Ich Wünsche Jedem Das Doppelte Was Er Mir Wünscht

Kennen wir das nicht alle? Da wünscht dir jemand so was Halbgemachtes, so ein "Ja, viel Erfolg", bei dem du dich fragst, ob derjenige dich wirklich unterstützt oder dir insgeheim die Daumen drückt, dass du auf die Nase fällst. Dann kommt der Gedanke: "Ich wünsche jedem das Doppelte was er mir wünscht." Aber was bedeutet das eigentlich im Alltag?
Stell dir vor, Tante Erna wünscht dir, dass dein Kuchen okay wird. Nicht spitze, nicht umwerfend, einfach nur okay. Nach unserer Regel bekommt sie das Doppelte: Zwei okaye Kuchen. Na, Mahlzeit!
Oder Kollege Karl, der dir beim Projektstart so ein zögerliches "Toi, toi, toi" entgegenhaucht. Er kriegt das Doppelte: Doppeltes Zögern, doppelte Unsicherheit. Vielleicht lernt er draus, das nächste Mal mit voller Kraft zu supporten.
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Doppelt gemoppelt hält besser (oder eben nicht)
Es ist ja nicht so, dass wir jetzt wirklich jedem Böses wollen. Aber diese kleine innerliche Retourkutsche, dieser Gedanke, der ist einfach befriedigend. Es ist wie ein innerlicher Schutzmechanismus, ein kleines Mantra gegen negative Energie.
Denk mal drüber nach: Wenn dir jemand mit echter Herzlichkeit einen wunderschönen Urlaub wünscht, dann wünschst du ihm natürlich auch den doppelten Spaß. Stell dir vor: Zwei Urlaube hintereinander! Wer würde da Nein sagen?

Der springende Punkt ist die Ehrlichkeit. Wenn jemand von Herzen kommt, dann kommt auch Positives zurück. Wenn jemand nur so tut, als ob, dann... naja, dann bekommt er eben das Doppelte davon.
Es ist ein bisschen wie Karma, nur mit eingebautem Multiplikator. Und ganz ehrlich: Wer hat schon was gegen einen kleinen, selbstgebauten Karma-Booster?
Die Sache mit der Schadenfreude... und dem doppelten Kuchen
Klar, manchmal ertappen wir uns bei einem kleinen Anflug von Schadenfreude. Wenn der Nachbar mit seinem protzigen Sportwagen im Graben landet, dann flüstert eine kleine Stimme in uns: "Doppelt so viele Reparaturkosten!" Aber das ist nur menschlich, oder?

Aber meistens geht es ja darum, uns selbst zu schützen. Um uns nicht von negativen Wünschen und Energien runterziehen zu lassen. Um uns daran zu erinnern, dass wir es wert sind, dass uns Gutes widerfährt. Und dass wir das auch zurückgeben sollen, am besten gleich doppelt.
Wichtig: Es geht nicht darum, aktiv Negatives zu wünschen. Es geht darum, sich bewusst zu machen, dass die Energie, die wir aussenden, zu uns zurückkommt – oft sogar potenziert.

Also, das nächste Mal, wenn dir jemand einen halbherzigen Erfolg wünscht, denk daran: Er bekommt das Doppelte. Und du? Du gibst dein Bestes, strahlst positive Energie aus und bekommst dafür... na, was wohl? Genau, das Doppelte!
Und wenn Tante Erna das nächste Mal fragt, wie der Kuchen war, sag einfach: "Erna, er war so gut, ich hab gleich zwei davon gebacken. Hier, einen für dich." Sie wird sich wundern. Und vielleicht auch ein bisschen besser überlegen, was sie sich das nächste Mal wünscht. Oder eben nicht. Dann bekommt sie halt doppelt so viel okayen Kuchen.
Letztendlich ist es eine Lebenseinstellung. Eine Einladung, sich auf das Positive zu konzentrieren und negative Energie abprallen zu lassen. Und wer weiß, vielleicht führt das "Ich wünsche jedem das Doppelte was er mir wünscht" ja tatsächlich zu einer Welt voller doppelter Freude, doppelten Erfolgs und... doppelten Kuchen.
