Ich Geh Mit Meinem Katheter

Ich sag's ja nur… aber ich geh' mit meinem Katheter. Ja, wirklich. Du hast richtig gelesen. Ich. Geh. Mit. Meinem. Katheter.
Jetzt denkst du wahrscheinlich: “Der/Die spinnt doch! Was soll das denn?” Glaub mir, ich hab das auch gedacht. Am Anfang. Aber jetzt… jetzt ist das anders.
Ich mein, klar, es ist nicht das Gesprächsthema Nummer eins auf Partys. Eher so Gesprächsthema Nummer -20. Aber hey, wer redet schon gerne über das Wetter? Ich? Lieber nicht. Da hab ich Besseres zu bieten. Oder… halt. Hab ich wirklich?
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Vielleicht sollte ich das nochmal überdenken.
Aber im Ernst. Es ist… befreiend. Ein bisschen wie… ein geheimes Superkraft. Klar, eine superkomische und total unpraktische Superkraft. Aber trotzdem!
Denk mal drüber nach. Kein Anstehen mehr an ekelhaften Bahnhofstoiletten. Keine Panik mehr bei langen Autofahrten. Kein Schwitzen mehr, wenn der Film in voller Länge ohne Pause läuft (danke, Christopher Nolan!).

Die Freiheit, die Freiheit
Ich kann trinken. So viel ich will. Na gut, vielleicht nicht so viel ich will. Man muss ja nicht übertreiben. Aber mehr als früher! Und das ist… naja, das ist schon was.
Klar, es gibt Nachteile. Ich will hier nicht alles schönreden. Es ist nicht immer glamourös. Manchmal ist es einfach nur… blöd. Aber hey, das Leben ist auch nicht immer glamourös, oder?
Und mal ehrlich: Wer von euch hat nicht schon mal von einer kleinen, diskreten Lösung für "dringende" Probleme geträumt? Seid ehrlich! Keiner? Na, ich glaub's euch nicht. Jeder hat mal diesen Gedanken gehabt! Nur ich bin so verrückt (oder mutig?), das auch zu leben.

“Sei du selbst! Alle anderen gibt es schon.”
Das hat Oscar Wilde gesagt. Und er hatte Recht. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob er dabei an Katheter gedacht hat. Aber egal. Der Spruch passt trotzdem irgendwie.
Ich bin quasi ein Pionier. Ein Trendsetter. Ein… Naja, irgendwas mit Katheter halt.
Und wisst ihr was? Ich fühl mich gut dabei. Klar, meine Freunde schauen mich manchmal komisch an. Und meine Familie… naja, reden wir nicht darüber. Aber ich bin ich. Mit meinem Katheter. Und ich finde das gut so.

Vielleicht ist das meine Art, gegen das System zu rebellieren. Vielleicht bin ich einfach nur ein bisschen verrückt. Wer weiß das schon?
Die Zukunft ist… katheterisiert?
Ich stelle mir vor, wie in 50 Jahren alle rumlaufen, mit kleinen, stylischen Kathetern in allen Farben und Formen. Es wird Apps geben, die den Füllstand messen und lustige Benachrichtigungen schicken. "Hey, du musst mal wieder!" Oder: "Gratulation! Du hast heute schon 3 Liter geschafft!"
Und dann gibt es Wettbewerbe: Wer hat den längsten Schlauch? Wer kann am schnellsten… Okay, vielleicht übertreibe ich es jetzt doch ein bisschen.

Aber die Idee ist da. Die Revolution hat begonnen. Eine Revolution… unter der Gürtellinie.
Also, was meint ihr? Seid ihr bereit, mit mir zu gehen? Mit meinem Katheter? Nein? Okay. Mehr Freiheit für mich!
Und jetzt entschuldigt mich. Ich muss mal… Ihr wisst schon.
P.S.: Fragt mich nicht nach Details. Manche Dinge sind privat. Sogar für euch, meine lieben, neugierigen Leser.
