Mit Dem Zufrieden Sein Was Man Hat

Ach, das Leben! Manchmal rennen wir wie verrückte Hühner hinter Dingen her, die wir gar nicht wirklich brauchen. Das neue Smartphone mit der ach-so-fantastischen Kamera, die uns dann doch nur in seltsamen Winkeln ablichtet. Das schicke Auto, das uns zwar bewundernde Blicke einbringt, aber auch Parkplatzsorgen und horrende Versicherungsprämien. Und die ständig wechselnden Trends, die uns einreden wollen, unser Kleiderschrank sei eine einzige modische Katastrophe.
Kennt ihr das? Ich nenne das liebevoll den "Mehr-ist-besser-Wahnsinn". Und wisst ihr was? Der ist anstrengend! Und ehrlich gesagt, ziemlich überflüssig. Denn das Geheimnis eines wirklich glücklichen Lebens liegt oft genau im Gegenteil: Mit dem zufrieden sein, was man hat!
Was bedeutet das denn genau?
Es bedeutet nicht, dass wir uns mit dem Minimum zufriedengeben sollen. Es bedeutet nicht, dass wir aufhören sollen, Träume zu haben und Ziele zu verfolgen. Nein, nein, ganz und gar nicht! Es bedeutet vielmehr, dass wir lernen, die kleinen Freuden des Alltags wertzuschätzen und die Dinge, die wir bereits besitzen, mit Dankbarkeit zu betrachten.
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Denkt mal darüber nach. Habt ihr nicht auch eine Lieblings-Tasse, aus der der Kaffee einfach besser schmeckt? Oder ein gemütliches Sofa, das euch nach einem langen Tag wie eine warme Umarmung empfängt? Und was ist mit euren Freunden und eurer Familie? Sind sie nicht unbezahlbar, egal ob sie nun die neuesten Klamotten tragen oder nicht?
Kleine Freuden, großes Glück
Es geht darum, den Fokus zu verschieben. Weg von dem, was uns fehlt, hin zu dem, was wir bereits haben. Anstatt neidisch auf das neue Auto des Nachbarn zu schielen, sollten wir uns vielleicht daran erinnern, wie viel Spaß uns unsere eigene kleine Knutschkugel schon gebracht hat – und wie günstig sie im Unterhalt ist! Anstatt uns über die verpasste Beförderung zu ärgern, könnten wir uns auf die Projekte konzentrieren, die uns wirklich am Herzen liegen und unsere Talente entfalten.

Klar, das ist leichter gesagt als getan. Aber wie wäre es mit einer kleinen Übung? Nehmt euch heute Abend fünf Minuten Zeit und schreibt auf, wofür ihr dankbar seid. Seien es die kleinen Dinge wie ein sonniger Tag oder ein nettes Gespräch mit einem Freund, oder die großen Dinge wie eure Gesundheit und eure Lieben. Ihr werdet überrascht sein, wie schnell sich die Liste füllt und wie positiv sich das auf eure Stimmung auswirkt!
"Nicht der Besitz macht uns reich, sondern die Art, wie wir ihn genießen." – Henry Ward Beecher
Ich persönlich bin zum Beispiel unglaublich dankbar für meinen chaotischen Garten, in dem alles kreuz und quer wächst, aber trotzdem ein kleines Paradies für Bienen und Schmetterlinge ist. Und ich bin dankbar für meine alten Wanderschuhe, die mich schon über Stock und Stein getragen haben und unzählige Geschichten erzählen könnten.

Und ja, ich gebe zu, manchmal erwische ich mich auch dabei, wie ich sehnsüchtig auf das neue Smartphone schiele. Aber dann erinnere ich mich an die unzähligen Fotos, die ich bereits mit meinem alten Handy geschossen habe und an die wundervollen Erinnerungen, die damit verbunden sind. Und dann denke ich mir: "Ach, was soll's? Für schöne Fotos braucht man nicht immer die neueste Technik. Man braucht nur ein offenes Auge und ein bisschen Kreativität."
Also, lasst uns den "Mehr-ist-besser-Wahnsinn" hinter uns lassen und uns stattdessen auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Die Liebe, die Freundschaft, die kleinen Freuden des Alltags und die Dankbarkeit für das, was wir bereits haben. Denn Zufriedenheit ist der Schlüssel zum Glück – und der ist für jeden von uns erreichbar, ganz egal, wie viel oder wie wenig wir besitzen.
Probiert es aus! Ihr werdet sehen, das Leben kann so einfach und so schön sein, wenn wir lernen, mit dem zufrieden zu sein, was wir haben.
