Kind 20 Monate Sehr Anstrengend

Hui, 20 Monate! Dein kleiner Wirbelwind ist jetzt schon fast zwei Jahre alt. Eine aufregende Zeit, voller neuer Entdeckungen und wachsender Selbstständigkeit. Aber mal ehrlich, es kann auch ganz schön anstrengend sein, oder? Du bist nicht allein! Viele Eltern von Kindern in diesem Alter erleben eine Phase, in der die Geduld auf eine harte Probe gestellt wird.
Warum ist das so? Stell dir vor, dein Kind befindet sich in einer Art Entwicklungs-Turbo. Das Gehirn ist wie eine Baustelle, auf der ständig neue Verbindungen entstehen. Das bedeutet, dass dein Kind unglaublich viel lernt, aber auch seine Emotionen noch nicht so gut kontrollieren kann. Es versteht vielleicht noch nicht alles, was du sagst, und kann seine Wünsche und Bedürfnisse noch nicht immer klar ausdrücken. Das führt oft zu Frustration – sowohl bei deinem Kind als auch bei dir!
Die Autonomiephase, oft auch als "Trotzphase" bezeichnet, erreicht in diesem Alter oft ihren Höhepunkt. Dein Kind will immer mehr selbstständig machen, auch wenn es noch nicht alles kann. "Ich will das alleine machen!" ist ein Satz, den du wahrscheinlich oft hörst. Und wehe, wenn es dann nicht klappt! Wutanfälle, Frustration und Tränen sind dann oft vorprogrammiert.
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Aber keine Sorge, diese Phase ist nicht nur anstrengend, sondern auch wichtig und wertvoll! Sie ist ein Zeichen dafür, dass dein Kind sich gesund entwickelt und lernt, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten. Die Herausforderung besteht darin, dein Kind in dieser Phase zu unterstützen, ohne dich selbst dabei zu verlieren.
Wie kannst du das im Alltag umsetzen? Zum Beispiel, indem du deinem Kind kleine Aufgaben gibst, bei denen es sich selbstständig fühlen kann. Lass es beim Anziehen helfen, beim Tisch decken oder beim Aufräumen. Auch wenn es länger dauert oder nicht perfekt ist – lobe den Einsatz und die Mühe! Das stärkt das Selbstvertrauen und reduziert Frustration.

Klare Regeln und Grenzen sind in diesem Alter ebenfalls wichtig. Kinder brauchen Orientierung und Sicherheit. Wenn dein Kind weiß, was erlaubt ist und was nicht, kann es sich besser anpassen und Frustration vermeiden. Natürlich ist es wichtig, die Regeln altersgerecht zu erklären und konsequent zu sein.
Sprich mit deinem Kind! Auch wenn es noch nicht alles versteht, wird es deine Stimme und deine Mimik wahrnehmen. Erkläre ihm, warum du etwas nicht erlaubst oder warum etwas gerade nicht geht. Versuche, seine Gefühle zu benennen und ihm zu zeigen, dass du es verstehst. "Ich sehe, dass du wütend bist, weil..." hilft oft, die Situation zu entschärfen.

Und das Wichtigste: Vergiss dich selbst nicht! Nimm dir regelmäßig Zeit für dich, um neue Energie zu tanken. Triff dich mit Freunden, lies ein Buch, mach Sport oder entspanne dich bei einem Bad. Nur wenn du selbst ausgeglichen bist, kannst du deinem Kind die Unterstützung geben, die es braucht.
Denke daran, dass diese Phase vorübergeht. Dein Kind wird immer selbstständiger und lernt, seine Emotionen besser zu regulieren. Genieße die schönen Momente und versuche, die anstrengenden Phasen mit Humor zu nehmen. Du machst einen tollen Job!
