Marcus Porcius Cato Der ältere

Habt ihr jemals von jemandem gehört, der so stur, so prinzipientreu und so… römisch war, dass er jeden Senatsbeschluss mit denselben drei Worten beendete? Dann lasst mich euch Marcus Porcius Cato den Älteren vorstellen! Klingt vielleicht erstmal nach staubtrockener Geschichte, aber glaubt mir, Cato ist ein echtes Original und seine Geschichte steckt voller überraschender Lektionen, die auch heute noch relevant sind. Warum ist das interessant? Weil Cato uns zeigt, dass Prinzipien und Beharrlichkeit sich lohnen können, selbst wenn man dabei aneckt. Und wer kann heutzutage nicht ein bisschen mehr Prinzipientreue gebrauchen?
Catos Lebenszweck war die Erhaltung der römischen Tugenden und die Verteidigung der Republik vor Verfall und Dekadenz. Er glaubte an Einfachheit, Sparsamkeit und Disziplin. Sein Ziel war es, die Römer an ihre Wurzeln zu erinnern und sie vor dem vermeintlichen Luxus und den Einflüssen des Hellenismus zu bewahren. Er sah in der zunehmenden Griechischen Kultur eine Bedrohung für die römische Identität und Moral. Das klingt erstmal konservativ, aber es ging ihm um mehr: Um die Bewahrung dessen, was er für die Stärke Roms hielt.
Der Nutzen von Catos Beispiel liegt in seiner unerschütterlichen Haltung. Er verkörperte Integrität und Konsequenz. Er lebte vor, was er predigte, war ein harter Arbeiter und ein strenger Vater. Seine Prinzipien waren ihm so wichtig, dass er bereit war, sich gegen den Strom zu stellen und sich unbeliebt zu machen. Das bedeutet nicht, dass wir alles übernehmen müssen, was Cato gesagt oder getan hat. Er war schließlich ein Mann seiner Zeit. Aber seine Standhaftigkeit und sein Mut, für seine Überzeugungen einzustehen, sind Eigenschaften, die uns allen gut zu Gesicht stehen würden.
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Also, wie war Cato so drauf? Er war ein Selfmade-Man, der aus einer einfachen Familie stammte und sich durch militärischen Dienst und juristische Tätigkeit hocharbeitete. Er war bekannt für seine Redegewandtheit und seinen bissigen Humor. Er war ein Verfechter der Landwirtschaft und schrieb ein Buch darüber, das "De Agri Cultura", in dem er praktische Ratschläge für Landwirte gab – ein echter "Back to the Roots"-Typ! Aber das wirklich Besondere an ihm war seine Hartnäckigkeit. Er glaubte fest daran, dass Karthago zerstört werden musste, und wiederholte deshalb bei jeder Gelegenheit im Senat den berühmten Satz: "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam" – "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss."
Was lernen wir daraus? Cato zeigt uns, dass es wichtig ist, Prinzipien zu haben und dafür einzustehen, auch wenn es unbequem ist. Er erinnert uns daran, dass Einfachheit und Disziplin uns stark machen können. Und er lehrt uns, dass Hartnäckigkeit zum Ziel führt. Auch wenn wir nicht jeden Senatsbeschluss mit dem gleichen Satz beenden müssen (obwohl es durchaus witzig wäre!), können wir uns von Catos unbeugsamer Haltung inspirieren lassen. Also, beim nächsten Mal, wenn ihr vor einer schwierigen Entscheidung steht, fragt euch: Was hätte Cato getan? Und dann zieht es durch!
