Ich Habe Keine Zeit Mich Zu Beeilen

Ich hasse es, mich zu beeilen. Einfach so. Ist das schlimm?
“Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen.” Das ist mein neues Mantra. Klingt ein bisschen nach Zen-Meister, oder?
Die Hektik des Alltags
Überall diese Eile! Morgens der Wecker, der einen aus dem Schlaf reißt. Dann die Jagd nach dem Schlüssel, dem Portemonnaie, dem verdammten Lippenstift. Und natürlich die Frage: Was ziehe ich bloß an?!
Must Read
Die Straße ist ein Hindernisparcours. Fahrräder, E-Scooter, Menschenmassen. Alle scheinen einen Termin zu haben, der wichtiger ist als meiner. (Ist er wahrscheinlich auch.)
In der Schlange an der Kasse zittere ich, weil ich merke, dass ich das Kleingeld vergessen habe. Der Kassierer sieht mich mitleidig an. (Oder ist es Verachtung?)
Und dann, endlich im Büro, der Stapel Arbeit. E-Mails, die beantwortet werden wollen, Anrufe, die erledigt werden müssen. Konferenzen, die einen den letzten Nerv rauben. Uff!
Abends dasselbe Spiel. Einkaufen, kochen, putzen. Und dann der dringende Wunsch, einfach nur auf dem Sofa zu liegen und nichts zu tun.
Warum die Eile?
Aber warum eigentlich diese ganze Eile? Was verpassen wir, wenn wir uns mal einen Moment Zeit nehmen, um durchzuatmen?

Klar, Deadlines sind wichtig. Jobs müssen erledigt werden. Aber ist es wirklich nötig, sich dabei so zu stressen?
Ich glaube, wir haben uns selbst in diese Spirale der Hektik manövriert. Wir denken, wir müssen immer erreichbar sein, immer produktiv, immer perfekt.
Aber das ist Quatsch! Wir sind doch keine Roboter. Wir sind Menschen. Und Menschen brauchen Pausen. Menschen brauchen Zeit für sich selbst.
Das Anti-Hektik-Manifest
Deshalb habe ich beschlossen, mich der Eile zu widersetzen. Ich habe mein eigenes Anti-Hektik-Manifest geschrieben.
Punkt 1: Ich stehe morgens etwas früher auf, um in Ruhe meinen Kaffee zu trinken.

Punkt 2: Ich lasse mein Handy öfter mal in der Tasche.
Punkt 3: Ich sage öfter mal "Nein".
Punkt 4: Ich gönne mir regelmäßig kleine Auszeiten.
Punkt 5: Ich versuche, jeden Tag etwas zu tun, das mir Spaß macht. (Auch wenn es nur 15 Minuten sind.)
Die Konsequenzen (und Überraschungen)
Okay, ich gebe zu, es ist nicht immer einfach. Manchmal werde ich trotzdem von der Eile überrollt.

Aber ich merke, dass es mir besser geht, wenn ich versuche, langsamer zu leben. Ich bin weniger gestresst, ich schlafe besser, und ich bin sogar produktiver. Verrückt, oder?
Und das Beste: Ich habe mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Für ein gutes Buch, für ein langes Gespräch mit Freunden, für einen Spaziergang im Park.
Also, vielleicht ist es ja doch nicht so schlimm, wenn ich keine Zeit habe, mich zu beeilen. Vielleicht ist es sogar ganz gut so.
Ein Aufruf zur Langsamkeit
Vielleicht sollten wir alle mal einen Gang runterschalten. Vielleicht sollten wir uns alle mal fragen, warum wir uns eigentlich so beeilen.
Vielleicht sollten wir alle öfter mal sagen: "Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen."

Wer weiß, vielleicht ist das der Beginn einer kleinen Revolution. Einer Revolution der Langsamkeit. Einer Revolution des Genießens. Einer Revolution für ein entspannteres Leben. Und vielleicht sollten wir alle versuchen, mehr wie Brad Pitt zu sein – zumindest in Sachen Gelassenheit (okay, und vielleicht auch ein bisschen beim Aussehen).
Denn mal ehrlich, wer möchte nicht ein bisschen mehr Brad Pitt sein?
Ich jedenfalls schon.
Und jetzt entschuldige ich mich. Ich muss dringend...nichts. Genau, einfach nichts tun. Das ist mein Plan für den Rest des Tages. Und ich beeile mich nicht dabei.
Vielleicht sollte
icheinfach ein bisschen mehr chillen. Was meinst du?
