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Durchschnittliche Monatsstunden Bei 40 Stunden Woche


Durchschnittliche Monatsstunden Bei 40 Stunden Woche

Ich hatte neulich so eine Diskussion mit meinem Kumpel Markus. Er meinte, er hätte im Schnitt jeden Monat 200 Stunden gearbeitet, weil er ja "fulltime" mit 'ner 40-Stunden-Woche angestellt ist. Ich hab' ihn nur angeguckt und gesagt: "Markus, mein Freund, da stimmt was nicht!" Irgendwie ist da was faul im Staate Dänemark, oder in dem Fall, in seinem Stundenzettel. Und das hat mich dazu gebracht, mal genauer nachzurechnen. Wieviele Stunden sind das denn nun wirklich?

Die Frage, wie viele durchschnittliche Monatsstunden man bei einer 40-Stunden-Woche hat, ist nämlich gar nicht so trivial, wie man denkt. Man könnte ja einfach 40 mit 4 multiplizieren, und schwupps, hat man 160. Aber Moment mal…!

Die Sache ist die: Monate sind unterschiedlich lang. Februar hat weniger Tage als August. Und das wirkt sich natürlich auf die durchschnittlichen Arbeitsstunden aus. Oder, wie meine Oma immer sagte: "Die Rechnung geht nicht auf, mein Kind!" (Oma wusste Bescheid!).

Die (eigentlich einfache) Rechnung

Okay, jetzt mal Butter bei die Fische, wie man so schön sagt. Um die durchschnittliche Monatsstundenzahl bei einer 40-Stunden-Woche zu berechnen, müssen wir ein paar kleine Schritte machen:

  1. Wochenstunden: Wir starten mit den gegebenen 40 Stunden pro Woche. Check.
  2. Jahresstunden: Dann multiplizieren wir das mit der Anzahl der Wochen im Jahr. Ein Jahr hat bekanntlich 52 Wochen. Also: 40 Stunden/Woche * 52 Wochen/Jahr = 2080 Stunden pro Jahr.
  3. Monatsstunden: Und jetzt kommt der Clou! Wir teilen die Jahresstundenzahl durch 12 (für die 12 Monate): 2080 Stunden/Jahr / 12 Monate/Jahr = ungefähr 173,33 Stunden pro Monat.

Tada! 173,33 Stunden sind also der Durchschnittswert. Markus, hörst du mit? (Ich wette, er liest das gerade auf dem Klo.)

Wieso eine 40 Stunden Woche nicht mehr zeitgemäß ist - Sabrina Wirth
Wieso eine 40 Stunden Woche nicht mehr zeitgemäß ist - Sabrina Wirth

Warum das wichtig ist (und warum Markus das wissen sollte)

Warum ist das jetzt so wichtig? Naja, zum einen, weil es einfach gut ist, die Fakten zu kennen. Zum anderen spielt es eine Rolle bei:

  • Überstunden: Weißt du, ab wann du Überstunden machst? Nur wenn du deine tatsächliche Soll-Stundenzahl kennst!
  • Urlaubsanspruch: Dein Urlaubsanspruch wird oft in Tagen angegeben, aber indirekt hängt er mit der Wochenarbeitszeit und den Monatsstunden zusammen.
  • Vergleichbarkeit: Du kannst deine Arbeitsbelastung besser mit anderen vergleichen. "Oh, du hast 200 Stunden im Monat? Dann arbeitest du ja 'n Drittel mehr als ich! Respekt... oder eher Beileid?".

Apropos Urlaubsanspruch: Denk dran, dass Feiertage die Sache noch etwas komplizierter machen können. Je nachdem, wo du wohnst und wie viele Feiertage es gibt, können deine tatsächlichen Arbeitsstunden pro Monat variieren. Aber das ist ein Thema für einen anderen Artikel.

40-Stunden-Woche – Papershift
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Ein kleiner Disclaimer (für die Korinthenkacker unter uns)

Okay, bevor sich jetzt die Erbsenzähler melden: Ja, es gibt auch noch Sonderfälle. Teilzeitbeschäftigte haben natürlich weniger Stunden, und es gibt Unternehmen, die eine andere Berechnungsgrundlage haben. Aber für den "normalen" Vollzeitjob mit 40-Stunden-Woche ist die oben genannte Rechnung ziemlich akkurat.

Und nochmal für Markus: Wenn du wirklich 200 Stunden im Monat arbeitest, dann solltest du dringend mal mit deinem Chef reden! Entweder gibt's ordentlich Überstundenzuschläge, oder du wirst ausgebeutet. (Sorry, Markus, aber es muss gesagt werden!)

Also, Leute, merkt euch: Die durchschnittliche Monatsstundenzahl bei einer 40-Stunden-Woche liegt bei etwa 173,33 Stunden. Und jetzt geht raus und optimiert euer Arbeitsleben! (Oder zumindest eure Stundenzettel.)

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