Etoricoxib Micro Labs 90 Mg Nebenwirkungen

Etoricoxib Micro Labs 90 mg ist ein nicht-steroidales Antirheumatikum (NSAR) aus der Gruppe der COX-2-Selektiven Inhibitoren. Es wird zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. Wie alle Medikamente kann auch Etoricoxib Nebenwirkungen verursachen. Es ist wichtig, sich dieser potenziellen Nebenwirkungen bewusst zu sein und mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen, wenn Sie Bedenken haben.
Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten)
Häufige Nebenwirkungen sind solche, die relativ oft vorkommen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Etoricoxib Micro Labs 90 mg gehören:
- Magenschmerzen: Dies kann sich als Unwohlsein, Brennen oder Schmerzen im Oberbauch äußern.
- Sodbrennen: Ein brennendes Gefühl in der Brust, das oft durch das Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre verursacht wird.
- Übelkeit: Ein Gefühl des Unbehagens im Magen, oft begleitet von dem Drang, sich zu übergeben.
- Durchfall: Häufige, wässrige Stuhlgänge.
- Blähungen: Ein Gefühl von Völlegefühl und Druck im Bauchraum.
- Verdauungsstörungen: Ein allgemeiner Begriff für verschiedene Beschwerden im Zusammenhang mit der Verdauung.
- Kopfschmerzen: Schmerzen im Kopfbereich.
- Schwindel: Ein Gefühl, sich zu drehen oder unsicher zu sein.
- Grippeähnliche Symptome: Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Müdigkeit.
- Erhöhter Blutdruck: Eine Erhöhung des Blutdrucks über den Normalwert. Es ist wichtig, den Blutdruck regelmäßig zu überwachen, besonders zu Beginn der Behandlung.
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten)
Gelegentliche Nebenwirkungen sind weniger häufig, aber dennoch wichtig zu beachten. Dazu gehören:
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- Appetitveränderungen: Sowohl Appetitsteigerung als auch -verlust sind möglich.
- Gewichtszunahme: Eine Zunahme des Körpergewichts.
- Schlafstörungen: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen.
- Depressionen: Gefühle der Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und des Interessesverlusts.
- Konzentrationsschwierigkeiten: Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder aufmerksam zu bleiben.
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl: Ein unangenehmes Gefühl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit in den Extremitäten.
- Geschmacksveränderungen: Veränderungen im Geschmacksempfinden.
- Verschwommenes Sehen: Schwierigkeiten, klar zu sehen.
- Ohrensausen (Tinnitus): Ein Klingeln, Summen oder Rauschen in den Ohren.
- Herzklopfen: Ein spürbar schneller, starker oder unregelmäßiger Herzschlag.
- Herzinsuffizienz: Eine Erkrankung, bei der das Herz nicht in der Lage ist, ausreichend Blut zu pumpen, um den Bedarf des Körpers zu decken.
- Schwellungen: Schwellungen der Knöchel, Füße oder Beine aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme).
- Husten: Ein reflexartiges Ausstoßen von Luft aus der Lunge.
- Kurzatmigkeit: Schwierigkeiten beim Atmen oder ein Gefühl der Atemnot.
- Mundgeschwüre: Schmerzhafte Wunden im Mund.
- Hautausschlag: Eine Rötung, Juckreiz oder andere Veränderungen der Haut.
- Juckreiz: Ein unangenehmes Gefühl auf der Haut, das zum Kratzen anregt.
- Erhöhte Leberwerte: Eine Erhöhung der Leberenzymwerte im Blut, die auf eine Leberfunktionsstörung hinweisen kann.
- Nierenprobleme: Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen
Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen sind solche, die nur sehr selten auftreten. Obwohl die Wahrscheinlichkeit gering ist, ist es wichtig, sich auch dieser potenziellen Risiken bewusst zu sein.
- Schwere allergische Reaktionen: Diese können sich als Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder des Halses, Atembeschwerden oder Schwindel äußern. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden!
- Magengeschwüre oder -blutungen: Diese können zu Magenschmerzen, schwarzem Stuhl oder Erbrechen von Blut führen.
- Leberversagen: Eine schwere Beeinträchtigung der Leberfunktion.
- Schwere Hautreaktionen: Seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom oder die toxisch epidermale Nekrolyse.
- Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall: NSAR, insbesondere in hohen Dosen und bei längerer Anwendung, können das Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse erhöhen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit vorbestehenden Herzerkrankungen oder Risikofaktoren.
Wichtige Hinweise
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über alle Medikamente, die Sie einnehmen, einschließlich rezeptfreier Medikamente und pflanzlicher Präparate.
- Etoricoxib kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, wie z.B. blutverdünnenden Medikamenten, Diuretika und bestimmten Antidepressiva.
- Etoricoxib sollte nicht von Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Etoricoxib oder andere NSAR eingenommen werden.
- Etoricoxib ist während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
- Beenden Sie die Einnahme von Etoricoxib und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie schwere Nebenwirkungen bemerken, wie z.B. Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder des Halses, starke Magenschmerzen oder schwarzer Stuhl.
- Dieses Informationsblatt ersetzt nicht das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich Etoricoxib Micro Labs 90 mg haben.
Die hier bereitgestellten Informationen dienen lediglich der Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie eine Behandlung beginnen oder ändern.
