Goethe Zertifikat A2 Schreiben

Okay, lasst uns ehrlich sein. Das Goethe Zertifikat A2 Schreiben. Es ist... ein bisschen wie ein schlecht gelauntes Eichhörnchen. Eigentlich ganz harmlos, aber man hat trotzdem Respekt. Und vielleicht ein bisschen Angst, dass es einen beißt.
Ich habe da eine, sagen wir mal, unpopuläre Meinung. Und zwar: Es ist gar nicht so schlimm, wie alle tun! Ja, ich weiß. Steinigt mich! Aber hört mir zu.
Diese E-Mails, die wir da schreiben sollen. An Freunde, an die Sprachschule, an den netten Herrn Müller von der Autovermietung. Mal ehrlich, wer von uns schreibt heutzutage noch so förmliche E-Mails?! Ich schicke meinen Freunden GIFs von tanzenden Katzen und Sprachnachrichten, in denen ich unverständlich vor mich hinmurmele. Und Herr Müller bekommt wahrscheinlich auch nur ein kurzes "Auto fertig?"
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Aber gut, die Prüfung ist die Prüfung. Und wir müssen uns anpassen. Also, was ist das Problem? Eigentlich nur die Panik, die wir uns selbst machen.
Die Sache mit den Verben
Die Verben! Ach, diese deutschen Verben. Sie tanzen Tango mit uns, führen uns in die Irre und lachen uns dann noch aus. Aber hey, wenigstens haben wir was zu lachen (irgendwann).

Das Perfekt! Das Präteritum! Wer braucht das schon im echten Leben? Ich sage einfach "Ich habe gestern Pizza gegessen." Und alle verstehen mich. Perfekt! (Wortspiel beabsichtigt).
Aber im A2 Schreiben? Da müssen wir aufpassen wie Schießhunde. Sonst gibt's Punktabzug. Und wer will das schon?
Mein Tipp: Sucht euch ein paar Lieblingsverben raus. Die, die ihr immer benutzt. Und übt die in allen möglichen Zeiten. Dann seid ihr schon mal halbwegs safe.

Die Sache mit dem Wortschatz
Der Wortschatz! Ja, da hapert es manchmal. Vor allem, wenn es um Themen geht, die uns null interessieren. "Beschreiben Sie Ihren idealen Urlaub!" Oh Gott, bitte nicht. Ich will doch nur eine E-Mail schreiben, in der steht, dass ich mein Deutsch verbessern will! Warum muss ich jetzt über Palmen und Cocktails philosophieren?
Aber auch hier gilt: Einfach machen! Sucht euch ein paar Vokabeln zu den typischen Themen raus (Wohnen, Arbeit, Freizeit, Urlaub). Und dann schreibt einfach drauflos. Hauptsache, ihr benutzt die Vokabeln richtig. Und Hauptsache, ihr gebt nicht auf!
Ich erinnere mich an einen Freund, der in der Prüfung eine E-Mail schreiben musste, in der er sich über ein Hotel beschwert. Er hatte keine Ahnung von Hotels. Also hat er einfach alles erfunden. Und weißt du was? Er hat bestanden! Weil er kreativ war und die Sprache gut beherrscht hat. Auch wenn er sich wahrscheinlich einige Fakten ausgedacht hat.

Die Sache mit der Struktur
Die Struktur! Einleitung, Hauptteil, Schluss. Klingt wie ein Schulaufsatz, oder? Aber hey, es hilft! Wenn ihr eine klare Struktur habt, wirkt eure E-Mail gleich viel professioneller. Auch wenn ihr nur schreibt, dass ihr eure Katze vermisst.
Meine unpopuläre Meinung hier: Seid nicht zu perfektionistisch! Es muss keine Meisterleistung sein. Es muss nur verständlich sein. Und es muss zeigen, dass ihr die Grundlagen der deutschen Sprache beherrscht.
Also, atmet tief durch. Entspannt euch. Und schreibt einfach. Stellt euch vor, ihr schreibt wirklich an einen Freund. Oder an Herrn Müller von der Autovermietung. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei. Und Hauptsache, ihr lasst euch nicht von diesem kleinen, schlecht gelaunten Eichhörnchen namens Goethe Zertifikat A2 Schreiben einschüchtern.

Denn am Ende des Tages ist es nur eine Prüfung. Und Prüfungen sind dazu da, bestanden zu werden. Also, viel Glück! Und vergesst nicht, zu lachen! Auch wenn ihr gerade über deutsche Verben verzweifelt.
P.S.: Wenn ihr Herrn Müller von der Autovermietung trefft, grüßt ihn von mir. Und fragt ihn, ob er auch so viel Spaß mit dem A2 Schreiben hatte. Ich bin gespannt auf seine Antwort.
Viel Erfolg!
