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Kann Man An Epilepsie Sterben


Kann Man An Epilepsie Sterben

Also, Leute, setzt euch mal gemütlich hin, bestellt euch 'nen Cappuccino (oder 'nen doppelten Espresso, je nachdem, wie dringend ihr das jetzt hören müsst) und lasst mich euch mal was erzählen. Es geht um Epilepsie. Ja, genau, das mit den Anfällen. Aber keine Panik, das wird jetzt keine staubtrockene Mediziner-Vorlesung. Eher so 'ne Art... Café-Klatsch mit medizinischem Hintergrund. Okay?

Die Frage, die uns heute beschäftigt (und die vielleicht auch schon mal panisch in eurem Hinterkopf rumgespukt hat): Kann man an Epilepsie sterben? Tja, die Antwort ist – wie so oft im Leben – ein bisschen komplizierter als ein einfaches Ja oder Nein. Aber keine Sorge, ich zerpflücke das jetzt mal für euch. Mit Humor. Versprochen!

Direkt am Anfall gestorben? Eher unwahrscheinlich… aber!

Stellt euch vor, ihr seht jemanden, der einen epileptischen Anfall hat. Ziemlich beängstigend, oder? Man hat das Gefühl, die Person kämpft gerade mit 'nem inneren Gewitter. Und klar, der Gedanke, dass da was Schlimmes passieren könnte, liegt nahe. Aber, und das ist wichtig, direkt an einem epileptischen Anfall zu sterben ist relativ selten. So selten, dass ihr wahrscheinlich eher 'nen Einhorn auf 'ner Vespa seht!

ABER (ja, es gibt ein großes ABER!)… es gibt da so ein paar Ausnahmen, die wir nicht unter den Tisch kehren dürfen. Zum Beispiel:

  • SUDEP: Klingt wie 'ne neue Superhelden-Krankheit, ist aber die Abkürzung für Sudden Unexpected Death in Epilepsy. Also, plötzlicher, unerwarteter Tod bei Epilepsie. Und das ist leider kein Witz. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, aber es betrifft vor allem Menschen mit schlecht eingestellter Epilepsie, also wenn die Medikamente nicht richtig wirken oder nicht regelmäßig eingenommen werden. Das ist wie 'ne schlecht gelaunte Katze, die jederzeit zubeißen kann.
  • Verletzungen: Klar, wenn ihr während eines Anfalls unglücklich fallt und euch den Kopf stoßt oder ins offene Kaminfeuer purzelt (bitte nicht!), dann kann das natürlich ernsthafte Konsequenzen haben. Merke: Epilepsie ist keine Einladung zu waghalsigen Stunts.
  • Status epilepticus: Das ist, wenn ein Anfall einfach nicht aufhört oder mehrere Anfälle kurz hintereinander auftreten, ohne dass der Betroffene zwischendurch wieder richtig zu sich kommt. Das ist wie ein Feuerwerk, das einfach nicht aufhören will zu knallen – und das kann lebensbedrohlich werden, wenn nicht schnell gehandelt wird. Also, sofort den Notruf wählen!

Die indirekten Gefahren – Epilepsie ist kein Einzelgänger

Und dann gibt es noch die indirekten Gefahren. Epilepsie kommt selten alleine. Manchmal bringt sie noch ein paar Freunde mit, wie zum Beispiel Depressionen, Angstzustände oder Schlafstörungen. Und diese Begleiter können das Leben natürlich auch nicht gerade einfacher machen.

Hirnschrittmacher verspricht Hilfe bei Epilepsie - SWR Wissen
Hirnschrittmacher verspricht Hilfe bei Epilepsie - SWR Wissen

Denkt mal drüber nach: Wenn ihr ständig Angst vor dem nächsten Anfall habt, dann traut ihr euch vielleicht nicht mehr so viel zu, zieht euch zurück und das kann natürlich auch auf die Psyche gehen. Und wenn ihr nachts nicht schlafen könnt, weil ihr Angst vor Anfällen habt, dann seid ihr tagsüber müde und unkonzentriert. Ein Teufelskreis, sag ich euch!

Was können wir tun? – Die guten Nachrichten!

Aber jetzt genug der düsteren Geschichten! Es gibt auch jede Menge gute Nachrichten! Denn Epilepsie ist heutzutage sehr gut behandelbar. Mit den richtigen Medikamenten und einer guten ärztlichen Betreuung können die meisten Menschen mit Epilepsie ein ganz normales Leben führen. Und wenn die Medikamente nicht helfen, gibt es noch andere Optionen, wie zum Beispiel eine Operation oder eine spezielle Diät (die ketogene Diät – klingt fancy, ist aber eigentlich nur 'ne sehr kohlenhydratarme Ernährung).

Wie eine Operation bei Epilepsie helfen kann
Wie eine Operation bei Epilepsie helfen kann

Und das Wichtigste ist: Redet darüber! Epilepsie ist kein Tabuthema. Je offener ihr damit umgeht, desto besser könnt ihr euch und anderen helfen. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja sogar jemanden, der auch mit Epilepsie lebt und euch wertvolle Tipps geben kann. Oder ihr gründet 'ne Selbsthilfegruppe. Oder ihr schreibt 'nen lustigen Artikel darüber… 😉

Also, lasst uns das Fazit ziehen: Ja, Epilepsie kann indirekt lebensbedrohlich sein, aber mit der richtigen Behandlung und einer guten Portion Selbstverantwortung können die meisten Menschen mit Epilepsie ein langes und erfülltes Leben führen. Und das ist doch mal 'ne gute Nachricht, oder?

Und jetzt, bestellt euch noch 'nen Kuchen und lasst es euch gut gehen! Und vergesst nicht: Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee und unnötige Sorgen!

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