Fitbit Alta Hr Zählt Zu Viele Schritte

Meine Oma Erna, Gott hab sie selig, war ja schon immer eine Aktive. Aber seit sie ihren Fitbit Alta HR hat, ist sie der reinste Duracell-Hase! Anfangs war die ganze Familie begeistert. Endlich mal eine Technik, die sie versteht und die sie motiviert. 10.000 Schritte am Tag, das war ihr neues Mantra.
Dann fing es an, komisch zu werden. Oma Erna prahlte mit 20.000 Schritten, 25.000 Schritten! Wir dachten erst, sie übertreibt ein bisschen, wie Omas das eben so tun. Aber dann zeigte sie uns stolz ihr Fitbit-Display. Und tatsächlich, da stand es schwarz auf weiß: 27.345 Schritte. An einem Dienstag, an dem sie eigentlich den ganzen Tag Karten gespielt hatte.
Das große Schritt-Rätsel
Wir begannen, uns zu wundern. War Oma Erna heimlich zur Marathonläuferin mutiert? Hatte sie eine geheime Affäre mit dem Postboten, die lange Spaziergänge beinhaltete? Die Wahrheit war, wie so oft im Leben, viel banaler… und urkomischer.
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Meine Schwester Anna, die IT-Expertin der Familie, nahm sich des Falls an. Sie untersuchte Omas Fitbit genauer. Nach einigem Hin und Her, fand sie die Ursache: Oma Erna trug ihr Fitbit am Handgelenk der Hand, mit der sie beim Stricken die Nadeln schwang. Und offenbar interpretierte das kleine Ding jede Nadelbewegung als Schritt!
Stellen Sie sich das vor! Oma Erna, die fleißig einen neuen Pullover für ihren Kater Minka strickt, während ihr Fitbit fröhlich Schritte zählt. Strick-Marathon statt Spaziergang im Park! Der Fitbit Alta HR hatte Oma Ernas Handarbeit in einen Leistungssport verwandelt. Wir mussten alle so lachen.

"Ich bin also eine Strick-Athletin!", rief Oma Erna, sichtlich amüsiert. "Wer hätte das gedacht?"
Natürlich half Anna Oma Erna, das Problem zu lösen. Sie erklärte ihr, wie sie das Fitbit-Armband am anderen Arm tragen oder die Empfindlichkeit des Schrittzählers anpassen konnte. Aber die Geschichte von der strickenden Oma-Marathonläuferin, die blieb uns erhalten.
Mehr als nur Schritte
Und wissen Sie was? Am Ende war es gar nicht so schlimm, dass das Fitbit ein paar Schritte zu viel zählte. Denn was wirklich zählt, ist ja nicht die reine Zahl, sondern die Motivation und die Freude an der Bewegung. Oma Erna war durch ihr Fitbit aktiver und vitaler geworden. Sie ging öfter spazieren, selbst wenn es nur um den Block war. Sie fühlte sich einfach besser.

Und mal ehrlich, ein bisschen Schummeln ist doch erlaubt, oder? Besonders, wenn es so herzerwärmend und unabsichtlich passiert. Seitdem nennen wir Oma Ernas Fitbit liebevoll ihren "Strick-o-meter".
Die Moral von der Geschichte? Technik ist toll, aber man sollte sie nicht zu ernst nehmen. Manchmal liefert sie einem einfach nur gute Geschichten und Anlass zum Lachen. Und manchmal macht sie aus einer ganz normalen Oma eben eine Strick-Marathonläuferin.
Ich glaube, Oma Erna würde sich freuen, wenn sie wüsste, dass ihre kleine "Schritt-Lüge" so viele Menschen zum Schmunzeln bringt. Denn am Ende des Tages geht es doch darum, das Leben zu genießen – ob mit 10.000 Schritten oder 27.000 "Strick-Schritten". Und vielleicht sollte ich mir selbst auch mal ein Fitbit zulegen… nur um zu sehen, welche komischen Dinge es bei mir zählt.
