Kleienpilzflechte Pityriasis Versicolor Hautpilz Weiße Flecken Hausmittel

Hey du! Setz dich, Kaffee ist fertig. Wir müssen mal über was reden... und zwar über diese blöden, kleinen, weißen Flecken auf der Haut. Du kennst das, oder? Nicht? Glückspilz! Aber vielleicht kennst du jemanden, der jemanden kennt... denn das Thema ist: Kleienpilzflechte, auch bekannt als Pityriasis Versicolor.
Klingt kompliziert, ist aber eigentlich "nur" ein Hautpilz. Keine Panik, nicht der Typ, der dich in einen Zombie verwandelt. Eher so ein Mitbewohner, der sich unbemerkt einnistet und irgendwann denkt: "Hey, ich mach hier mal ein paar Punkte hin!".
Was ist das eigentlich, diese Kleienpilzflechte?
Also, der Übeltäter ist ein Hefepilz namens Malassezia furfur. Der lebt eigentlich auf fast jeder Haut. Ja, auch auf deiner! Aber bei manchen Leuten (warum immer wir?!) gerät er aus dem Gleichgewicht und wächst wie verrückt. Warum? Gute Frage! Stress? Schwitzen? Feuchtes Klima? Vielleicht alles zusammen? Die Wissenschaftler sind sich da auch noch nicht so ganz einig, würde ich sagen.
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Das Ergebnis sind dann diese weißen Flecken. Manchmal sind sie auch rosa, bräunlich oder leicht rötlich. Deswegen auch der Name "Versicolor" – vielseitig gefärbt. Die Dinger jucken meistens nicht, sind aber halt... da. Und das kann ganz schön nerven, vor allem im Sommer, wenn man eigentlich gebräunt sein sollte. Stell dir vor: Du liegst am Strand, alle bewundern deine Bräune, und dann entdecken sie die weißen Flecken. Horrorvorstellung, oder?
Was tun gegen diese fiesen Flecken?
Erstmal: Ab zum Arzt! Ich bin kein Arzt, und du solltest dich auf keinen Fall auf mein Kaffeeklatsch-Wissen verlassen. Der Arzt kann dir sagen, ob es wirklich Kleienpilzflechte ist (es könnte ja auch was anderes sein, wie z.B. Vitiligo) und dir die richtige Behandlung verschreiben. Meistens sind das spezielle Cremes oder Shampoos mit Antimykotika. Klingt chemisch, ist aber eigentlich ganz harmlos. Hoffentlich.

Aber was ist mit Hausmitteln? Tja, da scheiden sich die Geister. Manche schwören auf Apfelessig, Teebaumöl oder Joghurt. Ob das wirklich hilft? Keine Ahnung! Schaden wird es wahrscheinlich nicht, aber Wunder solltest du auch nicht erwarten. Vielleicht hilft es, den Pilz ein bisschen zu ärgern, aber ob er deswegen gleich auszieht? Eher nicht.
Hausmittel – Mythen und Möglichkeiten
Also, mal ehrlich: Apfelessig riecht halt... nach Essig. Und Teebaumöl kann die Haut reizen. Joghurt? Naja, ich würde mich nicht unbedingt mit Joghurt eincremen, bevor ich in die Sonne gehe. Aber wenn es dir gut tut, warum nicht? Solange du es nicht übertreibst und den Arztbesuch ersetzt.

Was du auf jeden Fall tun kannst: Auf eine gute Hygiene achten. Regelmäßig duschen, vor allem nach dem Sport. Locker sitzende Kleidung tragen, damit die Haut atmen kann. Und Stress vermeiden! Ja, ich weiß, leichter gesagt als getan. Aber Stress ist für alles schlecht, nicht nur für die Kleienpilzflechte. Also, ab in die Badewanne mit dir, ein gutes Buch lesen und mal abschalten!
Wichtig: Die Flecken verschwinden nicht über Nacht. Auch wenn du die Creme brav aufträgst, kann es Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Haut wieder normal aussieht. Und selbst dann kann die Kleienpilzflechte wiederkommen. Ist halt so. Aber keine Panik, du bist nicht allein! Und mit der richtigen Behandlung kriegst du das in den Griff. Denk dran: Sonnenschutz! Die betroffenen Stellen sind empfindlicher.
So, genug gequatscht. Jetzt erstmal noch einen Kaffee. Und denk dran: Auch mit ein paar weißen Flecken bist du toll! Hauptsache, du fühlst dich wohl in deiner Haut (trotzdem solltest du zum Arzt!). Und wenn nicht, dann greifst du eben zur Selbstbräunungscreme. Aber vorsichtig, sonst werden die Flecken am Ende noch schlimmer sichtbar! In dem Sinne: Bleib gesund und lass dich nicht ärgern!
