Frittieren Mit Fett Oder öl

Ach du liebes bisschen, jetzt geht's ans Eingemachte! Genauer gesagt: ans Frittierte! Denn lasst uns ehrlich sein, gibt es etwas Befriedigenderes, als in goldbrauner Perfektion schwimmende Köstlichkeiten zu verspeisen? Ich glaube nicht!
Die Gretchenfrage: Fett oder Öl?
Die Frage aller Fragen, wenn es um die glorreiche Kunst des Frittierens geht: Fett oder Öl? Das ist wie die Beatles gegen die Stones! (Obwohl... Beatles sind schon ziemlich cool, muss ich zugeben). Aber Spaß beiseite, die Wahl zwischen Fett und Öl ist entscheidend für das Endresultat. Und natürlich für den Spaßfaktor!
Fett: Der Traditionelle Kumpel
Fett, das gute alte Frittierfett, erinnert an Omas Küche, an Jahrmärkte und an unbeschwerte Kindheitstage. Es ist der Inbegriff von "So hat es früher geschmeckt!". Denkt an die Pommes, die ihr als Kind auf dem Rummelplatz gegessen habt! Waren die nicht einfach...magisch? Ein bisschen wie Einhörner auf einem Regenbogen? Wahrscheinlich wurde das in irgendeiner Form von tierischem oder pflanzlichem Fett frittiert. Fett verleiht den Speisen oft einen kräftigeren, "rustikaleren" Geschmack. Es ist wie der kernige Typ, der am Lagerfeuer Gitarre spielt und Lagerfeuergeschichten erzählt. Herzhaft, ehrlich und ein bisschen...oldschool. Ob Schweineschmalz, Rindertalg oder Pflanzenfett - die Auswahl ist groß. Nur Mut zum Fett!
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Öl: Der Moderne Schönling
Öl hingegen, ist der moderne Schönling in der Frittier-Szene. Leicht, elegant und mit einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen. Es gibt so viele Öle! Sonnenblumenöl, Rapsöl, Erdnussöl, Olivenöl (wobei Olivenöl zum Frittieren Geschmackssache ist – kann etwas bitter werden). Öl ist wie der coole DJ, der die neuesten Hits auflegt und alle zum Tanzen bringt. Es ist vielseitig einsetzbar und passt zu fast allem. Und ganz wichtig: Es ist oft etwas neutraler im Geschmack als Fett, wodurch die Aromen der frittierten Speisen besser zur Geltung kommen. Stellt euch vor, ihr frittiert zarte Garnelen in leichtem Sonnenblumenöl. Ein Gedicht!
Worauf kommt es an?
Aber was macht denn nun ein gutes Frittierfett oder -öl aus? Ganz einfach: Der Rauchpunkt! Das ist die Temperatur, bei der das Fett oder Öl anfängt zu rauchen und ungesunde Stoffe freizusetzen. Und das wollen wir ja nun wirklich nicht! Also, achtet darauf, dass euer Fett oder Öl einen hohen Rauchpunkt hat. Sonnenblumenöl und raffiniertes Rapsöl sind da oft eine gute Wahl.

Außerdem ist es wichtig, dass das Fett oder Öl geschmacksneutral ist, zumindest wenn ihr den Eigengeschmack der Speisen nicht überdecken wollt. Es sei denn, ihr wollt Pommes mit Olivenöl-Aroma – das ist natürlich eure Entscheidung! Ich würde eher zum neutralen Öl greifen, damit ich am Ende den Geschmack von Kartoffel habe und nicht eine Olivenplantage im Mund.
Frittieren ist Liebe!
Egal, ob ihr euch nun für Fett oder Öl entscheidet, das Wichtigste ist: Habt Spaß dabei! Frittieren ist mehr als nur Kochen, es ist ein Erlebnis! Es ist das Knistern des Öls, der Duft von frisch Frittiertem und das Glücksgefühl, wenn man in eine knusprige, goldbraune Köstlichkeit beißt. Es ist fast wie eine Therapie. Oder zumindest eine sehr leckere Ablenkung vom Alltag.

Also, ran an die Friteuse! Oder an den Topf, wenn ihr es lieber klassisch mögt. Und vergesst nicht: Weniger ist mehr... meistens! Aber beim Frittieren darf es ruhig mal etwas mehr sein. Mehr Geschmack, mehr Knusprigkeit, mehr Spaß! Lasst es krachen!
P.S.: Und keine Sorge, wenn mal etwas daneben geht. Selbst die besten Köche haben schon mal eine Küchenkatastrophe erlebt. Hauptsache, ihr habt gelacht und etwas gelernt! Und im Zweifelsfall gibt es ja noch den Lieferservice... aber pssst!
