Krank Nach Kündigung In Der Probezeit

Also, stellt euch vor, ihr seid ich, vor drei Monaten. Neu im Job, Probezeit läuft, die Kaffeemaschine spuckt mehr als sie brüht, und ihr fragt euch, ob der Chef überhaupt weiß, wie man lächelt. Und dann... BAM! ... Kündigung! Nicht ihr, sondern ihr werdet gekündigt. Autsch. Aber was, wenn kurz danach... Zack!... die Grippe zuschlägt? Ist das Karma, ein genialer Plan, oder einfach nur Pech?
Die Krux mit der Krankmeldung während der Probezeit nach Kündigung
Lasst uns das mal auseinandernehmen. Die Probezeit ist ja eigentlich dazu da, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer gucken, ob’s passt. Wie beim Blind Date, nur mit Arbeitsvertrag. Aber was passiert, wenn dieses Date abrupt endet und dann noch die Gesundheit streikt? Tja, das ist kompliziert, aber keine Panik, wir kriegen das hin!
Grundsatz Nummer eins: Eine Kündigung, die in der Probezeit ausgesprochen wird, ist erstmal rechtskräftig. Das heißt, der Arbeitsvertrag endet zu dem in der Kündigung genannten Datum. Üblicherweise gibt es da eine kurze Kündigungsfrist, oft nur ein paar Tage oder Wochen.
Must Read
Und jetzt kommt der Clou: Wenn ihr krank werdet, nachdem ihr die Kündigung erhalten habt, habt ihr trotzdem Anspruch auf Lohnfortzahlung – zumindest bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses! Ja, richtig gelesen. Euer Chef kann euch nicht einfach feuern und sagen: "Pech gehabt, Hustensaft kaufst du jetzt selber!"
Aber Achtung, jetzt wird's tricky. Die Krankmeldung muss natürlich rechtzeitig erfolgen. Am besten noch am selben Tag beim Arzt antanzen und Attest holen. Und das Attest muss sofort an den Arbeitgeber. Keine Ausreden wie "Der Postbote hatte 'nen schlechten Tag."

Wichtige Details, die man kennen sollte
Okay, hier ein paar Goldstücke des Wissens, die euch im Fall der Fälle retten könnten:
- Die Länge der Lohnfortzahlung: Grundsätzlich habt ihr Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für maximal sechs Wochen. Aber Achtung! Wenn ihr schon vor der Kündigung krank wart und die Krankheit nach der Kündigung weitergeht, werden die Krankheitstage vor der Kündigung angerechnet. Doof gelaufen, aber fair.
- Was, wenn die Krankheit über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinausgeht? Keine Sorge, auch dafür gibt es eine Lösung! Dann springt nämlich die Krankenkasse ein und zahlt Krankengeld. Aber dafür müsst ihr euch natürlich bei der Krankenkasse melden und alle nötigen Unterlagen einreichen. Bürokratie, wir lieben dich! (Ironie!)
- "Krank feiern" ist keine Option: Mal ehrlich, die Versuchung ist groß. Aber lasst es! Das ist Betrug und kann richtig Ärger geben. Außerdem ist es einfach nicht fair. Und Karma ist ja bekanntlich eine Bitch.
Mythen und Missverständnisse
Es gibt da draußen viele Gerüchte und Halbwahrheiten, was das Thema "krank nach Kündigung" angeht. Hier mal ein paar Mythbusters:

- Mythos 1: "Wenn ich in der Probezeit gekündigt werde und dann krank bin, muss der Chef gar nichts zahlen." - Falsch! Wie gesagt, Lohnfortzahlung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses ist Pflicht.
- Mythos 2: "Ich kann einfach behaupten, ich sei krank, und keiner kann was machen." - Auch falsch! Der Arbeitgeber hat das Recht, eine ärztliche Untersuchung anzuordnen, um die Arbeitsunfähigkeit zu überprüfen. Also lieber ehrlich sein.
- Mythos 3: "Ich muss mich sofort beim Arbeitsamt melden." - Nicht ganz! Grundsätzlich solltet ihr euch spätestens drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses arbeitssuchend melden. Wenn ihr aber erst kurz vor dem Ende der Beschäftigung von der Kündigung erfahrt, habt ihr drei Tage Zeit, euch zu melden. Und denkt dran: Arbeitslosengeld gibt's erst, wenn ihr auch wirklich arbeitsfähig seid. Krankschreibung = kein Arbeitslosengeld.
Die Moral von der Geschicht'
Also, was lernen wir daraus? Erstens: Das Leben ist manchmal echt ätzend. Zweitens: Auch wenn ihr in der Probezeit gekündigt werdet und dann krank seid, habt ihr Rechte. Drittens: Informiert euch! Und viertens: Bleibt positiv! Vielleicht war der Job ja doch nicht das Wahre und die Kündigung war der Start für etwas Besseres. Und wenn alles schiefgeht, dann holt euch 'nen fetten Eisbecher. Hilft immer!
Und jetzt, liebe Freunde, bestellt euch noch 'nen Kaffee und lasst uns auf bessere Zeiten anstoßen! Denn auch nach der dunkelsten Nacht kommt irgendwann wieder die Sonne.
