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Keine Sexuelle Anziehung Mehr Zum Partner


Keine Sexuelle Anziehung Mehr Zum Partner

Okay, lasst uns ehrlich sein. Es gibt da etwas, das niemand laut aussprechen will. Aber ich tue es jetzt: Manchmal... ist die sexuelle Anziehung zum Partner einfach weg. Pffffft. Verschwunden. Wie ein Furz im Wind. Und wisst ihr was? Ich finde, das ist okay!

Die rosarote Brille ist abgefallen.

Erinnert ihr euch an die Anfangszeit? Alles war neu, aufregend, prickelnd. Jede Berührung ein Feuerwerk. Man konnte nicht genug voneinander bekommen. Aber irgendwann... ist die rosarote Brille eben runtergefallen. Und man sieht den anderen plötzlich... anders. Nicht unbedingt schlechter, nur... realistischer.

Früher fand ich seinen Sixpack unglaublich sexy. Heute sehe ich eher den kleinen Bauchansatz, der sich unter dem T-Shirt abzeichnet. Und? Na und! Er ist immer noch der liebevollste, lustigste Mensch, den ich kenne. Nur eben nicht mehr der griechische Gott, den ich am Anfang gesehen habe.

Von wegen immer geil aufeinander!

Die Filme und Bücher suggerieren uns ja gerne, dass man in einer glücklichen Beziehung immer geil aufeinander ist. Dass man ständig übereinander herfällt und es kaum erwarten kann, den anderen auszuziehen. Papperlapapp! Das ist doch unrealistisch. Das ist wie zu erwarten, dass man jeden Tag Lust auf Spargel hat. Irgendwann reicht es einfach.

Ich behaupte ja: Ein bisschen sexuelle Flaute in einer langen Beziehung ist völlig normal. Sogar gesund! Es bedeutet ja nicht, dass man den anderen nicht mehr liebt. Nur eben anders. Man genießt die Nähe, die Vertrautheit, das gemeinsame Lachen. Man ist ein Team, ein eingespieltes Duo. Und manchmal... schläft man eben einfach nebeneinander ein.

A_sexualität | Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region
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"Sex ist wichtig in einer Beziehung,"
predigen uns die Experten. Ja, schon. Aber ist er wirklich das Wichtigste? Ich finde nicht. Kommunikation, Respekt, gemeinsame Werte... das sind doch die wahren Grundpfeiler einer glücklichen Partnerschaft. Und wenn der Sex mal etwas in den Hintergrund tritt? Dann ist das eben so. Hauptsache, man redet darüber.

Kuscheln ist das neue Knistern.

Vielleicht ist es auch einfach eine Frage der Prioritäten. Früher war der Sex das Ventil für alles. Stressabbau, Liebesbeweis, Spaßgarantie. Heute sind es eher lange Gespräche, ein gemeinsames Abendessen, ein entspannter Fernsehabend. Kuscheln ist das neue Knistern. Und ich muss sagen, ich finde es gar nicht so schlecht.

Asexualität: So fühlt sich das an, wenn man keinen Sex haben will
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Klar, es gibt auch mal wieder Momente, in denen die alte Leidenschaft aufflackert. Ein spontaner Kuss, ein neckisches Grinsen, ein zufälliges Berühren. Und dann denkt man: "Ach, da ist ja doch noch was!" Aber diese Momente sind eben nicht mehr so häufig. Und das ist auch in Ordnung.

Ich finde, wir sollten uns von dem Druck befreien, ständig sexuell aktiv sein zu müssen. Wir sollten uns eingestehen, dass sich die Dinge verändern. Dass die Liebe reift. Und dass das manchmal eben auch bedeutet, dass die sexuelle Anziehung abnimmt. Und dass das kein Weltuntergang ist.

Informationen und Broschüren – Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
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Lasst uns die kleinen Dinge feiern. Die gemeinsamen Witze, die gegenseitige Unterstützung, die Vertrautheit, die jahrelange Freundschaft. Und wenn der Sex mal wieder kommt? Umso besser! Aber wenn nicht? Dann eben nicht. Hauptsache, wir sind glücklich. Und wenn das bedeutet, dass wir lieber kuscheln als knutschen... dann soll es so sein.

Ich sage ja: Weniger Druck, mehr Ehrlichkeit. Und mehr Kuscheln! Was meint ihr?

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