Englische Wörter In Der Deutschen Sprache

Manchmal, wenn ich mit Freunden quatsche, erwische ich mich dabei, wie ich Dinge sage wie: "Das ist voll der Sale!" oder "Check mal meine neue App!" Und dann denke ich: Warte mal, rede ich überhaupt noch Deutsch?
Wir Deutschen lieben es ja, uns Wörter aus dem Englischen zu schnappen. Das ist wie ein kleiner, unauffälliger Diebstahl, der aber irgendwie allen Spaß macht. Und es ist auch nichts Neues! Schon vor Jahrhunderten haben wir Wörter aus anderen Sprachen adaptiert. Nur dass es jetzt halt vor allem Englisch ist. Aber warum eigentlich?
Warum lieben wir Anglizismen so?
Vielleicht, weil Englisch so cool und modern klingt? Stellen Sie sich vor, Sie sagen: "Ich habe ein Meeting." Klingt ganz normal, oder? Aber wenn Sie sagen: "Ich habe ein Meeting," klingt das plötzlich viel wichtiger und internationaler! Es ist, als ob wir uns mit diesen Wörtern einen Hauch von globalem Flair in unser Leben holen.
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Oder vielleicht ist es einfach Faulheit. Manchmal gibt es einfach kein perfekt passendes deutsches Wort. "Cool" zum Beispiel. Klar, wir können "kühl" oder "toll" sagen, aber irgendwie trifft "cool" einfach besser den Nagel auf den Kopf, oder?
Aber egal warum, es ist ein Fakt: Anglizismen sind überall. Vom Smartphone in unserer Tasche über den Computer auf unserem Schreibtisch bis hin zur Show im Fernsehen – Englisch ist ein fester Bestandteil unseres Sprachalltags geworden.

Von "Computer" bis "Handy": Eine kleine Zeitreise
Denken Sie mal darüber nach: Einige Anglizismen sind schon so lange in unserem Wortschatz, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, dass sie ursprünglich mal fremd waren. "Computer" zum Beispiel. Wer denkt da noch an die englische Herkunft? Oder "Handy"! Das Wort ist so deutsch, dass es im Englischen gar nicht existiert! Englische Muttersprachler nennen das Ding "mobile phone" oder einfach nur "phone". Wir haben das Wort einfach erfunden und es ist superdeutsch geworden!
Es gibt auch lustige Beispiele, wo wir englische Wörter falsch verstehen und sie dann auf unsere eigene, kreative Art und Weise verwenden. Ein klassisches Beispiel ist der "Beamer". Im Englischen sagt man dazu "projector". Aber irgendwie hat sich "Beamer" bei uns durchgesetzt. Und warum? Keine Ahnung! Klingt halt irgendwie cool.

Nicht jeder mag den "Denglisch"
Natürlich gibt es auch Leute, die den ganzen Anglizismen-Kram nicht so toll finden. Sie befürchten, dass unsere schöne deutsche Sprache dadurch verunstaltet wird. Und da ist auch was dran. Manchmal klingt es einfach albern, wenn man jedes zweite Wort auf Englisch sagt. Aber ich denke, die meisten von uns finden einen guten Mittelweg.
Wichtig ist, dass wir uns bewusst sind, was wir tun. Dass wir nicht einfach blindlings jedes englische Wort übernehmen, sondern darüber nachdenken, ob es wirklich notwendig ist. Und dass wir unsere eigene Sprache wertschätzen und pflegen.

Ein bisschen Spaß muss sein
Aber ganz ehrlich? Ich finde Anglizismen oft auch einfach lustig. Es ist wie ein kleines Spiel, das wir mit der Sprache spielen. Und solange wir dabei nicht den Humor verlieren, ist doch alles in Ordnung.
Ich meine, wann haben Sie das letzte Mal jemanden sagen hören: "Das ist voll der shitstorm!"? Zugegeben, das klingt vielleicht nicht besonders elegant, aber es ist doch irgendwie treffend, oder? Und es bringt einen zum Schmunzeln.

Also, lasst uns weiterhin Spaß mit der Sprache haben. Lasst uns neue Wörter ausprobieren und alte Wörter neu entdecken. Lasst uns "cool" sagen, wenn wir etwas cool finden, und "toll", wenn wir etwas toll finden. Und lasst uns einfach so reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Hauptsache, wir verstehen uns und haben Spaß dabei!
Denn am Ende des Tages ist Sprache ja schließlich dazu da, um uns zu verbinden. Und wenn Anglizismen dabei helfen, dann ist das doch awesome, oder?
Und jetzt muss ich los, ich habe noch ein Date! Bis bald!
