Kahle Stelle Am Kopf Frau Ursachen

Na, hast du dich auch schon mal beim Kämmen erschrocken, weil plötzlich mehr Haare in der Bürste waren als sonst? Oder vielleicht sogar ein kleiner, kahler Fleck auf dem Kopf entdeckt? Keine Panik! Das passiert mehr Frauen, als du denkst. Und meistens steckt keine schlimme Krankheit dahinter, auch wenn man im ersten Moment natürlich besorgt ist.
Klar, wenn's wirklich auffällig ist oder dich sehr belastet, ab zum Arzt! Aber lass uns mal die häufigsten, harmloseren Ursachen anschauen, damit du vielleicht schon mal eine Idee hast, woher das Ganze kommen könnte.
Stress lass nach!
Unser allerliebster Begleiter: Stress! Ob im Job, in der Familie oder durch sonstige Verpflichtungen – ständiger Stress kann sich auf den ganzen Körper auswirken, auch auf die Haare. Stell dir vor, deine Haarwurzeln bekommen einfach nicht genug Nährstoffe, weil der Körper alles für die Bewältigung der Stresssituation braucht. Das ist wie wenn du deine Lieblingspflanze vernachlässigst – irgendwann lässt sie die Blätter hängen.
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Was kannst du tun? Versuche, Stress abzubauen. Yoga, Meditation, ein entspannendes Bad oder einfach mal ein Spaziergang in der Natur können Wunder wirken. Und denk dran: Auch mal "Nein" sagen ist erlaubt!
Hormone im Aufruhr
Hormone sind kleine Stimmungsmacher, die aber auch ganz schön viel Chaos anrichten können. Gerade nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder bei Schilddrüsenproblemen kann der Hormonhaushalt verrückt spielen. Das kann dann zu Haarausfall und kahlen Stellen führen.

Denk an die Zeit nach der Geburt: Plötzlich fallen die Haare aus, die während der Schwangerschaft so prachtvoll waren. Das liegt daran, dass der Östrogenspiegel sinkt. Ähnlich ist es in den Wechseljahren. Sprich am besten mit deinem Arzt darüber, welche Möglichkeiten es gibt, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Ernährung spielt verrückt
Wir sind, was wir essen! Und das gilt auch für unsere Haare. Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wie Eisen, Zink, Biotin oder Vitamin D kann zu Haarausfall führen. Stell dir vor, deine Haare sind kleine Pflanzen, die bestimmte Nährstoffe brauchen, um zu wachsen. Bekommen sie nicht genug, werden sie schwach und fallen aus.
Was kannst du tun? Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten. Wenn du denkst, dass du einen Mangel hast, lass das beim Arzt abklären und nimm gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel.

Zu viel des Guten?
Manchmal sind wir einfach zu lieb zu unseren Haaren – im negativen Sinne! Zu häufiges Färben, Blondieren, Glätten oder Föhnen kann die Haare schädigen und zu Haarbruch führen. Und das kann dann auch mal zu kahlen Stellen führen, besonders am Haaransatz.
Stell dir vor, deine Haare sind wie ein feines Seidentuch. Wenn du es ständig strapazierst, reißt es irgendwann. Gib deinen Haaren also mal eine Pause von all den Behandlungen und lass sie einfach mal natürlich sein.

Falsche Pflegeprodukte
Nicht jedes Shampoo und jeder Conditioner ist für jeden Haartyp geeignet. Manche Produkte können die Kopfhaut reizen und zu Entzündungen führen, was wiederum Haarausfall begünstigen kann.
Achte auf milde, pH-neutrale Shampoos ohne aggressive Inhaltsstoffe. Und lies die Inhaltsstoffe genau durch – Silikone sind zwar gut für den Glanz, können aber die Kopfhaut auf Dauer belasten.
Kreisrunder Haarausfall
Auch wenn es selten vorkommt, kann auch ein kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) die Ursache für kahle Stellen sein. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Haarwurzeln angreift.

Wenn du plötzlich runde, kahle Stellen entdeckst, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um das Haarwachstum wieder anzuregen.
Was tun, wenn's passiert ist?
Also, was machst du jetzt mit diesem Wissen? Erstmal: Durchatmen! In den meisten Fällen ist es nichts Ernstes. Beobachte die kahlen Stellen, achte auf deine Ernährung und reduziere Stress. Wenn es nicht besser wird oder dich sehr belastet, geh zum Arzt. Er kann die Ursache abklären und dir die richtige Behandlung empfehlen.
Und denk dran: Du bist nicht allein! Viele Frauen haben ähnliche Probleme. Sprich mit Freundinnen darüber oder such dir Unterstützung in Online-Foren. Gemeinsam ist man weniger allein – und vielleicht findet ihr ja sogar die perfekte Lösung für euer Haarproblem!
