Einen An Der Waffel Haben

Mal ehrlich, wer hat's nicht?
Einen an der Waffel haben. Wer kennt das nicht? Sagt man so flapsig. Heißt so viel wie: jemand ist nicht ganz knusper. Oder eben... hat einen Dachschaden. Aber ist das wirklich so schlimm?
Ich behaupte mal, ein bisschen "Waffel" ist doch eigentlich ganz gut. Find ich jedenfalls. Stell dir vor, alle wären total normal. Total angepasst. Gähn! Wäre das nicht furchtbar langweilig?
Klar, es gibt Grenzen. Wenn jemand wirklich leidet oder andere gefährdet, dann ist das nicht witzig. Aber so ein kleiner Tick? Eine Marotte? Ein bisschen schräg sein? Das macht doch erst das Salz in der Suppe aus!
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Die Sache mit dem Perfektionismus
Ich finde, wir leben in einer Gesellschaft, die Perfektionismus total überbewertet. Alles muss optimiert sein. Jeder muss super erfolgreich, super schlank und super glücklich sein. Papperlapapp!
Das ist doch unrealistisch. Und ehrlich gesagt, auch ziemlich uncharmant. Ich mag Leute, die Ecken und Kanten haben. Die nicht perfekt sind. Die auch mal Fehler machen. Und die vielleicht auch mal... einen an der Waffel haben.

Denk mal drüber nach. Wer sind die Leute, die dir wirklich im Gedächtnis bleiben? Sind das die glattgebügelten Superstars? Oder sind das nicht eher die, die ein bisschen anders sind? Die ihren eigenen Weg gehen? Die sich nicht verbiegen lassen?
Meine persönliche Waffel-Beichte
Okay, ich gebe zu. Ich habe auch meine kleinen "Waffel"-Momente. Ich rede zum Beispiel mit meinen Pflanzen. Ja, wirklich! Ich erzähle ihnen, wie schön sie gewachsen sind und dass ich stolz auf sie bin. Ist das verrückt? Vielleicht. Aber es tut mir gut. Und meinen Pflanzen offenbar auch.
Oder: Ich sammle Steine. Einfach so. Schöne Steine. Ich habe eine ganze Kiste voll. Brauche ich die? Nein. Sind sie nützlich? Auch nicht wirklich. Aber sie machen mich glücklich. Und das ist doch die Hauptsache, oder?

Meine Mutter sagt immer: "Du bist schon ein komischer Vogel." Und wisst ihr was? Ich bin stolz drauf, ein komischer Vogel zu sein! Lieber ein komischer Vogel mit einer kleinen "Waffel", als ein grauer Spatz in der Masse.
Die "Waffel" als Superkraft?
Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere kleinen Verrücktheiten uns einzigartig machen. Sie sind Teil unserer Persönlichkeit. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Und vielleicht sind sie sogar eine Art Superkraft.
Kreativität zum Beispiel. Woher kommt Kreativität? Oft doch aus dem Andersdenken. Aus dem Querdenken. Aus dem... einen an der Waffel haben!

Viele der größten Erfindungen und Entdeckungen der Menschheit wären ohne ein bisschen Verrücktheit nie zustande gekommen. Denk an Albert Einstein! Der war sicher auch nicht ganz normal. Aber er hat die Welt verändert!
Oder Salvador Dalí! Ein Meister der surrealen Kunst. Der hatte garantiert mehr als nur eine kleine "Waffel". Aber seine Bilder sind genial!
Also, ich sage: Steht zu euren "Waffeln"! Pflegt sie! Lasst sie raus! Die Welt braucht mehr schräge Vögel, mehr Andersdenkende, mehr Leute mit einem kleinen Dachschaden.

Denn mal ehrlich: Wer will schon in einer Welt voller perfekter, langweiliger Normos leben?
Und wenn euch jemand sagt, ihr hättet einen an der Waffel? Dann lächelt einfach und sagt: "Danke! Das ist ein Kompliment!"
Denn ein bisschen "Waffel" ist doch eigentlich ganz gut. Oder was meint ihr?
