Fallada Hans Kleiner Mann Was Nun

Na, du Leseratte! Hast du schon mal von Hans Fallada gehört? Und noch wichtiger: Hast du "Kleiner Mann – was nun?" gelesen? Wenn nicht, dann schnapp dir 'nen Tee (oder 'nen Glühwein, je nachdem, wie herbstlich dir zumute ist), mach's dir gemütlich und lass mich dir von diesem wirklich, wirklich lesenswerten Buch erzählen. Keine Angst, wird nicht trocken – versprochen!
Also, "Kleiner Mann – was nun?" ist ein Roman von Fallada aus dem Jahr 1932. Ja, 1932! Das ist schon 'ne Weile her, gell? Aber die Geschichte ist so zeitlos, dass sie dich auch heute noch packt. Stell dir vor, Deutschland in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Alles ist irgendwie doof, Jobs sind rar und die Leute haben Existenzängste. Klingt irgendwie bekannt, oder?
Im Mittelpunkt stehen Johannes Pinneberg, ein junger Angestellter (unser "kleiner Mann") und seine Freundin Lämmchen. Sie sind verliebt, verlobt und… oh Schreck… Lämmchen ist schwanger! Herzlichen Glückwunsch! Aber natürlich auch: Oh je!
Must Read
Die Liebe und das liebe Geld (oder eben nicht!)
Pinneberg versucht alles, um seine kleine Familie durchzubringen. Er ist ein guter Kerl, ehrlich und fleißig. Aber das Schicksal (oder eher die Wirtschaftslage) spielt ihm übel mit. Er verliert seinen Job, findet einen neuen, verliert den wieder… Ein Teufelskreis, der dich beim Lesen echt mitnimmt. Du willst Pinneberg einfach nur in den Arm nehmen und sagen: "Alles wird gut!" (Aber spoiler alert: Wird es das wirklich? dramatische Musik).
Die Beziehung zwischen Pinneberg und Lämmchen ist das Herzstück des Romans. Sie lieben sich wirklich, auch wenn das Leben ihnen Steine in den Weg legt. Lämmchen ist eine starke Frau, die ihren Pinneberg immer unterstützt. Sie ist quasi der Fels in der Brandung, während Pinneberg eher so… der Kieselstein im Wind ist (nicht böse gemeint, Pinneberg!). Ihre Dialoge sind oft witzig und herzerwärmend, selbst in den schwierigsten Situationen. Das ist Falladas Talent: Er kann Tragik und Komik perfekt miteinander verbinden.

Und die Nebenfiguren! Herrlich! Da gibt es zum Beispiel Jachmann, Pinnebergs Freund und Kollege, ein ziemlich schräger Vogel mit zweifelhaften Geschäftsideen. Oder die Vermieterin, Frau Kleinholz, die immer irgendwelche Intrigen spinnt. Fallada zeichnet seine Figuren so lebendig, dass du das Gefühl hast, du kennst sie persönlich. Und wahrscheinlich kennst du auch ein paar von ihnen aus deinem eigenen Leben, oder? (Nicht verraten!)
Falladas Schreibstil: Einfach, aber genial
Falladas Schreibstil ist unglaublich direkt und ehrlich. Er schreibt so, wie die Leute damals gesprochen haben. Keine komplizierten Schachtelsätze, keine hochgestochenen Formulierungen. Einfach, aber mit viel Gefühl. Das macht "Kleiner Mann – was nun?" so zugänglich und authentisch. Du fühlst dich sofort in die Zeit zurückversetzt und kannst dich gut in die Situation der Figuren hineinversetzen. Das Buch ist quasi wie ein Fenster in die Vergangenheit, nur ohne Staub und Spinnweben.

Trotz der schweren Thematik ist "Kleiner Mann – was nun?" kein deprimierendes Buch. Es ist eine Geschichte über Liebe, Hoffnung und den Überlebenswillen in schwierigen Zeiten. Es zeigt, dass selbst wenn alles den Bach runtergeht, man nicht den Mut verlieren darf. Und dass man mit der richtigen Person an seiner Seite fast alles schaffen kann. Fast!
Also, was nun? (Kleiner Mann!)
Wenn du jetzt noch nicht überzeugt bist, "Kleiner Mann – was nun?" zu lesen, dann weiß ich auch nicht! Es ist ein Klassiker der deutschen Literatur, der dich zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken bringt. Es ist ein Buch, das dich nicht kalt lässt und das du so schnell nicht vergessen wirst. Und hey, vielleicht erkennst du ja sogar ein bisschen von dir selbst in Pinneberg oder Lämmchen wieder. (Nicht, dass du gerade deinen Job verloren hast… oder?)

Und falls du dich jetzt fragst: "Wird denn nun alles gut für Pinneberg und Lämmchen?", dann kann ich dir nur sagen: Lies das Buch! Das Ende ist… naja… sagen wir mal, es lässt Raum für Interpretationen. Aber eins ist sicher: Es ist ein Ende, das im Gedächtnis bleibt. Und das ist ja schließlich das, was ein gutes Buch ausmacht, oder?
Also, los geht's! Ab in die Buchhandlung (oder in die Online-Buchhandlung, ganz wie du magst) und "Kleiner Mann – was nun?" besorgen. Du wirst es nicht bereuen. Versprochen! Und wenn doch, dann… äh… tja… dann habe ich halt gelogen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du das Buch lieben wirst!
Und denk dran: Egal wie klein du dich manchmal fühlst, vergiss nie, dass du stark bist. So wie Pinneberg und Lämmchen. (Okay, vielleicht nicht ganz so stark wie Lämmchen, aber immerhin!). Kopf hoch, Brust raus und ab ins nächste Abenteuer!
