Merkt Man Den Tod Im Schlaf

Schlaf. Ach, Schlaf! Wer liebt ihn nicht? Dieses herrliche Versinken in eine andere Welt, in der Sorgen und To-Do-Listen eine Pause einlegen. Aber mal ehrlich, habt ihr euch schon mal gefragt, ob man den Tod im Schlaf bemerkt? Klingt makaber? Vielleicht. Aber hey, wir sind alle neugierig, oder?
Stellt euch vor: Ihr liegt friedlich im Bett, zugedeckt bis zur Nasenspitze (weil Monster unter dem Bett!), und döst langsam ein. Ihr träumt vielleicht von fliegenden Einhörnern, die euch mit Pizza füttern (ja, meine Träume sind manchmal etwas... speziell), oder ihr seid einfach nur in dieser angenehmen Zwischenwelt, in der alles still und friedlich ist. Und dann… Nichts. Einfach Nichts.
Klingt nicht gerade nach einem großen Knall, oder? Eher nach einem sanften Ausblenden. Und genau das ist ja irgendwie der springende Punkt. Wenn der Tod im Schlaf kommt, dann ist er, so die Theorie, eben nicht so ein riesiges Spektakel. Keine Trompeten, keine Engelschöre (obwohl das schon ziemlich cool wäre), sondern einfach nur… das Ende. Wie beim Film, wenn der Abspann kommt. Nur dass du ihn diesmal nicht mehr siehst.
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Man muss es sich so vorstellen: Du bist im tiefsten Tiefschlaf. Dein Körper fährt runter, dein Gehirn ist mit Träumen beschäftigt (oder eben nicht, je nachdem, wie gut du darin bist, dich an deine Träume zu erinnern). Und dann passiert es. Ein kleines Rädchen in der Maschine Mensch bleibt stehen. Ein winziges Signal wird nicht mehr weitergeleitet. Und zack! Feierabend. Das Licht geht aus. Ende der Vorstellung.
Jetzt mal ehrlich, wenn das so abläuft, ist das doch fast schon beneidenswert, oder? Kein Leiden, kein Schmerz, keine Angst. Einfach nur ein sanftes Hinübergleiten in die… ja, wohin auch immer man hinübergleitet. Vielleicht in eine Welt, in der es nur fliegende Pizza-Einhörner gibt? Wer weiß!

Warum wir uns so viele Gedanken machen
Aber warum machen wir uns überhaupt solche Gedanken darüber? Ich glaube, es liegt daran, dass der Tod einfach ein großes Mysterium ist. Wir wissen, dass er kommt, aber wir haben keine Ahnung, was danach passiert. Und das Unbekannte macht uns nun mal Angst. Wir wollen Kontrolle, selbst über Dinge, die wir nicht kontrollieren können. Und der Tod gehört definitiv dazu.
Außerdem sind wir Menschen Meister darin, uns Horrorszenarien auszumalen. Wir stellen uns den Tod als etwas Schreckliches, Schmerzhaftes vor. Aber vielleicht ist das gar nicht die Realität. Vielleicht ist er einfach nur… anders. Unbekannt. Und vielleicht, ganz vielleicht, ist er ja sogar friedlich, wenn er im Schlaf kommt.

Ein Gedanke zum Trost
Also, was können wir daraus mitnehmen? Vielleicht, dass wir uns weniger Sorgen machen sollten. Dass wir das Leben genießen sollen, solange wir es haben. Und dass wir uns vielleicht ein bisschen öfter fragen sollten, was wir eigentlich von unseren Träumen erwarten. Vielleicht sollten wir uns ja auch fliegende Pizza-Einhörner wünschen! (Nur so als Tipp.)
Denn mal ehrlich, wenn der Tod irgendwann im Schlaf kommt, dann ist es ja eh zu spät, um sich noch Sorgen zu machen. Dann können wir uns nur noch darauf verlassen, dass er so sanft ist, wie alle sagen. Und wenn nicht? Na ja, dann haben wir's ja eh nicht mitbekommen!

Also, ab ins Bett jetzt! Träumt was Schönes. Und keine Sorge, der Tod wird euch wahrscheinlich nicht im Schlaf überraschen. Aber selbst wenn, dann ist es vielleicht ja gar nicht so schlimm, wie wir uns immer vorstellen. Vielleicht ist es ja sogar… ein bisschen wie ein besonders guter Schlaf.
Oder, um es mit den Worten des großen Mark Twain zu sagen: "Ich mache mir keine Sorgen über den Tod. Ich habe keine Angst vor ihm. Ich bin schon länger tot gewesen als lebendig."
In diesem Sinne: Gute Nacht! Und träumt schön! Und keine Monster unter dem Bett! (Oder zumindest keine, die Pizza stehlen!)
