Kopfschmerz zieht sich langsam zurück. Ein kleiner Sieg über das innere Monster. Aber man weiß ja: Es kommt wieder. Garantiert.
Schlaf ist ja eigentlich die beste Medizin, oder? Aber wenn man schon mit Kopfschmerzen einschläft, hat der Schlaf irgendwie auch keine Chance mehr. Manchmal denke ich, mein Kopf braucht einfach Urlaub. Eine Woche am Strand, ohne Stress und ohne pochende Schmerzen. Einfach nur Sonne, Meer und ein kühles Getränk. Das wäre es!
Was man dagegen tun kann (vielleicht)
Natürlich gibt es die üblichen Verdächtigen: Viel trinken, frische Luft, Stress vermeiden. Aber Hand aufs Herz: Wer schafft das schon immer? Manchmal ist das Leben einfach stressig und die Trinkflasche steht vergessen in der Tasche.
Kopfschmerzen nach dem Aufwachen: 10 Gründe
Und dann gibt es noch die Geheimtipps. Omas altes Hausmittel gegen Kopfschmerzen: Ein kalter Waschlappen auf die Stirn. Funktioniert manchmal, aber meistens ist es einfach nur ein kalter Waschlappen auf der Stirn. Oder Lavendelöl. Soll beruhigend wirken. Riecht zumindest gut. Ob es wirklich hilft, ist eine andere Frage.
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann." – Francis Picabia
Kopfschmerzen nach dem Aufwachen: 10 Gründe
Vielleicht sollte man sich einfach damit abfinden, dass Kopfschmerzen zum Leben dazugehören. Wie schlechtes Wetter oder nervige Nachbarn. Man kann sich darüber ärgern, aber ändern kann man es meistens nicht. Also: Tief durchatmen, einen Tee kochen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Irgendwann wird der Kopfschmerz schon wieder verschwinden. Bis dahin: Durchhalten!
Und wenn alles nichts hilft, dann hilft vielleicht ein guter Freund. Jemanden, dem man sich anvertrauen kann, der einem zuhört und der vielleicht sogar einen guten Tipp hat. Oder einfach nur da ist und einem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein mit diesem blöden Kopfschmerz. Denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Und vielleicht, ganz vielleicht, lacht man irgendwann sogar darüber. Über die Nächte, in denen der Kopfschmerz das Zelt im Kopf aufgeschlagen hat und man sich gefragt hat, warum ausgerechnet man selbst.
Bis dahin: Kopf hoch (auch wenn es wehtut!) und durch!