Grundlagen Des Wissenschaftlichen Arbeitens

Okay, lasst uns ehrlich sein. "Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens"? Klingt nach Staub, alten Büchern und endlosen Fußnoten, oder? Ich sage: Nicht unbedingt!
Meine (zugegebenermaßen unpopuläre) Meinung ist, dass die meisten Leute das wissenschaftliche Arbeiten viel komplizierter machen, als es sein muss. Es ist im Grunde genommen wie Kochen. Du hast ein Rezept (deine Forschungsfrage), Zutaten (Quellen) und eine Methode (dein Vorgehen). Und am Ende hoffst du auf ein schmackhaftes Ergebnis (deine Ergebnisse).
Die heiligen Kühe der Wissenschaft
Da wären zuerst die Quellenangaben. Ja, ja, Plagiat ist böse. Das wissen wir alle. Aber mal ehrlich, wer hat noch nie ein bisschen "Inspiration" von anderen bekommen? Die Kunst ist es, es richtig zu würdigen. Und damit meine ich nicht, dass du einfach alles in Anführungszeichen setzt. Denk drüber nach, verarbeite es und gib dann deine eigene, schlaue Version wieder. Und dann, natürlich, zitierst du die ursprüngliche Quelle. Sonst gibt es Ärger.
Must Read
Dann gibt's die Sache mit der Objektivität. Uff. Das ist wie der Versuch, ein Kind davon zu überzeugen, dass Broccoli lecker ist. Klar, im Idealfall sollten wir unvoreingenommen sein. Aber wir sind Menschen! Wir haben Meinungen! Die Frage ist, wie man seine Meinungen nicht die Fakten verzerren lässt. Das ist die wahre Herausforderung.
"Wissenschaft ist eine wunderbare Sache, solange man nicht davon leben muss." - Albert Einstein (Ich zitiere, weil Einstein. Und weil er Recht hatte.)
Die Wahrheit über Hausarbeiten
Also, du sitzt da vor deiner Hausarbeit. Der Cursor blinkt dich höhnisch an. Was tun? Zuerst: Atmen. Tief durchatmen. Zweitens: Denk nicht an die ganze Arbeit, die noch vor dir liegt. Sondern nur an den nächsten Absatz. Schritt für Schritt. Wie beim Bergsteigen. Nur ohne Sauerstoffzelt.

Und sei ehrlich zu dir selbst. Brauchst du wirklich diese 27. Quelle? Oder reicht vielleicht auch eine gute, die du wirklich verstanden hast? Manchmal ist weniger mehr. (Das gilt auch für Netflix-Serien, aber das ist ein anderes Thema.)
Die Sprache der Wissenschaft (oder auch nicht)
Wissenschaftliche Texte können ganz schön einschläfernd sein. Fachjargon hier, komplizierte Satzkonstruktionen da. Meine unpopuläre Meinung: Das muss nicht sein! Wissenschaft kann auch verständlich sein. Stell dir vor, du erklärst deiner Oma, woran du gerade arbeitest. Wenn sie es versteht, bist du auf dem richtigen Weg.

Und ganz ehrlich: Wer benutzt schon Wörter wie "evaluieren", wenn "bewerten" genauso gut passt? Die einzige Ausnahme ist, wenn du unbedingt beeindrucken willst. Aber sei gewarnt: Es könnte nach hinten losgehen.
Das große Finale (oder auch nicht)
Am Ende des Tages ist wissenschaftliches Arbeiten kein Hexenwerk. Es ist ein Handwerk. Und wie jedes Handwerk braucht es Übung. Also, keine Angst vor Fehlern! Versuch es einfach. Und wenn du mal nicht weiterweißt, frag jemanden. Es gibt immer jemanden, der sich besser auskennt. (Und der wahrscheinlich auch schon mal eine Nacht durchgemacht hat, um eine Hausarbeit fertigzustellen.)

Und denk dran: Auch Prof. Dr. Irgendwas hat mal klein angefangen. Also, Kopf hoch und durch! Und vergiss nicht, dir nach getaner Arbeit eine ordentliche Belohnung zu gönnen. Du hast es verdient.
Und jetzt entschuldige mich bitte, ich muss meine Quellenangaben überprüfen...
