Jane Eyre Written By Charlotte Bronte

Also, Leute, schnappt euch 'nen Kaffee – oder 'nen starken Tee, ganz wie Jane Eyre es wahrscheinlich bevorzugt hätte – denn wir reden heute über Charlotte Brontës Meisterwerk. Ja, Jane Eyre! Das Buch, das uns alle davon überzeugt hat, dass ein düsteres Herrenhaus mit einem geheimen Dachboden absolut romantisch sein kann. Ich meine, wer braucht schon eine Villa am Meer, wenn man ein paar Geister und ein paar Brände hat, oder?
Die Waisenhaus-Odyssee: Ein holpriger Start
Jane ist ja nicht gerade mit 'nem Silberlöffel im Mund geboren, oder? Ihr Start ins Leben ist eher so: Waisenhaus. Und nicht irgendein Waisenhaus, sondern Lowood, das klingt wie ein schottisches Horrorfilmuniversum! Stell dir vor, du bist klein, hast ständig Hunger und die Oberaufseherin ist so streng, dass du dich fragst, ob sie vielleicht ein Robo-Nonne ist.
Es ist wirklich ein Wunder, dass Jane überhaupt überlebt. Aber sie ist zäh, unsere Jane! Sie hat mehr Biss als ein Rottweiler, der seinen Knochen verteidigt. Nach Jahren des Hungerns und der Demütigung beschließt sie: "So, das reicht! Ich werde jetzt Gouvernante!" Und damit beginnt das eigentliche Drama.
Must Read
Thornfield Hall: Liebe, Geheimnisse und (fast) ein bisschen Pyromanie
Thornfield Hall. Allein der Name klingt schon nach verstaubten Büchern, knarrenden Dielen und einer ordentlichen Portion Geheimnisse. Hier trifft Jane auf Mr. Rochester. Und Leute, dieser Mann ist... kompliziert. Er ist mürrisch, launisch, manchmal regelrecht unhöflich. Aber er hat auch diesen gewissen... ich nenne es mal "herausfordernden Charme".
Rochester ist ungefähr doppelt so alt wie Jane (Drama!), sieht aus, als hätte er seit einer Woche nicht geschlafen (noch mehr Drama!) und hat eine düstere Vergangenheit (dreimal dürft ihr raten... DRAMA!). Aber Jane sieht mehr in ihm. Sie erkennt seinen inneren guten Kern, und außerdem ist er reich. Wer würde da nicht schwach werden?

Die beiden verlieben sich. Und es ist eine intensive, leidenschaftliche Liebe. Man könnte fast meinen, sie hätten vergessen, dass es noch andere Leute im Haus gibt. Aber dann... BÄM! Das große Geheimnis kommt ans Licht.
Und hier kommt der Punkt, an dem ich euch warnen muss: Wenn ihr Jane Eyre noch nicht gelesen habt, haltet euch fest. Denn das Geheimnis ist... sagen wir mal... explosiv. Wörtlich! Denn es gibt ja auch noch das kleine Problem mit dem Feuer. Jane flieht, mit gebrochenem Herzen und verbrannten Haaren (wahrscheinlich).
Die Rivers-Familie: Ein Angebot, das sie (fast) nicht ablehnen konnte
Nach ihrer Flucht landet Jane bei der Rivers-Familie. Sie sind nett, sie sind फ्रॉमm, und einer von ihnen, St. John Rivers (ausgesprochen Sin-jun, weil Englisch manchmal einfach komisch ist), macht Jane einen Antrag. Aber nicht so, wie man sich das vorstellt. Er will sie nicht heiraten, weil er sie liebt. Nein, er will sie heiraten, weil sie eine perfekte Missionarsgattin wäre. Ernsthaft?!

Jane ist hin- und hergerissen. Einerseits würde sie ein sorgenfreies Leben führen. Andererseits... wäre sie nur ein Werkzeug für seine religiösen Ambitionen. Und außerdem, mal ehrlich, wer will schon jemanden heiraten, der einen mit einem Gebetbuch anmacht?
Die Rückkehr nach Thornfield: Happy End mit Handicap (für Mr. Rochester)
Aber Jane kann Rochester nicht vergessen. Sie spürt, dass etwas nicht stimmt. Und dann erfährt sie, dass Thornfield Hall... abgebrannt ist. Und nicht nur so ein bisschen. Es ist komplett in Schutt und Asche gelegt. Und Mr. Rochester? Er ist... naja, sagen wir mal, er hat eine kleine Veränderung durchgemacht.

Durch das Feuer hat er ein Auge und eine Hand verloren. Er ist blind und hilflos. Aber jetzt kommt der Clou: Jetzt, wo er nicht mehr der reiche, mächtige Mann ist, der über Jane steht, kann sie ihn heiraten, ohne das Gefühl zu haben, sich unterzuordnen. Was für eine bizarre Art von Romantik, oder?
Und so bekommen wir unser Happy End. Jane und Rochester heiraten und leben... naja, vermutlich glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Obwohl ich mir sicher bin, dass Jane irgendwann mal heimlich ein Feuerzeug in Rochesters Nähe versteckt hat, nur um sicherzugehen, dass er brav ist. Man weiß ja nie.
Jane Eyre ist also mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine Geschichte über Unabhängigkeit, Selbstachtung und die Erkenntnis, dass man auch mit einem verbrannten Herrenhaus und einem behinderten Ehemann glücklich sein kann. Und wenn das keine Botschaft ist, die wir alle brauchen, dann weiß ich auch nicht!
