Letzter König Babylons Im Alten Testament

Okay, Leute, mal ehrlich. Habt ihr euch jemals gefragt, wer dieser ominöse letzte König von Babylon im Alten Testament eigentlich ist? Es ist komplizierter, als ein IKEA-Regal ohne Anleitung zusammenzubauen. Und ich habe da so eine... sagen wir mal, gewagte Meinung.
Belsazar – Der Party-König?
Die Bibel, besonders das Buch Daniel, spricht oft von einem Belsazar. Dieser Belsazar schmeißt wohl die opulentesten Partys, die Babylon je gesehen hat. Goldene Becher, jede Menge Wein, und unheimliche Finger, die an die Wand schreiben. Klassisch. Aber war er wirklich der letzte König?
Hier kommt der Clou: Viele Historiker kratzen sich am Kopf, wenn sie Belsazar als "König" bezeichnen. War er vielleicht eher so ein Prinzregent, ein Stellvertreter? König Nabonid, so sagen die Geschichtsbücher, war nämlich zu dieser Zeit eher auf Achse, unterwegs in der Wüste. Vielleicht hatte er einfach genug vom babylonischen Trubel und suchte die Stille? Ich kann es ihm nicht verdenken.
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Mein Unbeliebte Meinung
Und hier kommt meine heiße These: Ich glaube, wir sollten Nabonid die Krone des letzten Königs zurückgeben! Belsazar war ein Party-Boy, Nabonid der Workaholic-König, der mal eine Auszeit brauchte. Es ist, als würde man dem Praktikanten die CEO-Rolle zuschreiben, nur weil der Chef im Urlaub ist.
Klar, Belsazar kriegt die ganze Aufmerksamkeit in der Bibel. Er ist derjenige, der das ominöse Wand-Graffiti zu sehen bekommt ("Mene, Mene, Tekel, Upharsin" – klingt wie ein Zauberspruch für ein kompliziertes Gericht). Aber war er wirklich derjenige, der die Entscheidungen traf? Eher nicht. Er hat wahrscheinlich gerade versucht, seinen Kater vom Vortag loszuwerden.

Man könnte fast Mitleid mit Nabonid haben. Stellt euch vor: Ihr seid der König, ihr entscheidet euch für eine wohlverdiente Pause, und währenddessen wird euer Stellvertreter zum Star. Und dann kommt auch noch das Persische Reich und macht alles kaputt! Das ist doch wie im echten Leben, oder? Man nimmt sich mal einen Tag frei und plötzlich ist die Welt untergegangen.
Was das Alte Testament Verschweigt (Vielleicht)
Vielleicht hat das Alte Testament einfach ein bisschen ausgeschmückt. Dramatische Partys verkaufen sich halt besser als trockene politische Berichte. "König Nabonid macht eine Wüsten-Pilgerreise" klingt jetzt auch nicht so spannend wie "König Belsazar feiert bis zum Umfallen und bekommt unheimliche Botschaften".

Ich meine, wer von uns hat nicht schon mal die Wahrheit ein bisschen gebogen, um eine Geschichte interessanter zu machen? "Ich habe den ganzen Tag gearbeitet" klingt besser als "Ich habe Netflix geschaut und Pizza gegessen".
Vielleicht sollten wir das nächste Mal, wenn wir über den letzten König von Babylon sprechen, auch an Nabonid denken.
Er war der Mann im Hintergrund, der die Fäden zog (oder zumindest versucht hat, sie zu ziehen), während Belsazar das Rampenlicht genoss. Und vielleicht ist das die wahre Lektion dieser Geschichte: Manchmal sind die wichtigsten Menschen diejenigen, die nicht im Vordergrund stehen.

Und wer weiß? Vielleicht war Nabonid in der Wüste einfach nur auf der Suche nach der ultimativen Entspannungstechnik, um mit dem ganzen königlichen Stress fertig zu werden. Wer kann es ihm verdenken?
Also, da habt ihr's. Mein unpopuläre Meinung zum letzten König von Babylon. Denkt mal drüber nach, wenn ihr das nächste Mal eine Bibel lest oder ein Geschichtsbuch in die Hand nehmt. Und vielleicht, nur vielleicht, stimmt ihr mir ja sogar zu. Prost!
