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George Orwell Die Farm Der Tiere


George Orwell Die Farm Der Tiere

Hey! Hast du jemals von Farm der Tiere gehört? Ist ein Buch von George Orwell. Ja, der Orwell von 1984. Aber keine Panik, Farm der Tiere ist viel kürzer. Und viel tierischer. Im wahrsten Sinne des Wortes!

Eine Farm voller Revolutionäre

Stell dir vor: Eine ganz normale Farm. Aber die Tiere sind es leid, von Mr. Jones, dem Bauern, ausgenommen zu werden. Klar, oder? Essen geklaut, Arbeit für lau… da platzt einem schon mal der Kragen. Und was passiert? Sie putschen! Eine tierische Revolution bricht aus!

Old Major, ein preisgekrönter Eber (also ein Schwein!), hält eine flammende Rede. Er inspiriert die Tiere zu Rebellion. Er ist quasi der Che Guevara der Farm. Nur halt ein Schwein. Leider stirbt Old Major kurz danach. Aber sein Traum von einem tierischen Paradies lebt weiter!

Die sieben Gebote (und wie sie verschwinden)

Nach dem erfolgreichen Aufstand schreiben die Tiere sieben Gebote auf die Scheunenwand. Klingt heilig, oder? "Alle Tiere sind gleich." "Kein Tier soll Alkohol trinken." "Kein Tier soll im Bett schlafen." Du ahnst es schon, oder? Es dauert nicht lange, bis diese Gebote ein bisschen… abgeändert werden. "Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher." Oops! Da hat wohl jemand mit dem Pinsel nachgeholfen. Sehr subtil, sehr lustig, aber auch ziemlich unheimlich, findest du nicht?

Die Schweine, allen voran Napoleon (auch ein Eber!), übernehmen die Führung. Napoleon ist… sagen wir mal… kein netter Kerl. Er ist der ultimative Diktator in spe. Er manipuliert, er lügt, er unterdrückt. Und die anderen Tiere? Die glauben ihm alles. Oder zumindest die meisten. Sie sind einfach zu naiv, zu dumm oder zu eingeschüchtert, um zu widersprechen. Autsch!

george orwell farm der tiere - ZVAB
george orwell farm der tiere - ZVAB

Von Schweinen und Windmühlen

Ein weiteres wichtiges Element ist die Windmühle. Snowball, ein anderes Schwein, hat die Idee. Er will die Farm modernisieren und den Tieren das Leben erleichtern. Aber Napoleon ist dagegen. Er will die ganze Macht für sich. Was passiert? Napoleon hetzt seine Dressurhunde (die er von klein auf aufgezogen hat) auf Snowball. Snowball wird verjagt. Und die Windmühle? Die wird natürlich trotzdem gebaut. Nur halt unter Napoleons Führung. Und sie stürzt immer wieder ein. Symbolträchtig, oder?

Die ganze Geschichte ist eine satirische Allegorie auf die Russische Revolution und den Stalinismus. Orwell nimmt die Idee des Kommunismus und zeigt, wie sie in einer totalitären Diktatur enden kann. Aber keine Sorge, das Buch ist trotzdem witzig. Schwarzer Humor, aber Humor.

Warum ist das Buch so cool?

Weil es so einfach und doch so tiefgründig ist. Du musst kein Politikwissenschaftler sein, um die Botschaft zu verstehen. Es geht um Macht, Korruption, Manipulation und die Gefahren des blinden Gehorsams. Und das alles verpackt in einer Geschichte über sprechende Tiere. Genial, oder?

George Orwell: George Orwell, Die großen Werke. Farm der Tiere, 1984
George Orwell: George Orwell, Die großen Werke. Farm der Tiere, 1984

Außerdem ist es verdammt gut geschrieben. Orwell hatte einfach ein Händchen für klare, prägnante Sätze. Jedes Wort sitzt. Kein unnötiger Schnickschnack. Einfach eine packende Geschichte, die dich zum Nachdenken anregt. Und zum Lachen. Und vielleicht auch zum Weinen. Je nachdem, wie empfindlich du bist.

Mehr als nur ein Kinderbuch (obwohl es auch als solches gelesen werden kann)

Farm der Tiere ist kein Kinderbuch. Obwohl viele es als solches lesen. Aber es ist viel mehr als das. Es ist eine Warnung. Eine Mahnung. Ein Aufruf zur Wachsamkeit. Es zeigt uns, wie schnell Ideale verraten werden können. Und wie wichtig es ist, kritisch zu denken und sich nicht von Propaganda blenden zu lassen. Klingt anstrengend? Ist es vielleicht auch. Aber es lohnt sich.

«Farm der Tiere» nach George Orwell - magazin+ - abl.ch
«Farm der Tiere» nach George Orwell - magazin+ - abl.ch

Die Tiere auf der Farm sind Archetypen. Sie repräsentieren verschiedene Menschentypen. Der Boxer, das treue und fleißige Arbeitspferd, das immer nur "Ich will noch härter arbeiten" sagt. Die Mollie, die eitle Stute, die sich mehr für Zucker und bunte Bänder interessiert als für die Revolution. Der Benjamin, der zynische Esel, der alles durchschaut, aber nichts dagegen unternimmt. Erkennst du dich oder andere wieder?

Und das Ende? Das ist… sagen wir mal… ziemlich düster. Die Schweine haben sich so sehr den Menschen angepasst, dass man sie nicht mehr unterscheiden kann. Sie gehen auf zwei Beinen, tragen Kleidung und spielen Karten mit den Nachbarbauern. Die Revolution ist gescheitert. Die Tiere sind schlimmer dran als vorher. Autsch! Aber hey, wenigstens haben wir was gelernt, oder? Oder auch nicht… 😉

Also, lies Farm der Tiere! Es ist kurz, knackig und verdammt gut. Und es wird dir garantiert Stoff zum Nachdenken geben. Versprochen!

[Rezension] George Orwell - Die Farm der Tiere Farm der Tiere Ein Märchen von Orwell, George: Gut (1990) 1. Auflage Orwell 70 Jahre Farm der Tiere: Neuverfilmung & Hörspiel | Kulturmagazin

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