In Welchem Bundesstaat Spielt The Walking Dead

Okay, mal ehrlich, wer hat sich noch nicht gefragt, während er "The Walking Dead" gebinged hat: "Wo zur Hölle sind die eigentlich ständig?" Ist ja nicht so, dass die Zombies ein Navi haben und immer den besten Grillplätzen nachlaufen, oder?
Georgia: Der Peach State mit Biss
Die Antwort ist: Georgia. Genauer gesagt, der Großteil der Serie spielt im US-Bundesstaat Georgia. Und ich meine, wirklich der Großteil. Denkt an saftige Pfirsiche, Südstaaten-Charme... und jede Menge Beißer, die einem den Appetit verderben. Stellt euch vor, ihr wollt einen entspannten Roadtrip machen, aber an jeder Raststätte lauert eine Horde Untoter. Willkommen in Georgia, Post-Apokalypse-Edition!
Warum gerade Georgia? Nun, abgesehen von der Tatsache, dass es landschaftlich wirklich was hermacht (auch wenn man es zwischen den zerfetzten Klamotten und den blutverschmierten Gesichtern kaum erkennt), bietet der Bundesstaat eine coole Mischung aus ländlichen Gegenden, kleinen Städten und der Metropole Atlanta. Perfekt, um eine Welt zu erschaffen, die sowohl verlassen als auch (irgendwie) belebt wirkt.
Must Read
Atlanta: Die Stadt, die niemals schläft... oder doch?
Erinnert ihr euch an die ersten Staffeln? Rick erwacht im Krankenhaus... in Atlanta. Die Stadt selbst, bevor sie komplett von Zombies überrannt wurde, war ein wichtiger Schauplatz. Denkt an die Hochhäuser, die später als Klettergerüste für Untote dienten, oder die Straßen, die zu blutigen Hindernisparcours wurden. Ich meine, wer hätte gedacht, dass ein Stau jemals so schlimm werden könnte?
Atlanta ist im Grunde die Kulisse für Ricks anfängliche Suche nach seiner Familie und der Versuch, in dieser neuen, verdrehten Realität zu überleben. Und ja, es ist schon ironisch, dass eine Stadt, die normalerweise voller Leben ist, zum Zentrum der Apokalypse wird.

Mehr als nur Pfirsiche und Zombies: Die Drehorte
Okay, genug der Schwärmerei über Georgia. Es ist wichtig zu wissen, dass die Macher von "The Walking Dead" nicht einfach wahllos durch den Bundesstaat gereist sind und gedreht haben, wo es ihnen gerade passte. Es gibt spezifische Drehorte, die Fans regelmäßig besuchen können (wenn man mal von den Untoten absieht, versteht sich!).
Senoia, zum Beispiel, ist eine kleine Stadt, die als Woodbury in der Serie diente. Hier kann man tatsächlich durch die Straßen schlendern, die man aus der Serie kennt, und sich vorstellen, wie der Governor seine finsteren Pläne schmiedet. (Vielleicht nicht zu intensiv vorstellen, sonst bekommt man noch Albträume.)

Und dann gibt es noch das CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta. Im echten Leben eine wichtige Behörde für die öffentliche Gesundheit, in "The Walking Dead" der letzte Hoffnungsschimmer auf eine Heilung... der dann aber auch in Flammen aufgeht. Tja, so ist das Leben. Oder besser gesagt, so ist das Untoten-Leben.
Georgia: Das Hollywood des Südens (mit Bonus-Zombies)
Georgia hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Filmland entwickelt. Das liegt zum Teil an den steuerlichen Anreizen, die der Bundesstaat bietet, aber auch an der Vielseitigkeit der Landschaft. Und mal ehrlich, wer würde nicht gerne in einer Umgebung arbeiten, in der man jederzeit in eine Zombie-Apokalypse stolpern könnte? (Okay, vielleicht nicht wirklich gerne, aber ihr wisst, was ich meine.)

Also, das nächste Mal, wenn ihr "The Walking Dead" schaut, denkt daran: Ihr seht nicht nur eine fiktive Zombie-Apokalypse, sondern auch eine wunderschöne (wenn auch manchmal etwas heruntergekommene) Darstellung des Bundesstaates Georgia. Und wer weiß, vielleicht packt euch ja irgendwann das Fernweh und ihr wollt euch selbst ein Bild von den Drehorten machen. Aber vergesst nicht, eure Armbrust einzupacken!
Denn auch wenn die Zombies nur Fiktion sind, kann man nie wissen, was einem im Leben so begegnet. Oder in Georgia.
