Herzlichen Glückwunsch Zur Geburt Eurer Tochter

Wisst ihr, was ich an „Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Eurer Tochter“ liebe? Eigentlich fast alles. Aber trotzdem hab ich da so ein, zwei… naja, nennen wir es mal „unpopuläre Meinungen“.
Die Sache mit den rosa Schleifen
Klar, ein kleines Mädchen! Süß! Herzchen-Alarm! Und sofort wird alles rosa. Rosa Strampler, rosa Schnuller, rosa Tapete. Sogar der Kinderwagen scheint plötzlich eine rosastichige Aura zu haben. Versteht mich nicht falsch, rosa ist eine tolle Farbe. Aber ist es wirklich die einzige Option, wenn da ein kleines Menschlein mit XX-Chromosomen auf die Welt kommt?
Meine unpopuläre Meinung: Lasst uns die Farbpalette ein bisschen aufpeppen! Wie wäre es mit einem knalligen Gelb? Einem satten Grün? Oder, ganz verrückt, einem tiefen Blau? Nur so als Idee. Ich meine, das Baby wird eh die Hälfte der Zeit in Spucktüchern eingewickelt sein. Da kommt es auf die Farbe ja nun wirklich nicht an, oder?
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Der Name – Ein Minenfeld
Ach, die Namensfindung! Ein wundervoller, aufregender, aber auch unglaublich stressiger Prozess. Man will ja schließlich nicht, dass das Kind in der Schule gehänselt wird. Und der Name sollte natürlich auch zu den Eltern passen. Und zu den Großeltern. Und am besten auch noch zum Sternzeichen. Puh!
Ich sag's, wie es ist: Mein Respekt an alle Eltern, die sich für einen wirklich einzigartigen Namen entscheiden. Ein Name, den man noch nie gehört hat. Einen, der vielleicht sogar erfunden ist. Ich bin da eher der Typ für die sichere Variante. Lieber eine Sophie mehr auf dem Spielplatz als ein… sagen wir mal… Mondstaub.

Trotzdem, meine unpopuläre Meinung: Lasst euch nicht von Tanten und Onkeln reinreden! Es ist euer Kind. Euer Name. Wenn ihr euer Töchterchen unbedingt "Gwendolyn Himmelblau" nennen wollt, dann tut das! Solange ihr den Namen danach auch noch aussprechen könnt.
Geschenke, Geschenke, Geschenke!
Eine Babyshower jagt die nächste. Die Geschenketische biegen sich unter der Last von Stofftieren, Spieluhren und Windeln (Windeln sind übrigens immer eine gute Idee!). Aber Hand aufs Herz: Braucht ein Neugeborenes wirklich schon einen interaktiven Roboter-Teddybären, der Gute-Nacht-Lieder singt?
Meine unpopuläre Meinung: Schenkt den Eltern lieber etwas, das ihnen hilft! Ein Gutschein für eine Massage. Ein Abendessen. Oder, ganz pragmatisch, ein Putzservice. Denn seien wir ehrlich: Die ersten Wochen mit einem Baby sind zwar wundervoll, aber auch verdammt anstrengend. Da freut man sich mehr über ein sauberes Badezimmer als über den zehnten Strampler mit Bärchenmuster.

Die Vergleicherei
"Schläft dein Baby schon durch?" "Kann es schon krabbeln?" "Isst es schon Brei?" Fragen über Fragen, die frischgebackene Eltern in den Wahnsinn treiben können. Und ganz ehrlich, wer hat eigentlich beschlossen, dass Babys ab einem bestimmten Alter bestimmte Dinge können müssen?
Meine unpopuläre Meinung: Jedes Baby ist anders! Punkt. Das eine krabbelt früher, das andere spricht früher. Das eine schläft durch, das andere… naja, das andere eben nicht. Lasst uns die Vergleicherei lassen und uns stattdessen einfach darüber freuen, dass da ein neues, kleines, perfektes Menschlein auf der Welt ist. Und mal ehrlich, ein bisschen Schlafdefizit gehört doch auch irgendwie dazu, oder?

Also, Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Eurer Tochter! Genießt die Zeit, lasst euch nicht stressen und vergesst nicht, auch mal zu lachen. Denn das Leben mit einem Baby ist zwar manchmal chaotisch, aber vor allem eins: unglaublich schön.
Und falls ihr doch noch einen interaktiven Roboter-Teddybären braucht… ich kenne da jemanden, der vielleicht einen abzugeben hat.
