Französische Zahlen Von 1 1000

Bonjour, mes amis! Habt ihr jemals davon geträumt, fließend Französisch zu sprechen, im schicken Café zu sitzen und lässig "Deux cafés, s'il vous plaît!" zu sagen? Fantastique! Aber bevor ihr eure innere Brigitte Bardot entfesselt, müssen wir uns den Zahlen stellen. Ja, die berühmt-berüchtigten französischen Zahlen. Keine Sorge, es ist nicht so schlimm, wie alle sagen. Wir machen das zusammen, Schritt für Schritt, vom einfachen "Un" bis zum beeindruckenden "Mille"! Versprochen, am Ende dieses Artikels werdet ihr euch fühlen, als hättet ihr einen Marathon (oder zumindest einen 5-Kilometer-Lauf) durch das Zahlenland absolviert!
Die Basics: 1 bis 20
Los geht's mit den Grundlagen. 1 bis 10 sind noch relativ zahm. Wiederholt mir nach:
- 1: Un
- 2: Deux
- 3: Trois
- 4: Quatre
- 5: Cinq
- 6: Six
- 7: Sept
- 8: Huit
- 9: Neuf
- 10: Dix
Super! Ihr seid ja schon fast fertig! Na gut, ein bisschen was kommt noch. Von 11 bis 16 wird's dann etwas... nun ja, speziell:
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- 11: Onze
- 12: Douze
- 13: Treize
- 14: Quatorze
- 15: Quinze
- 16: Seize
Merkt euch das gut! Und dann, oh là là, dann kommen die Zahlen 17 bis 19. Hier beginnt der französische Zahlen-Tango. Sie sind nämlich Kombinationen: "Dix-sept" (zehn-sieben), "Dix-huit" (zehn-acht) und "Dix-neuf" (zehn-neun). Logisch, oder? Naja, fast.
- 17: Dix-sept
- 18: Dix-huit
- 19: Dix-neuf
Und zum Schluss die 20: Vingt. Geschafft! Ihr habt die ersten 20 gemeistert. Feiert das mit einem Croissant!

Die Zehner: Bis 60 ist alles noch entspannt
Weiter geht's mit den Zehnern. Auch hier gibt es ein paar Besonderheiten, aber im Großen und Ganzen ist es machbar:
- 20: Vingt
- 30: Trente
- 40: Quarante
- 50: Cinquante
- 60: Soixante
Und jetzt das Spiel: Um zum Beispiel 21 zu sagen, kombiniert ihr einfach "Vingt" und "Un": "Vingt et un". Das "et" bedeutet "und". Bei 32 sagt ihr "Trente-deux", bei 45 "Quarante-cinq" und so weiter. Alles klar soweit?
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Ab 70 wird's… Französisch
Jetzt kommt der Knackpunkt. Ab 70 wird es… sagen wir mal… kreativ. Denn 70 ist nicht "Septante" (wie man vielleicht erwarten würde), sondern "Soixante-dix" (sechzig-zehn)! Ja, richtig gehört. Und 71 ist dann "Soixante et onze" (sechzig und elf). 72 ist "Soixante-douze" (sechzig-zwölf), und so weiter, bis 79 "Soixante-dix-neuf" (sechzig-zehn-neun) ist. Ich weiß, ich weiß… tief durchatmen!
80 ist "Quatre-vingts" (vier-zwanzig). Ja, die Franzosen rechnen gerne um die Ecke. Und 81 ist "Quatre-vingt-un" (vier-zwanzig-eins). 82 ist "Quatre-vingt-deux" und so weiter bis 89 "Quatre-vingt-neuf".
Und schließlich 90: "Quatre-vingt-dix" (vier-zwanzig-zehn)! 91 ist "Quatre-vingt-onze" (vier-zwanzig-elf), und so weiter bis 99 "Quatre-vingt-dix-neuf" (vier-zwanzig-zehn-neun). Seht es positiv: Ihr bekommt quasi eine kleine Mathe-Übung gratis dazu!

100 bis 1000: Endspurt!
Endlich! Die letzten Meter! 100 ist "Cent". 200 ist "Deux cents", 300 "Trois cents" und so weiter. Achtung: Wenn "Cent" von einer Zahl gefolgt wird, bekommt es im Allgemeinen kein "s" am Ende. Aber wenn es alleine steht oder von "quatre-vingts" gefolgt wird, dann schon! Also "Quatre-vingts" (80) aber "Quatre-vingt-dix" (90).
Um zum Beispiel 125 zu sagen, sagt ihr "Cent vingt-cinq". 342 ist "Trois cent quarante-deux". Und so weiter.

Und schließlich 1000: "Mille"! Das ist relativ einfach, oder? 2000 ist "Deux mille", 5000 "Cinq mille" und so weiter.
Und um das Ganze abzurunden: 1984 ist "Mille neuf cent quatre-vingt-quatre". Klingt doch schon fast elegant, oder? Fast wie ein Sartre-Zitat!
Ein paar abschließende Worte der Ermutigung
Ja, die französischen Zahlen sind etwas gewöhnungsbedürftig. Aber mit ein bisschen Übung und Geduld werdet ihr sie meistern. Stellt euch vor, wie ihr im Louvre steht und eure Tickets kauft: "Deux billets, s'il vous plaît!" Oder wie ihr auf dem Eiffelturm steht und sagt: "C'est mille fois magnifique!" (Es ist tausendmal großartig!). Der Schlüssel zum Erfolg ist: üben, üben, üben! Und vergesst nicht, euch zwischendurch mit einem Pain au Chocolat zu belohnen. Bon courage!
