Dies Ist Der Tag Den Der Herr Gemacht

Kennt ihr das Gefühl, wenn der Wecker klingelt und ihr denkt: "Nein, bitte nicht! Noch fünf Minuten!"? Oder wenn der Kaffee alle ist, die Bahn Verspätung hat und der Chef schon wieder mit den Augen rollt? Ja, wir alle haben diese Tage. Aber genau dann kommt mir immer ein alter Spruch in den Sinn: "Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns freuen und fröhlich sein darinnen!"
Klingt erstmal super fromm, oder? Aber eigentlich ist die Botschaft total alltagstauglich. Stell dir vor, du stehst im Stau und bist kurz davor, auszuflippen. Dann denkst du dir: "Hey, ich bin gesund, habe ein Dach über dem Kopf und 'nen Podcast, der mich unterhält. Ist doch eigentlich ganz okay!" Plötzlich klingt der Stau nur noch halb so schlimm, oder?
Der Herr hat den Tag gemacht – Wirklich jeden Tag?
Ja, selbst den Tag, an dem du deinen Schlüssel in der Wohnung vergessen hast und in Socken zur Arbeit musstest. (Ja, ist mir auch schon passiert! Sehr peinlich!). Der Spruch bedeutet nicht, dass jeder Tag perfekt sein muss. Sondern, dass wir die Chance haben, in jedem Tag etwas Gutes zu finden. Klingt kitschig? Vielleicht. Aber probiert's mal aus!
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Ich vergleiche das gerne mit einem Buffet. Manchmal gibt es nur noch kalte Pommes und Salat. Aber vielleicht entdecken wir ja trotzdem noch eine leckere Frikadelle hinten in der Ecke! Es geht darum, die positiven Dinge zu sehen, egal wie klein sie sind.
Freuen und Fröhlich sein – Aber wie?!
Das ist die Millionen-Euro-Frage, oder? Hier ein paar Tipps aus meiner eigenen "Ich-versuche-optimistisch-zu-sein"-Toolbox:

- Lächeln: Klingt doof, aber es funktioniert! Sogar, wenn es nur ein gezwungenes Lächeln ist. Es sendet Signale ans Gehirn.
- Dankbarkeit: Überlege dir drei Dinge, für die du dankbar bist. Auch wenn es nur der funktionierende Toaster ist.
- Musik: Dreh deine Lieblingsmusik auf. Am besten was zum Mitsingen (auch wenn du es nicht kannst, glaub mir, es hilft!).
- Bewegung: Ein Spaziergang, eine Runde um den Block, irgendwas, das dich aus dem Trott holt.
- Kontakt: Ruf einen Freund an oder schreib eine Nachricht. Reden hilft!
Und das Wichtigste: Sei gnädig mit dir selbst. Nicht jeder Tag ist ein Gewinner-Tag. Manchmal ist es schon ein Erfolg, überhaupt aus dem Bett gekommen zu sein.
Die Sache mit der Fröhlichkeit...
Ich weiß, ich weiß, "fröhlich sein" klingt manchmal wie eine Beleidigung, wenn man gerade einen richtig miesen Tag hat. Aber es geht nicht darum, die Probleme zu ignorieren. Es geht darum, sich trotzdem einen kleinen Lichtblick zu suchen. So wie wenn man im Regen tanzt, anstatt sich nur unterzustellen.

Ich hatte mal einen Tag, da ging einfach alles schief. Ich habe meinen Kaffee verschüttet, den Bus verpasst, einen wichtigen Termin vergessen und dann noch eine E-Mail vom Finanzamt bekommen. Ich war kurz davor, heulend in der Ecke zu sitzen. Aber dann habe ich mir gedacht: "Okay, das ist jetzt wirklich blöd. Aber es ist nur ein Tag. Morgen ist ein neuer Tag. Und vielleicht finde ich ja heute Abend noch ein Stück Schokolade im Kühlschrank!"
Also, was lernen wir daraus?
"Dies ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst uns freuen und fröhlich sein darinnen!" ist mehr als nur ein religiöser Spruch. Es ist eine Lebenseinstellung. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir jeden Tag die Chance haben, etwas Positives zu finden. Auch wenn es nur ein kleiner Lichtblick in einem ansonsten dunklen Tag ist.
Und wenn gar nichts hilft? Dann einfach mal tief durchatmen, sich einen Kaffee (oder Tee, oder was auch immer) machen und sich sagen: "Okay, morgen ist auch noch ein Tag!" Und wer weiß, vielleicht ist der ja sogar ein bisschen besser. Denn der Herr hat ja auch den gemacht!
