Finding Eigenvalues And Eigenvectors

Na, Kaffee schon intus? Lass uns über Eigenwerte und Eigenvektoren quatschen. Klingt erstmal total abgehoben, oder? Aber keine Sorge, ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie's aussieht. Versprochen!
Stell dir vor, du hast eine Matrix (puh, schon wieder so ein Wort!). Eine Matrix ist im Grunde nur eine Tabelle mit Zahlen. Und diese Matrix, die kann irgendwas mit einem Vektor anstellen. Also, einen Vektor "transformieren". Verbiegen, drehen, stauchen... you name it!
Aber was, wenn es Vektoren gibt, die sich nicht verbiegen, verdrehen oder sonst irgendwie verändern? Sondern nur gestreckt oder gestaucht werden? Genau das sind die Eigenvektoren! Und der Faktor, um den sie gestreckt oder gestaucht werden, ist der Eigenwert.
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Also, kurz gesagt: Eigenvektor -> bleibt Richtung erhalten. Eigenwert -> gibt an, wie stark die Stauchung/Streckung ist. Einfach, oder? Naja, fast...
Wie findet man diese mysteriösen Eigenwerte?
Okay, jetzt wird's ein bisschen tricky, aber bleib dran! Stell dir vor, du hast deine Matrix A. Und du suchst einen Vektor v (unser Eigenvektor) und eine Zahl λ (Lambda, unser Eigenwert), so dass gilt:
Av = λv

Uff. Sieht kompliziert aus, ich weiß. Aber keine Panik! Das können wir umformen. Wir wollen nämlich alles auf eine Seite bringen, damit auf der anderen Seite Null steht. Und dafür brauchen wir die Einheitsmatrix I. Die Einheitsmatrix ist wie die "1" für Matrizen. Multiplizierst du eine Matrix mit der Einheitsmatrix, ändert sich nichts.
Also: Av = λIv
Und jetzt alles rüber: (A - λI)v = 0

Super! Jetzt kommt der Clou: Damit das Ganze nicht nur für den Nullvektor funktioniert (denn der ist ja total langweilig), muss die Determinante von (A - λI) gleich Null sein!
Determinante? Jaja, ich weiß, noch so ein Begriff. Aber glaub mir, du musst sie nicht unbedingt selbst berechnen. Es gibt Computerprogramme und Taschenrechner dafür. Die Determinante ist einfach eine Zahl, die man einer quadratischen Matrix zuordnen kann.
Also, wir setzen die Determinante von (A - λI) gleich Null und lösen nach λ auf. Das Ergebnis sind unsere Eigenwerte!

Und was machen wir mit denen? Gute Frage! Die brauchen wir, um die Eigenvektoren zu finden. Na, klingelt's?
Und die Eigenvektoren?
Jetzt, wo wir unsere Eigenwerte haben, ist der Rest fast ein Kinderspiel. Wir setzen jeden Eigenwert einzeln in die Gleichung (A - λI)v = 0 ein. Für jeden Eigenwert bekommen wir dann ein Gleichungssystem.
Dieses Gleichungssystem lösen wir, um den dazugehörigen Eigenvektor zu finden. Wichtig: Der Eigenvektor ist nicht eindeutig! Denn wenn v ein Eigenvektor ist, dann ist jedes Vielfache von v auch ein Eigenvektor. Denk dran: Der Eigenvektor gibt die Richtung an, nicht die Länge.

Also, lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben für jeden Eigenwert einen (oder mehrere) zugehörige Eigenvektoren gefunden. Ta-daaa!
Klar soweit? Wenn nicht, kein Problem! Das Ganze ist schon ein bisschen Hirnakrobatik. Aber mit ein bisschen Übung kriegst du das hin. Und denk dran: Es gibt jede Menge Online-Rechner, die dir dabei helfen können.
Und wozu das Ganze? Eigenwerte und Eigenvektoren sind super nützlich! Sie werden in der Physik, der Informatik, der Ingenieurwissenschaft und sogar in der Wirtschaft verwendet. Denk an Bilderkennung, Schwingungsanalyse, Google's PageRank-Algorithmus... die Liste ist endlos! Echt jetzt!
Also, Kopf hoch und viel Spaß beim Eigenwert-Eigenvektor-Finden! Du schaffst das schon. Und wenn nicht, dann trink einfach noch 'nen Kaffee mit mir! ;)
