Marie Valerie Von österreich Kinder

Also, Leute, setzt euch mal hin! Ich erzähl euch jetzt was über Marie Valerie von Österreich. Wer, fragt ihr euch? Na, die Lieblings-Tochter von Sisi! Ja, genau, die Sisi, Kaiserin Elisabeth, die mit dem Wahnsinns-Taillenumfang und der noch wahnsinnigeren Frisur.
Marie Valerie war, sagen wir mal, das komplette Gegenteil von ihrer berühmten Mama. Sisi war ja eher so der flüchtige, melancholische Typ, immer auf der Suche nach dem nächsten Schloss zum Durchreisen (und dem nächsten ungarischen Grafen, flüstert man so…). Marie Valerie hingegen war, nun ja, bodenständiger. Fast schon bieder, wenn man bedenkt, wer ihre Eltern waren.
Die "Einzige" oder: Mama's Liebling
Warum war sie die Lieblings-Tochter? Gerüchten zufolge (und seien wir ehrlich, am Wiener Hof gab's mehr Gerüchte als Strudelteig!), war Sisi total aus dem Häuschen, weil Marie Valerie nach langer Zeit endlich mal ein Kind war, das sie selbst aufziehen durfte. Ihre älteren Kinder, Gisela und Rudolf (der mit dem Mayerling-Drama, aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Tag!), wurden ja eher von Oma und Tanten großgezogen.
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Sisi nannte Marie Valerie liebevoll "das einzige Kind" – was natürlich Gisela und Rudolf (die ja auch noch da waren, hallo?!) nicht so super fanden. Stellt euch mal vor, eure Mama sagt das! Drama, Drama, Drama! Aber hey, so war das eben am Kaiserhof. Immer ein bisschen kompliziert.
Marie Valerie sprach Französisch, Ungarisch, Deutsch und Englisch. Sie war also eine echte Sprach-Granate. Was ich sagen will: Sisi hat alles daran gesetzt, dass aus Marie Valerie etwas "Ordentliches" wird.

Kinder, Kinder, Kinder!
Und was hat die kleine Marie Valerie so getrieben? Nun, sie hat geheiratet. Und zwar Franz Salvator von Österreich-Toskana. Ein langer Name, ich weiß. Merkt ihn euch nicht, es ist nicht wichtig für das Quiz am Ende! Wichtig ist nur: Die beiden haben ZEHN Kinder bekommen! Zehn! Meine Güte, da war aber jemand fleißig! Ich krieg ja schon Panik, wenn ich an einen Kindergeburtstag denke.
Stellt euch das mal vor: Zehn Kinder am Frühstückstisch. Zehn Paar Schuhe, die rumliegen. Zehn Mal "Mama, ich hab Hunger!". Respekt, Marie Valerie! Das ist schon eine Leistung.

Die Namen der Rasselbande waren: Elisabeth Franziska, Franz Karl Salvator, Hubert Salvator, Hedwig, Theodor Salvator, Gertrud, Maria Elisabeth, Franz Salvator, Clemens Salvator und Mathilde Maria. Puh! Habt ihr euch alle gemerkt? Nein? Macht nichts. Ich auch nicht.
Man munkelt, dass Marie Valerie eine sehr liebevolle und fürsorgliche Mutter war. Im Gegensatz zu ihrer eigenen Mutter, die ja eher so der "Ich bin mal kurz auf Weltreise"-Typ war. Marie Valerie soll sich wirklich um ihre Kinder gekümmert haben, ihnen vorgelesen, mit ihnen gespielt und ihnen die ganzen Sachen beigebracht, die man als Mitglied einer Kaiserlichen Familie so wissen muss (zum Beispiel, wie man einen Diener richtig anbrüllt, nur ein Scherz!).

Mehr als nur Sisis Tochter
Aber Marie Valerie war mehr als nur "Sisis Lieblings-Tochter" und Mutter von zehn Kindern. Sie war auch eine kluge Frau, die sich für Kunst und Kultur interessierte. Sie unterstützte wohltätige Zwecke und engagierte sich für die Armen. Sie war also eine Art "Royaler Gutmensch", aber auf eine nette Art und Weise.
Sie hat auch Tagebücher geführt, die später veröffentlicht wurden und uns einen faszinierenden Einblick in das Leben am Kaiserhof geben. Man erfährt darin zum Beispiel, dass Sisi heimlich geraucht hat (skandalös!) und dass Kaiser Franz Joseph manchmal ganz schön knurrig sein konnte (wer hätte das gedacht?).

Marie Valerie starb 1924. Sie war 56 Jahre alt. Nicht alt, aber auch nicht mehr jung. Sie hinterließ eine große Familie und den Ruf, eine gute Mutter und eine angenehme Person gewesen zu sein. Und das ist ja auch schon mal was, oder?
Also, das war's, meine Lieben. Die Geschichte von Marie Valerie von Österreich. Eine Frau, die im Schatten ihrer berühmten Mutter stand, aber trotzdem ihren eigenen Weg gegangen ist. Und mal ehrlich, zehn Kinder großzuziehen ist doch schon eine Heldentat, oder?
So, und jetzt hol ich mir einen Kaffee. Und vielleicht noch ein Stück Strudel. Schließlich muss man ja irgendwie die ganzen Gerüchte verdauen!
