Innere Verletzungen Nach Sturz Symptome

Stellt euch vor, ihr seid ich, gestern Nachmittag. Ich wollte nur lässig die Treppe runter, so à la "Ich bin der König der Treppen!", und schwupps, lieg ich da. Nicht elegant, nicht königlich, sondern eher wie ein nasser Sack Kartoffeln. Zum Glück (oder vielleicht auch nicht?) kein Knochenbruch. Aber die Frage, die sich mir aufdrängte, während ich da so lag und mich fragte, ob ich jemals wieder aufstehen würde: Hab ich vielleicht was innerlich kaputtgemacht?
Innere Verletzungen nach einem Sturz – das klingt immer so dramatisch, wie in einem schlechten Arztroman. Aber im Ernst, die sind kein Witz. Stell dir vor, dein Körper ist wie so eine Piñata. Äußerlich alles bunt und fröhlich, aber innen drin... wer weiß, was da für Überraschungen lauern!
Die Symptom-Safari: Worauf du achten solltest
Okay, du bist also auch so ein Tollpatsch wie ich und hast dich lang hingelegt. Was nun? Erstmal: Ruhe bewahren. Und dann: Aufmerksam sein! Dein Körper redet mit dir. Manchmal schreit er sogar. Du musst nur zuhören (oder in meinem Fall, aufhören, über den blöden Sturz zu fluchen).
Must Read
Hier sind ein paar verdächtige Gestalten, die dir signalisieren könnten, dass mehr im Argen liegt als nur ein blaues Knie:
Bauchschmerzen, die schlimmer werden: Nicht die Art von Bauchschmerzen, die du nach zu viel Pizza hast. Sondern so richtig fiese, stechende Schmerzen, die einfach nicht weggehen wollen. Denk dran: Dein Bauch ist kein Boxsack!
Blut im Urin oder Stuhl: Okay, das ist ziemlich eindeutig und sollte dich direkt zum Arzt katapultieren. Keine Ausreden! Außer vielleicht, du hast Rote Bete gegessen... aber selbst dann, lieber einmal zu viel als zu wenig.

Atemnot oder Schmerzen in der Brust: Fühlst du dich, als ob ein Elefant auf deiner Brust sitzt? Oder als ob du einen Marathon gelaufen bist, obwohl du nur vom Sofa aufgestanden bist? Das sind rote Flaggen!
Schwindel oder Ohnmacht: Wenn dir plötzlich schwarz vor Augen wird, ist das kein gutes Zeichen. Außer vielleicht, du bist gerade in einem verrauchten Club. Aber selbst dann...
Starke Kopfschmerzen: Nicht der normale "Ich hab zu wenig Kaffee getrunken"-Kopfschmerz. Sondern ein pulsierender, hämmernder Schmerz, der dich umhaut. Und Achtung: Auch eine veränderte Pupillengröße kann ein Warnsignal sein!
Blässe und schneller Herzschlag: Fühlst du dich wie ein Geist und dein Herz rast wie ein Formel-1-Wagen? Könnte auf innere Blutungen hindeuten.

Schmerzen im Schulterbereich (insbesondere auf der linken Seite): Ja, wirklich! Das kann auf eine Milzruptur hindeuten. Wer hätte das gedacht? Die Milz, das unbekannte Wesen in unserem Körper, meldet sich zu Wort!
Wichtig: Das ist keine vollständige Liste! Wenn du dich einfach nur komisch fühlst, geh zum Arzt. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Und vor allem: Hör auf dein Bauchgefühl! (Ja, der Bauch, der vielleicht gerade schmerzt. Ironie des Schicksals!)
Was passiert beim Arzt?
Okay, du hast dich also entschieden, den Arzt aufzusuchen. Gute Entscheidung! Er oder sie wird dich wahrscheinlich erstmal ausfragen, wie der Unfall passiert ist (bereite dich auf peinliche Details vor!). Dann wird es wahrscheinlich eine körperliche Untersuchung geben. Und dann... kommen die Maschinen ins Spiel!
Ultraschall: Wie ein Baby-TV für deine inneren Organe. Nur dass du wahrscheinlich keine süßen Babybilder zu sehen bekommst, sondern hoffentlich nur gesunde Leber und Nieren.

CT-Scan (Computertomographie): Der Superheld unter den Diagnosemethoden. Macht detaillierte Bilder von deinem Inneren. Achtung: Kann dich kurz in einen Donut verwandeln (du wirst in einen Ring geschoben). Aber hey, danach weißt du, ob alles in Ordnung ist!
MRT (Magnetresonanztomographie): Noch detaillierter als der CT-Scan. Aber auch lauter! Du fühlst dich wie in einer Techno-Party in einer Waschmaschine. Aber es lohnt sich, wenn es darum geht, ernsthafte Verletzungen auszuschließen.
Was passiert, wenn wirklich was ist?
Okay, die Diagnose ist da. Und sie ist nicht gut. Keine Panik! Die meisten inneren Verletzungen sind behandelbar. Die Behandlung hängt natürlich von der Art und Schwere der Verletzung ab.
Manchmal reicht Ruhe und Beobachtung. Der Körper ist ein erstaunliches Ding und kann sich oft selbst heilen.

Manchmal ist eine Operation notwendig. Das klingt gruselig, aber die Ärzte sind heutzutage ziemlich gut darin. Und denk dran: Du bekommst Schmerzmittel! (Okay, vielleicht nicht nur deshalb gut, aber es hilft!)
Und ganz wichtig: Folge den Anweisungen deines Arztes! Sonst war der ganze Spaß umsonst.
Fazit: Sei kein Held, sei vorsichtig!
Innere Verletzungen sind doof. Punkt. Sie können schleichend sein, schmerzhaft und sogar gefährlich. Deshalb: Sei vorsichtig! Und wenn du hinfällst (so wie ich gestern), dann sei aufmerksam und geh lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig. Dein Körper wird es dir danken. Und vielleicht lernst du ja auch noch den ein oder anderen lustigen Arzt kennen. (Ich hatte gestern einen, der mir beim Ultraschall "Guten Appetit!" gewünscht hat. Echt jetzt!)
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mich ausruhen. Mein Körper fühlt sich immer noch an, als hätte er einen Marathon gegen eine Treppe verloren. Aber zumindest weiß ich jetzt, worauf ich achten muss. Und vielleicht habt ihr ja auch etwas gelernt. Also, passt auf euch auf! Und stolpert nicht so viel wie ich!
